Der Weg vom Auszubildenden in die Chefetage – ist das möglich?

Kann man auch ohne Studium Karriere machen und Chef werden?

Inhaltsverzeichnis

Vom Auszubildenden in die Chefetage

Heute hört man immer wieder, dass du studieren musst, wenn du Karriere machen möchtest? Doch wie ist die Realität? Stimmt das wirklich oder gibt es auch andere Wege, um in die Chefetage zu kommen?

In diesem Artikel geht es genau um diese Frage. Ich schreibe meine Meinung dazu. Du erfährst hier, ob es überhaupt möglich ist und wenn ja, wie du als Auszubildender in die Chefetage kommen kannst.

Vom Auszubildenden in die Chefetage – die Fakten

Schauen wir uns die DAX-Konzerne in Deutschland an, dann sehen wir, dass es sehr wenige Praktiker in den Vorstandspositionen gibt. Nicht besser sieht es in größeren mittelständischen Unternehmen aus. Das zeigt schon, dass es in großen und sehr großen Unternehmen extrem schwer ist Chef zu werden. Natürlich kannst du auch in diesen Unternehmen ohne ein Studium Karriere machen. Auch mit einer Ausbildung kannst du dort etwas erreichen. In die Chefetage wirst du da eher nicht kommen.
Meiner Meinung nach ist das deshalb so, weil dort immer Leute genommen werden, die ähnlich denen sind die schon in einer solchen Position sind. Das heißt es geht hier um Beziehungen und Ähnlichkeiten. Wenn der aktuelle Chef bereits an einer bestimmten Universität studiert hat, dann wird er eher jemand in die Chefetage befördern oder ein Nachfolger auswählen, der ihm ähnlich oder bekannt ist.
Anders sieht es jedoch in kleineren und mittleren Unternehmen aus. In solchen Unternehmen ist es dann schon viel eher möglich, dass du von der Ausbildung über Berufserfahrung und Weiterbildung in die Chefetage kommen kannst.

Wo stehen die Chancen gut?

Es gibt Branchen, da haben Chefs fast ausschließlich eine Studienabschluss. Wenn wir uns beispielsweise in der Industrie aber auch der Beratung umschauen, finden wir dort fast ausschließlich Akademiker in der Chefetage. Im Handwerk ist das allerdings ganz anders. Auch im Handel, in Dienstleistungsunternehmen aber auch am Bau und in der Gastronomie finden sich viele Praktiker in der Chefetage. Das ist deshalb so, weil es in diesen Bereichen oft sehr viel mehr um die Praxis geht als in eher theoretisch geprägten Bereichen.
Was du allerdings wissen musst ist, dass es ohne Studium in den meisten Bereichen sehr viel schwerer ist Karriere zu machen. Es ist schwerer Chef zu werden. Das ist deshalb so, weil Akademikern meist mehr zugetraut wird. Sie bekommen einen Vertrauensvorschuss und haben in vielen Fällen durch das Studium ein besseres Netzwerk. Natürlich kann man das nicht pauschal sagen, aber von der Tendenz her ist das so.

Weiterbildung ist sehr wichtig

Wenn der Weg vom Auszubildenden in die Chefetage erreicht werden soll, dann braucht es als Grundlage dafür nicht nur eine fundierte Ausbildung und Berufserfahrung, sondern auch Weiterbildungen.

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Meister Bafög für Aufstiegsfortbildung möglich

Viele die eine Ausbildung absolviert haben und Karriere gemacht haben, haben eine sogenannte Aufstiegsfortbildung gemacht. Sie haben, wenn sie im technischen Bereich einen Meister oder Techniker gemacht. Im kaufmännischen Bereich haben sie einen Fachwirt, Betriebswirt und/oder Fachkaufmann abgeschlossen.

Eine solche Aufstiegsfortbildung baut auf einer abgeschlossenen Ausbildung mit anschließender Berufserfahrung auf und qualifiziert für besondere Fachaufgaben aber auch eine Führungslaufbahn.
Das System über diesen Weg hat drei Stufen. Auf der ersten Stufe befindet sich die Ausbildung. Auf der zweiten Stufe stehen Meister, Fachwirt, Fachkaufmann, Techniker etc. und auf der dritten Stufe Qualifikationen wie Betriebswirt, Technischer Industriemanager oder Geprüfter Berufspädagoge.

Die Abschlüsse sind staatlich und/oder öffentlich-rechtlich anerkannt und enden im Gegensatz zu vielen anderen Fortbildungen mit eine Fortbildungsabschluss. Neben Aufstiegsfortbildung sind aber auch fachliche Weiterbildungen, Weiterbildungen im Bereich der Soft-Skills usw. sehr nützlich, wenn du als Praktiker mit einer Ausbildung Karriere machen willst.
Wichtig ist, dass du ein Ziel verfolgst. Es hilft nichts einfach nur irgendwelche Weiterbildungen zu machen – ohne Sinn und Verstand.

Berufserfahrung sammeln und die Extrameile gehen

Wer den Weg vom Auszubildenden in die Chefetage gehen will, wird das in den seltensten Fällen in ein paar Tagen oder Monaten schaffen. Wenn du in einem Familienbetrieb groß wirst, kann das anders sein. Die Regel ist das jedoch nicht. In den meisten Fällen musst du erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln. Dabei reicht es aber nicht aus, einfach Dienst nach Vorschrift zu schieben.
Du musst von Anfang an zeigen, dass du es wert bist, Zeit und Geld in deine Entwicklung und deine Karriere zu investieren. Kein Unternehmen wird dich als Mitarbeiter fördern, wenn es der Meinung ist, dass du keine Ambitionen hast.
Dein Ziel erreichst du, indem du schon sehr früh Verantwortung übernimmst. Du musst zeigen, dass du dir über deine Arbeit Gedanken machst und daran interessiert bist das Unternehmen nach vorne zu bringen.
Wenn es dir wichtig ist, dass du immer pünktlich zum Feierabend aus dem Betrieb kommst und du auch keine Verantwortung übernehmen möchtest, wird es schwierig Karriere zu machen. Wie bereits erwähnt, musst du von Anfang an bereit sein die Extrameile zu gehen, wenn du Karriere machen möchtest.

Eigenen Betrieb gründen und Chef werden

Wer es vom Auszubildenden zum Chef schaffen will, kann nach seiner Ausbildung und dem einen oder anderen Berufsjahr auch ein eigenes Unternehmen gründen. So ist es meist möglich viel früher in die Chefetage zu kommen, als dies in einem Angestelltenverhältnis der Fall ist. Natürlich ist eine Unternehmensgründung immer mit Risiken verbunden. Auch dieser Weg ist kein Selbstläufer. Ich sehe immer wieder die YouTube-Videos, welche jungen Leuten versprechen, mit dem eigenen Business schnell reich zu werden. Dies ist in den seltensten Fällen möglich.
Die Regel ist, dass der Aufbau eines eigenen Unternehmens sehr viel Anstrengungen und in vielen Fällen in den ersten Jahren erstmal Verzicht heißt. Versteh mich nicht falsch: Es ist auf alle Fälle möglich mit dem eigenen Business gutes Geld zu verdienen und erfolgreich zu werden. Aber es ist halt kein Selbstläufer und in den seltensten Fällen einfach.
Neben der Gründung eines neuen Betriebs, kannst du auch einen bestehenden Betrieb übernehmen. Das ist in vielen Fällen nicht die schlechteste Idee, weil du bereits einen Markt hast und wenn dich der alte Chef einarbeitet, wertvolles Wissen bekommst.

Chef werden braucht Managementfähgkeiten

Du siehst es ist also durchaus möglich mit einer Ausbildung in die Chefetage zu kommen. Einfach ist es nicht und meist sehr viel schwerer als mit einem Studium. Aber eben nicht unmöglich.
Was du wissen solltest ist, dass du für dein Ziel unbedingt Managementfähigkeiten brauchst. Je weiter du auf der Karriereleiter nach Oben steigst, desto mehr wirst du dich von den Aufgaben einer Fachkraft hin zu Managementaufgaben bewegen müssen.
Du musst dann viel mehr Arbeiten organisieren, als diese selber auszuführen. Du musst lernen Mitarbeiter zu führen und Systeme zu schaffen bzw. dich um diese zu kümmern, anstatt Fachaufgaben auszuführen. Es braucht viel mehr den Blick für das Ganze bzw. es braucht viel mehr ein Verständnis für Zusammenhänge.

Lohnt sich der Weg vom Auszubildenden in die Chefetage?

Wenn es dir ums Geld geht, dann lohnt sich dieser Weg in den meisten Fällen. Je höher du die Karriereleiter hinaufkommst, desto besser wirst du auch verdienen.
Für die meisten Menschen ist es jedoch nicht gut nur ans Geld zu denken. Es braucht oft mehr als nur Geld um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Wenn du jeden Tag mit Bauchschmerzen in die Arbeit gehst oder du gar kein Talent für die neuen Aufgaben hast, kann es dir sehr schlecht gehen, obwohl du viel Geld verdienst.

Der Weg lohnt sich also nur dann, wenn es dein Ziel ist Chef zu werden, du darin einen Sinn siehst und du auch ein gewisses Talent mitbringst. Schließlich musst du nicht unbedingt Chef werden, um zu überleben. Auch als sehr gute Fachkraft musst du in den meisten Fällen nicht verhungern und kannst ein hervorragendes Leben führen.
Ob sich der Weg vom Auszubildenden in die Chefetage lohnt, hängt also stark von dir selber und deinen Zielen ab.

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