Digitalisierung im Unternehmen – das sollte man beachten

Egal ob Computer, Internet der Dinge, Big Data, Cloud-Computing, Smart Industry oder künstliche Intelligenz – der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und aus unserem Leben mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ähnlich sieht es in der Industrie aus. Ein fortwährender Prozess revolutioniert hier die verschiedensten Abläufe, um diese effizienter zu gestalten. Im folgenden Artikel erfährst du, was die wichtigsten Punkte der Digitalisierung sind, was zu beachten ist und wie am Arbeitsmarkt damit umgegangen wird.

Digitalisierung – Was bedeutet das?

Digitalisierung oder auch digitale Revolution bzw. Transformation genannt, ist der Prozess der zunehmenden Technisierung. Der Begriff kann unterschiedlich ausgelegt werden. Zum einen beschreibt er, wie mit Hilfe verschiedenster Technologien analoge Werte digitalisiert werden, zum anderen wird er oft synonym zur Industrie 4.0 verwendet. Diese Anspielung an die sogenannte vierte industrielle Revolution wird vor allem dann genutzt, wenn eine gute Vernetzung und der kontinuierliche Austausch von Informationen im Fokus stehen. Dies soll das Arbeiten effizienter und schneller machen.

Digitale Einflüsse auf die Arbeitswelt

„Roboter klauen Arbeitsplätze und künstliche Intelligenz macht das Wissen des Einzelnen überflüssig.“ Es gibt viele Aussagen, die zu Digitalisierung getroffen werden. Die meisten entstehen aus Hörensagen ohne jegliches Fundament bzw. aus Bedenken und Zukunftsängsten. Doch Digitalisierung kann nicht einfach so vereinheitlicht werden. Verschiedene Softwarelösungen helfen Mitarbeitern beispielsweise Prozesse innerhalb eines Unternehmens zu vereinfachen und ermöglichen so eine bessere Kommunikation und Planung.

Dank Automatisierung fallen gerade durch solche Programme stupide und eintönige Arbeiten weg und es bleibt mehr Zeit, sinnvollen Tätigkeiten nachzugehen. Außerdem verdanken wir der digitalen Transformation mittlerweile etwa 1,5 Millionen Stellen. Denn mit ihr entstehen ganz eigene, neue Berufsfelder. Weltweit sollen es in den kommenden Jahren sogar Jobs im dreistelligen Millionenbereich werden. Dazu gehören vor allem Berufe im IT-Sektor:

  • Software-Entwickler
  • E-Commerce Manager
  • Social Media Manager
  • Datenanalysten
  • Und viele mehr
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Die Bereiche sind groß und umfassen viele komplexe Themen. Sicher ist deshalb nicht gesagt, dass nicht doch der eine oder andere Job überflüssig wird – meist als logische Konsequenz der Automatisierung – dennoch gibt es bei der großen Auswahl für jeden eine passende Alternative.

Unternehmen müssen lernen, mit der Zeit zu gehen, sich Schritt für Schritt an die neuen Anforderungen anzupassen oder dadurch ganz vorne mitzumischen. Umschulungen und Weiterbildungen müssen deshalb rechtzeitig durchgeführt werden, um auf den Wandel am Arbeitsmarkt ideal vorbereitet zu sein. Plane im Voraus und vermeide überstürzte und gegebenenfalls chaotische Maßnahmen. Diese sind weder effektiv noch zielführend.

Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitnehmer

Dass beispielsweise Entwicklungen wie das Internet, Computer oder Smartphones nicht zukunftsfähig seien, wurde schon häufiger prognostiziert und war doch immer falsch. Denn Fakt ist: Wir befinden uns mittlerweile in einer schnelllebigen Zeit, in der Mitteilungen innerhalb von Sekunden um die Welt geschickt werden und Innovationen binnen kürzester Zeit ganze Wirtschaftszweige verändern können. Das mag jetzt etwas überspitzt klingen, ist aber dennoch wahr.

Ausgebildete IT-Spezialisten werden so gefragt sein, wie nie zuvor. Doch gleichzeitig nimmt auch die Halbwertszeit ihres Wissens wegen der allgemeinen Schnelllebigkeit stark ab. Umso wichtiger ist es die eigenen Fähigkeiten rechtzeitig und regelmäßig anzupassen und sich selbst durch stetige Weiterbildung auf dem Laufenden zu halten. Wissenstransfer wird deshalb ein großer und wichtiger Punkt im Arbeitsleben.

Allerdings werden immer komplexere Aufgaben durch Automatisierung gelöst und intelligente Produktionsverfahren erleichtern die Arbeit in einem gewissen Grad. Deshalb werden manche Berufe in ihrer traditionellen Form überflüssig. Umschulungen werden hier wichtig. Zusätzlich wird erwartet, dass verschiedene Branchen aufgrund der Digitalisierung zusammenwachsen werden. Vor allem die IT-Branche wird in viele verschiedene Sektoren mit eingegliedert.

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Zusätzlich werden alte, starre Arbeitsmodelle aufgelockert. Ein „Anywhere Anytime“ Stil wird gängiger und Homeoffice ein fester Bestandteil von Arbeitsplätzen. Hierarchien lockern sich. Die Arbeitsatmosphäre wird ungezwungener und entspannter.

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