Muss es immer ein Studium sein? Karriere geht auch anders

Erfahre hier, welche Karrierewege es neben dem Studium gibt

Inhaltsverzeichnis

Meister oder Ingenieur werden - was lohnt sich mehr?
In den Medien hören wir heute sehr oft, dass ein Studium der Weg ist um Karriere zu machen und sich so einen Wohlstand aufzubauen. Doch was ist da dran? Ist das Studium wirklich der einzige Weg um Karriere zu machen? Muss es wirklich ein studium sein? Gibt es nicht auch einen anderen Weg?
Meiner Meinung nach gibt es das schon. Wir müssen nicht alle studieren. Es liegt nicht jeden von uns. Außerdem gibt es auch andere tolle Wege Karriere zu machen, von welchen ich dir hier den einen oder anderen Weg aufzeige.
Auf die Frage „Muss es immer ein Studium sein?“ antworte ich also mit einem klaren NEIN. Karriere geht auch anders.

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Nach der kaufmännischen Ausbildung Geprüfter Controller werden

Neben dem Studium, kann beispielsweise eine kaufmännische Ausbildung als Grundlage genau der richtige Einstieg sein. Mit einer kaufmännischen Ausbildung und etwas Berufserfahrung hast du die Möglichkeit eine kaufmännische Aufstiegsfortbildung zu machen. Eine solche Fortbildung ist z.B. jene zum Geprüften Controller bzw. zur Geprüften Controllerin.

Die Fortbildung zum Geprüften Controller kannst du bei einer IHK selber oder einem anderen Bildungsanbieter machen. In beiden Fällen schließt diese mit einem anerkannten Fortbildungsabschluss auf der Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens ab. Damit ist der Abschluss einem Bachelor von einer Hochschule gleichwertig.

Mit diesem Abschluss in der Tasche kannst du laut Gehalt.de mit durchschnittlich 4200 € brutto im Monat rechnen. Mit diesem Einkommen gehörst du sicherlich nicht zu den Geringverdienern. Der Abschluss Geprüfter Controller muss allerdings nicht der letzte Fortbildungsabschluss sein. Du kannst beispielsweise den Geprüften Betriebswirt IHK draufsatteln.

Wenn du dich also fragst: Muss es immer ein Studium sein? Zeigt dies, dass es doch sehr eindeutig, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Gewiss gibt es Akademiker die mehr oder vielleicht sogar das doppelte verdienen. Allerdings verdient nicht jeder Akademiker so viel Geld und außerdem gibt es im Bezug auf Karriere und Erfolg noch weitere Faktoren. Was bringt es wenn du viel Geld verdienst, du dich allerdings jeden Tag in die Arbeit zwengen musst? Ich denke das kann auch nicht der Sinn der Sache sein.

Meister oder Ingenieur werden - reicht der Meister für die Karriere?

Als Ingenieur bist du gefragt und kannst ein hohes Einkommen erzielen. Das gilt aber auch für den Meister. Passend dazu kannst du auch unseren Artikel Meister oder Ingenieur werden – was lohnt sich mehr lesen.

Beim Meister handelt es sich wie auch beim Geprüften Controller um eine sogenannte Aufstiegsfortbildung. Diese ist anerkannt und befindet sich im Deutschen Qualifikationsrahmen auf der Stufe 6, wo auch der akademische Bachelorabschluss angesiedelt ist.

Wichtig zu wissen ist, dass es nicht den Meister gibt. Den Abschluss gibt es in vielen verschiedenen Fachrichtungen. Dabei gibt es u.a. im Handwerk verschiedene Richtungen des Handwerksmeisters und in der Industrie verschiedene Richtungen des Geprüften Industriemeisters. Wie du Industriemeister werden kannst, erfährst du u.a. hier im Blog. Auch zum Handwerksmeister findest du informative Artikel.

Als Meister brauchst du in der Regel ebenfalls eine Ausbildung als Grundlage. Die Fortbildungen selber finden entweder bei den Kammern vor Ort, oder bei externen Bildungsträgern und Fernschulen wie ILS*, SGD etc. statt. Als Meister kannst du sehr gutes Geld verdienen. Führungskräfte, welche es viele unter den Meistern gibt, verdienen auch mal gut 5000 € brutto im Monat.

Auch dieses Beispiel ist wieder eines, welche eine Antwort auf die Frage „muss es immer ein Studium sein?“ aufzeigt. Sicherlich gibt es Ingenieure, die weit mehr verdienen. Allgemein verdienen Akademiker im Schnitt mehr. Jedoch ist das nicht immer der Fall und wir müssen Erfolg nicht nur aus der Einkommensperspektive definieren.

Im Immobilienbereich – Geprüfter Immobilienfachwirt werden

Handelsfachwirt oder Wirtschaftsfachwirt – beide gehörren zu den bekanntesten Fachwirten. Allerdings muss es nicht immer ein Wirtschaftsfachwirt sein. Im Immobilienbereich gibt es beispielsweise die Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Immobilienfachwirt.

Die Grundlage für eine Karriere als Immobilienfachwirt ist eine Berufsausbildung im Immobilienbereich. Wenn du diese nicht mitbringst, brauchst du alternativ mehr Berufserfahrung. Die beste Alternative zu einem Studium baut also immer, oder zumindest in über 90 Prozent der Fälle auf einer Berufsausbildung auf.

Auch in diesem Beruf kannst du sehr gutes Geld verdienen und Verantwortung übernehmen. Laut Gehalt.de beträgt das durchschnittliche Einkommen 3800 € brutto im Monat. Wie auch bei vielen anderen Aufstiegsfortbildungen, gibt es noch weitere Möglichkeiten für dich.

Du kannst beispielsweise den Geprüften Betriebswirt machen. Du kannst allerdings auch ein Studium ins Auge fassen. Als Geprüfter Immobilienfachwirt kannst du dies auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife an den meisten Hochschulen machen.

Die Aufstiegsfortbildung selbst kannst du in der Regel sowohl in Vollzeit, Teilzeit oder per Fernstudium machen. Ein Fernstudium hat den Vorteil, dass du sehr flexibel lernen kannst. Es hat aber auch den Nachteil, dass du dich selbst motivieren können und dass du selbständig lernen können musst.

Wichtig zu erwähnen ist, dass eine Aus- oder Fortbildung seine solide Basis für beruflichen Erfolg ist. Allerdings braucht es oft noch sehr viel mehr, um eine wirklich gute Karriere zu machen. Ein Beispiel dafür ist Kommunikationsfähigkeit. Je weiter du die Karriereleiter hinaufsteigst, desto wichtiger wird dieser Karrierefaktor.

Karriere im Rechnungswesen – Geprüfter Bilanzbuchhalter werden

Wie du weiter oben in diesem Artikel schon gelesen hast, ist eine kaufmännische Ausbildung und allgemein eine Ausbildung eine wichtige Grundlage für den Erfolg, wenn du kein Studium gemacht hast bzw. keines machen möchtest.

Eine weitere sehr gefragte und anerkannte Aufstiegsfortbildung ist jene zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK. Auch wenn es immer mehr gute Programme für Selbständige und Co. in Sachen Buchhaltung uns Steuern gibt, sind Bilanzbuchhalter in den Unternehmen immer noch sehr gefragt.

Mit diesem Abschluss bist du eine gefragte Fach- oder Führungskraft und kannst ebenfalls sehr gutes Geld verdienen. Wenn du diesen Weg gehen möchtest, dann solltest du sehr genau arbeiten und hervorragend mit Zahlen umgehen können. Fortschrittliche Digitale Systeme nehmen auch in diesem Bereich immer mehr Einzug. Das heißt, dass du übergreifend und vor allem digital arbeiten können solltest.

Auch als Geprüfter Bilanzbuchhalter IHK gibt es wieder viele verschiedene Wege um sich durch zuästzliche Qualifikationen noch besser für potentielle Arbeitgeber zu qualifzieren oder die Karriereleiter im eigenen Unternehmen weiter aufzusteigen.

Weitere erfolgreiche Berufe im technischen Bereich

Neben dem bereits vorgestellten Meister gibt es auch im technischen Bereich noch weitere Fortbildungen, mit welchen du auch ohne ein Studium Karriere machen kannst. Eine solche Aufstiegsfortbildung ist jene zum Geprüften Technischen Fachwirt IHK eine weitere ist jene zum staatlich geprüften Techniker, wovon es ebenfalls wie beim Meister sehr viele Fachrichtungen gibt.

Als Techniker bist du als besonders spezialisierte Fachkraft oder Führungskraft im mittleren Management tätig. Die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker kannst du u.a. per Fernstudium, im Teilzeitkurs oder Vollzeit machen. Wie auch für den Meister brauchst du eine grundlegende relevante Berufsausbildung und Erfahrung.

Der Geprüfte Technische Fachwirt IHK stellt ein Bindeglied zwischen technischen und kaufmännischen Bereichen da. Mit dem Abschluss arbeitest du entweder als qualifizierte Kraft in einer Schnittstellenposition wie Einkauf, Vertrieb oder der Logistik oder als Führungskraft im mittleren Management.

Sowohl als Technischer Fachwirt als auch als staatlich geprüfter Techniker kannst du sehr gutes Einkommen erzielen. Der Weg ist nicht leicht. Du brauchst in er Regel eine Ausbildung, Berufserfahrung und dann noch zusätzlich, meist neben dem Job, einen Vorbereitungskurs auf die jewilige Prüfung. Dies sollte dir jedoch nichts ausmachen, wenn du auch ohne Studium Karriere machen willst.

Weiterbildung – ein wichtiger Karrierefaktor

Wenn du dich fragst „muss es immer ein Studium sein?“, dann ist die Antwort ganz klar NEIN. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass Erfolg kein Selbstläufer ist. Du musst an dir arbeiten. Du musst die notwendigen Kompetenzen erwerben. Dazu gehören nicht Faktoren wie Kommunikationsfähigkeit oder Disziplin, sondern auch fachliches Wissen.

Dies kannst du dir heute sehr effektiv und effizient neben den Beruf aneignen. Du kannst kaufmännische Skills online lernen, IT-Skills online lernen und viele weitere andere Skills neben dem Beruf erwerben.

Selbstverständlich kostet Weiterbildung immer wieder auch Geld. Es kostet auch wertvolle Lebenszeit. Allerdings liegt es an dir, was du aus deiner Zeit machen möchtest. Es liegt an dir, ob du das Ziel hast Karriere zu machen oder nicht.

Wenn du dich allerdings dafür entscheidest, dann führt an regelmäßiger zielgerichteter Weiterbildung kein Weg vorbei. Wenn du auch ohne Studium Karriere machen willst, dann musst du (potenziellen) Arbeitgebern zeigen, dass du es willst und wert bist.

Ohne Studium selbständig machen geht auch

Im Artikel „Erfolgreiche Selbständige – was macht sie so extrem erfolgreich“ kannst du die richtige Motivation finden, um selbständig zu werden. Die Selbständigkeit kann nämlich auch ein sehr guter Weg sein, um Karriere zu machen. Wenn du dich als fragst: „muss es immer ein Studium sein?“, dann solltest du auch wissen, dass du auch ohne ein Studium in der Selbständigkeit Karriere machen kannst.

Viele Bereiche der Selbständigkeit brauchen kein Studium. Es kommt u.a. darauf an, wie du dich verkaufen kannst, ob du eine gute Idee umsetzen kannst. Die Selbständigkeit bietet auf den ersten Schein eine relativ geringe Sicherheit gegenüber einer Anstellung. In der Tat haben Angestellte Vorteile wie Arbeitslosengeldanspruch etc. Allerdings musst du dich fragen, was ist wirklich sicher im Leben.

Möchte ich meine Freiheit, die eventuell in mir schlummert, wirklich Aufgrund meiner Angst aufgeben. Wenn wir uns bewusst werden, dass das Leben endlich ist, macht es da nicht Sinn, dass Leben so zu leben, wie wir es leben wollen?

Ein passender Artikel dazu bei uns im Blog ist „5 Tipps für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit“.

Digitalisierung wird immer wichtiger – auch für dich

Was für Akademiker gilt, gilt auch für jene Fach- und Führungskräfte ohne ein Studium. Wir leben in einer Zeit des digitalen Wandels. Das heißt, du musst dich in deinem Bereich mit den wichtigsten digitalen Helfern auskennen. Es reicht heute meist nicht mehr aus in Word einen Text verfassen zu können.

In vielen Bereichen braucht es heute sehr viel mehr digitale Kompetenzen. Meiner Meinung nach ist dies ein Karrierefaktor. Wenn du auch ohne ein Studium Karriere machen willst, kannst du genau mit solchem Wissen und Fähigkeiten glänzen.

Wenn du dich näher mit dem Thema befassen willst, kannst du auch unseren Artikel „Digitalisierung im Unternehmen“ lesen.

 

FAZIT: Du hast in diesem Artikel viele Denkanstöße bekommen, wie du auch ohne Studium Karriere machen kannst. Sicherlich ist das hier nur ein kleiner Auszug von relevanten Punkten, welche dich motivieren können. Im Großen und Ganzen konnte ich jedoch mein Ziel erreichen und dir aufzeigen, dass es auch ohne ein Hochschulstudium geht. Auch ohne einen akademischen Abschluss ist es möglich Karriere zu machen.

Wenn auch schwerer, ist es möglich. Was ich dir in dem Zuge ans Herz legen möchte ist mein E-Book „Beruflich Durchstarten – mache jetzt Karriere: Das kleine E-Book für deine berufliche Karriere“*. Im E-Book findest du aus meiner Sicht viele wertvolle Informationen, welche dich in der Karriere unterstützen können.

Natürlich bringt dich das Lesen eines solchen Buches nicht von allein weiter. Wenn du allerdings viele Karrierefaktoren kennst und daran arbeitest, kannst du meiner Meinung nach auch sehr erfolgreich werden.


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