Wenn du auf der Suche nach einem neuen Job bist, dann ist dieser Artikel genau richtig für dich. Ich möchte dir damit helfen, dass du bei deiner Bewerbung so wenig wie möglich Fehler machst. Dadurch erhöhen sich deine Chancen auf einen neuen Job. Denn richtig bewerben tun sich viele Bewerber leider nicht. Da ich selber ein Unternehmen besitze, spreche ich aus der Erfahrung. Diesen Umstand kannst du für dich nutzen und so erfolgreich einen neuen Job bekommen. So und nun möchte ich nicht lange rumschreiben, sondern mit den Fakten beginnen.

Ziele – die Grundlage deines Bewerbungserfolgs

Es gibt kaum einen wichtigeren Karrierefaktor, als das Erkennen der eigenen Ziele. Dazu gehören sowohl die beruflichen, als auch die privaten Ziele. Die privaten Ziele spielen deshalb auch eine Rolle, weil das Berufsleben ja auch immer Auswirkungen darauf hat. Wer mehr arbeiten muss, ist unter Umständen weniger für die Familie da. Es ist wichtig zu wissen wo die Reise in Beruf und Freizeit hingehen soll.

Mit einem Ziel meine ich nicht, das Ziel irgendwann einmal Abteilungsleiter oder CEO zu werden. Mit Ziel meine ich eine messbare Größe.

  • Wann willst du dein Ziel erreicht haben?
  • In welcher Branche und welchen Beruf möchtest du arbeiten?
  • Willst du selbständig oder angestellt sein?
  • Bist du bereit auf Freizeit zu verzichten?
  • Wie stellst du dir das Leben vor, wenn du dein Ziel erreicht hast?

Je genauer du dein Ziel kennst und diese mit deinem geistigen Auge visualisieren kannst, desto besser. Ich würde sogar so weit gehen und die Ziele aufschreiben.

Vielleicht auch mit Bildern anreichern, da dies eine noch bessere Wirkung auf dein Unterbewusstsein hat. Richte dir dabei ein kleines Heftchen, in dem du deine Ziele aufschreibst. Suche dir Bilder in Zeitungen, im Internet oder zeichne selber welche. Diese Bilder sollten dein Leben darstellen. Sie sollen einen Ausblick auf deine Wunschzukunft darstellen. Wenn du beispielsweise CEO eines mittelständischen Unternehmens sein willst und das Ziel in 2 Jahren erreicht haben möchtest, solltest du Bildmaterial verwenden, das dieses Ziel abbildet. Diese Bilder werden immer dann, wenn du diese Ziele betrachtest, Auswirkungen auf dein Unterbewusst haben. So programmierst du dich dann auf deine Ziele und den Erfolg. Je mehr du an dich glaubst, desto besser ist das. So eine schriftlich fixierte Vision, die vielleicht auch mit Bildern angereichert ist, kann dabei große Dienste leisten.

Ist es in einer unsicheren Zeit wie heute denn nicht Blödsinn sich Ziel zu machen?

Es kann ja sein, dass die Welt sich dreht und alles für die Katz ist. Die Gefahr besteht natürlich, weil nichts sicher ist. Die Chancen von einer durchdachten Zielsetzung übersteigen die Nachteile aber auf alle Fälle. Den ersten Vorteil einer genauen Zielsetzung hast du schon kennengelernt. Du programmierst dich auf dein Ziel, was unheimlich wichtig ist.

Du stellst dich darauf ein und bindest so Ziele an Gefühle. Gefühle wiederrum sind die stärkste Komponente des menschlichen Antriebs und Erfolgs. Ein zweiter Grund für genaue Ziele, ist die Messbarkeit. Wenn du dich auf dem Weg machst um dein Ziel anzugehen, weißt du genau ob der Kurs noch stimmt oder nicht mehr. Du kannst so leichter korrigieren, sowie Risiken und Chancen schneller erkennen. Bei einem Fehler kannst du außerdem leichter gegensteuern. Du siehst schon – Ziele sind sehr wichtig, oder? Besonders, dann wenn es um die Karriere geht.

Ziele im Bewerbungsprozess

Nun hast du erfahren, wie wichtig Ziele für deine Karriere sind. Sie sind bereits in der Bewerbungsphase unheimlich wichtig. Wenn du dich auf jede Stelle ohne Plan und Ziel bewirbst, dann wirst du damit weniger Erfolg haben. Wenn du bei deiner Bewerbung jedoch ein Ziel verfolgst, wirst du in der Regel sehr viel erfolgreicher sein.

Du musst wissen, bei welchen Firmen du dich gerne bewerben möchtest. Außerdem ist es unheimlich wichtig zu wissen, auf welche Jobs du dich bewirbst und in welcher Hierarchie du arbeiten möchtest. Je genauer deiner Vorstellungen da sind, desto besser ist das natürlich.

Viele Unterlagen sehen sehr schrecklich aus

Da ich nun ja auch schon ein paar Jährchen selbständig bin, flattern auch bei mir von Zeit zu Zeit Bewerbungen ins Haus. Was ich dabei oft erlebe, ist sehr schrecklich. Wenn du jetzt denkst, dass Rechtschreibfehler das schlimmste sind, irrst du dich. Ich bekam Unterlagen die wurden in einer Excel-Tabelle verfasst. Die Inhalte waren dabei sehr dürftig und es sah aus, wie ein Chaos.

Andere Unterlagen hatten noch Daten drauf, die vom Muster stammen welches verwendet wurde. Sogar der Preis des Musters, war noch auf dem Lebenslauf zu finden. Ich kann mir vorstellen, dass du sowas nicht machst. Dennoch solltest du wissen, dass eine enorme Fehlerquelle die Unterlangen selber sind.

Du musst dir den Akt der Bewerbung wie Werbung vorstellen. Stell dir vor, es wirbt ein Unternehmen um deine Gunst. Du würdest diese Firma nicht mehr ernst nehmen, oder? Daher kann ich dir nur raten, dass du größte Sorgfalt an den Tag legen. Es ist so wichtig, dass deine Kompetenzen im richtigen Licht erscheinen.

Ist das nicht der Fall, wird ein Personaler überhaupt nicht so weit kommen um die Kompetenzen zu sichten. Wenn du dabei Probleme hast, ist das auch nicht schlimm. Du musst nur erkennen, dass es so ist und dir helfen lassen. Es ist keine Schande eine Bewerbung schreiben zu lassen und sich so gegenüber den vielen negativen Bewerbungen, einen Vorteil zu verschaffen. Viel schlimmer ist es, wenn du nichts tust und nur Aufgrund schlechter Unterlagen deinen Traumjob nicht bekommst. Wie ärgerlich ist das vor allem dann, wenn deine Kompetenzen ansonsten prima passen, oder?

Die richtige Bewerbung ist keine Raketenwissenschaft

Raus aus der Ausbildung, Uni oder den alten Job, rein in die Anstellung – der erste Schritt dahin: Die richtige Bewerbung. Zu diesem Thema existieren zahllose Ratgeber, verschiedene Bücher und Fachliteratur und das Internet ist voller Tipps, dass dem Jobsuchenden schwindelig werden kann. Ist denn das Schreiben einer richtigen Bewerbung tatsächlich so schwer? Mitnichten, wie ich zeigen will: Der Bewerber muss sich nur die richtigen Fragen stellen.

Für wen will ich eigentlich arbeiten?

Der gesunde Menschenverstand gebietet, dass der Bewerber keine Serienbriefe an 20, 70 oder 200 Adressen verschickt. Dennoch passiert es laut Aussagen von Personalern häufig, Das Anschreiben liest sich, als hätte der Bewerber lediglich die den Namen des gewünschten Arbeitgebers ausgewechselt. Chef und Personaler des Unternehmens lesen bis zu hundert Bewerbungen am Tag – ihnen wird auffallen, wer sich Mühe im Anschreiben gibt und wer nicht.

Vielmehr sollte sich der Bewerber fragen: Für wen will ich da eigentlich arbeiten? Was macht meine Stelle aus? Wie füge ich mich bei genau diesem Arbeitgeber ein? Warum sollten sie mich nehmen? Die richtigen Fragen führen zu den stärksten Antworten und starke Antworten formen ein überzeugendes Anschreiben.

Was soll mein Lebenslauf eigentlich aussagen?

Egal ob der Bewerber fünfzig Praktika gemacht hat oder bloß drei: Wichtig ist nicht die Quantität, sondern die Qualität. Und die Frage nach der Qualität heißt beim Lebenslauf: Was ist für die ausgeschriebene Stelle nennenswert? Alles, was im Lebenslauf vorkommt, sollte den konkreten Berufswunsch unterstützen und zusammen mit dem Anschreiben stimmig wirken.

Hier eine kleine Übersicht an Auswahlkriterien für den Lebenslauf:

  • Unbedingte Aktualität: Die letzte ausgeübte Tätigkeit sollte genannt werden
  • Relevanz: Es sollten nur Tätigkeiten länger ausgeführt werden, die für die aktuelle Bewerbung wichtig erscheinen
  • Qualifikation: Warum der Bewerber für den zu besetzenden Job geeignet ist, sollte aus den genannten Tätigkeiten hervorgehen
  • Prestige: Ein Studium an der Elite-Uni und eine wissenschaftliche Publikation ist vielleicht nicht zwingend notwendig, sollte aber genannt werden, wenn es Eindruck schindet.

Bei der Gestaltung gilt in jedem Fall: Je einfacher und direkter, desto schneller erhält der Arbeitnehmer einen Überblick und kann die für ihn wichtigen Informationen herausarbeiten. Das erhöht die Chancen, für ein Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

“Schön haben Sie es hier!” – das Bewerbungsgespräch

Eine Einladung in den Betrieb ist für den Bewerber eine kleine Ehrung – schließlich zeigt sich der Arbeitgeber bereit, seine Zeit mit dem Interessenten zu verbringen. Dennoch sollte der Bewerber hier nicht in eine defensive, dankbare Haltung rücken, sondern sich offen geben: Am meisten Eindruck hinterlassen Gespräche, die nicht nach dem Frage-Antwort-Schema ablaufen, sondern sich nach einer authentischen Konversation anfühlen. Damit das gelingt, sollte der Bewerber selber Fragen stellen.

Fragen nach dem Gehalt, das Herziehen über den aktuellen oder ehemaligen Arbeitgeber und Einsicht ins Privatleben sind allerdings tabu. Genauso sollten negative Äußerungen wie “Ich hasse…” und “ich finde … grauenhaft” oder falsche Bescheidenheit vermieden werden. Ein selbstbewusstes, positives Auftreten hinterlässt stets einen guten Eindruck. Auf das Thema Bewerbungsgespräch, möchte ich allerdings im weiteren Verlauf dieses E-Books noch einmal eingehen.

Immer leidenschaftlich bleiben!

Man merkt: Die richtige Bewerbung ist keine Raketenwissenschaft. Es ist bloß eine Frage der Einstellung: Wer bloß einen Job möchte, wird weniger Erfolg haben, als derjenige, der genau diesen einen Job will. Dazu gehört, zuvor sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zu fragen, womit man die nächsten Jahre jeden Tag Zeit verbringen möchte und ob das ausgewählte Unternehmen dem Bewerber genau das bieten kann. Unter diesen Aspekten ist es für Bewerber sinnvoll, lieber zehn leidenschaftliche Bewerbungen zu verschicken, als hunderte Standard-Texte.

Auch den Weg der Initiativbewerbung nutzen

In Zeiten des Fachkräftemangels, sind jene Stellen die ausgeschrieben werden, schon sehr zahlreich. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass sich auf eine gute Stelle, auch hunderte von Personen auf eine Stelle bewerben. Das bringt es natürlich mit sich, dass die Konkurrenz groß und die Chance auf die Stelle auch mit Glück zu tun hat.

Wer der großen Masse bzw. der meisten Konkurrenz aus dem Weg gehen will, bewirbt sich nicht nur auf Stellen, sondern auch initiativ. Dabei sollte nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen werden, sondern die möglichen Arbeitgeber gut ausgewählt und diese dann auch passend angesprochen werden.

Wer in seiner Bewerbungsphase auch mal zum Telefonhörer greift und nachfragt, tut sich damit ebenfalls einen großen Gefallen – nicht nur bei der Initiativbewerbung.

Bewerbung auch bei Karriereportalen veröffentlichen, kann sich lohnen

Meistens schicken Bewerber die Unterlagen per Post, E-Mail oder auf anderen Weg zu den potentiellen Arbeitgebern. Das ist natürlich die bekannteste Möglichkeit, aber nicht die einzige. Es kann auch anders gehen. Nämlich, dass die Unternehmen zu den Bewerbern kommen und nicht umgekehrt.

Das geht beispielsweise dadurch, dass man seinen Lebenslauf inkl. der wichtigen jobrelevanten Daten bei Karriereportalen wie Monster, Stepstone etc. präsentiert. Auch wenn es durchaus keine Erfolgsgarantie dafür gibt, kann es sich durchaus lohnen. Schließlich braucht nur einmal der richtige Arbeitgeber anbeißen und schon ist Käse gegessen. Der Aufwand gegenüber dem Nutzen, ist daher eher gering.

Nicht aufgeben – es lohnt sich bestimmt

Nicht wenige Jobsuchende, bewerben sich Monate lang. Sie schreiben mehrere hundert Bewerbungen an Unternehmen, kommen aber leider nicht zum Ziel. Das Problem ist, dass in vielen Bereichen der Konkurrenzkampf sehr groß ist. Daher ist es wichtig, dass Bewerber nicht aufgeben und dran bleiben.

Dazu gehört es auch, seine Unterlagen laufend zu optimieren und auch sich selber noch besser auf das Ziel zu positionieren. Das kann durch Weiterbildung, aber auch Netzwerken beispielsweise auf Messen passieren.

Das wichtigste im Bewerbungsprozess ist also, nicht aufzugeben und dran zu bleiben. Auch andere Bewerber, zumindest der Großteil unter ihnen, macht auch das Gleiche durch wie sie.

Ist ein Bewerbungsfoto Pflicht?

junge frau verträumt beim online-dating

Es gibt in Deutschland kein Gesetz, dass ein Foto in deiner Bewerbung vorschreibt. In anderen Ländern wie den USA ist es sogar eher negativ. Wer sich in den USA bewirbt tut gut daran, kein Foto mitzuschicken. Ein Bewerbungsfoto ist dort oft ein sicherer Grund dafür, um eine Bewerbung überhaupt nicht anzufassen. In Deutschland ist es so, dass es keine Pflicht ist. Aber es gehört auch heute noch zum guten Ton es mitzuschicken.

Ich kann dir nur raten, wenn es nicht einen wichtigen Grund gibt, es mitzuschicken. Versetze dich bitte einfach mal in die Lage eines Personalverantwortlichen. Wenn er bzw. sie kein Foto findet, dann kommt der Gedanke auf, dass da was nicht stimmen kann. Jetzt haben Verantwortliche nicht immer viel Zeit und auch keine Lust um Unstimmigkeiten aufzuklären. Das Resultat davon wird in aller Regel sein, dass eine ansonsten ganz gute Bewerbung aussortiert wird.

Beim Foto auf Professionalität achten

Es ist nicht ausgeschlossen, dass du trotz eines fehlenden Bewerbungsfotos einen Job bekommst. Du wirst dich aber sehr viel schwerer tun, weil wie bereits geschrieben, wenige Menschen bereit sind, Ungereimtheiten aufzuklären. Du solltest also auf alle Fälle ein Foto mitschicken. Wichtig dabei ist, dass du kein Freizeitfoto oder so mitschickst. Je professioneller dein Bewerbungsfoto ist, desto besser ist das.

Du solltest dafür auch nicht den billigsten Fotografen nehmen. Du musst bedenken, dass dir ein gutes Foto Türen öffnen kann. Schließlich kommen damit beim Personaler auch unbewusst Gefühle auf. Je positiver du wirkst, desto besser ist das. Ein guter Fotograf wird es schaffen, dich im richtigen Licht zu positionieren.

Zu einem professionellen Bewerbungsfoto gehört es natürlich auch, dass du gepflegt bist und passende Kleidung trägst. Wenn du dich als Tischler oder Maurer bewirbst, ist ein Anzug fürs Foto eher kontraproduktiv. Wenn du allerdings in einer Bank arbeiten oder als Versicherungsfachmann Karriere machen willst, dann ist ein Anzug fürs Foto meist schon Pflicht. Deine Kleidung muss auch für das Bewerbungsfoto auf alle Fälle zum Anlass passen.

Wo gehört das Foto in die Mappe?

Für das Bewerbungsfoto gibt es eigentlich zwei grundsätzliche Möglichkeiten. Sehr beliebt ist heute ein Deckblatt. Dabei bringst du in etwa der Mitte ein Foto an, schreibst darunter die Stelle auf die du dich bewirbst und auch dein Name und die Anschrift gehört auf ein gutes Deckblatt. Wenn du nicht weißt wie, dann findest du bei Google natürlich eine große Auswahl an Mustern. Auch unter diesem Artikel werde ich dir zwei Möglichkeiten für Deckblätter als Muster kostenlos zur Verfügung stellen.

Eine weitere Möglichkeit das Foto unterzubringen, ist der Lebenslauf. Wenn du den Lebenslauf als Ort dafür wählst, dann ist es in der Regel so, dass das Foto rechts oben an der Ecke angebracht wird. Viele machen es so, dass sie es mit dem Lebenslauf ausdrucken, also das Foto aufgedruckt auf den Lebenslauf. Andere nehmen das Bild selber und nicht als digitales Erzeugnis und stecken es mit einer Büroklammer an den Lebenslauf. Wenn du deine Unterlagen per E-Mail verschickst, was ja heute oft der Fall ist, dann geht das natürlich nicht. Man kann schließlich keine Büroklammern per E-Mail verschicken.

Deckblatt für die Bewerbung – das musst du wissen

Die Bewerbungsmappe ist häufig die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch und damit natürlich zum neuen Job. Inhalt dieser sehr wichtigen Mappe für Bewerber, ist nicht nur der Lebenslauf. Auch Anschreiben und Zeugnisse gehören in aller Regel dazu. Ein weiterer Baustein, kann das Deckblatt sein. Ein Deckblatt für eine Bewerbung ist kein MUSS. In diesem Abschnitt möchte ich Tipps dazu geben wie du ein erfolgreiches Deckblatt für deine Bewerbung zauberst.

Deckblatt für Bewerbung – ja oder nein?

Wer eine Bewerbungsmappe erstellen muss, sollte dabei beachten, dass es Dokumente gibt die zwingend dabei sein sollten und jene die kein MUSS sind. Zu diesen Dokumenten die nicht dabei sein müssen, gehört das Deckblatt.

Es dient dazu, die Bewerbungsmappe abzurunden und den Bewerber hervorzuheben. Viele Bewerberinnen und Bewerber sind gerade bei diesem Dokument recht kreativ. Andere schicken keines mit. Sicherlich kommt es dabei auch auf den Geschmack des Bewerbers und selbstverständlich auch des Personaler an. Ich würde dieses Dokument aber auch alle Fälle mitschicken. Menschen entscheiden nämlich nur zu einem geringen Teil objektiv. Das gilt auch für Personalentscheider.

Es kommt daher auch auf die subjektive Empfindung und die Gefühle die beim Leser geweckt werden an. Ein sehr gutes Deckblatt bei der Bewerbung, kann zwar eine sehr schlechte Mappe nicht kaschieren, aber eine gute noch besser hervorheben.

Deckblatt für Bewerbung – wie kreativ darf man sein?

Wenn du ein Deckblatt zu deiner Bewerbungsmappe legst, dann erhält dieses Blatt einen offiziellen Charakter. Das heißt es sollte professionell rüberkommen und sich optimal in die Bewerbungsmappe einfügen. Im Marketing nennt man das Ganze Corporate Design. Corporate Design heißt, dass sich ein Unternehmen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild, mit gleichen Schriften, gleicher Farbe, einem Logo etc. in der Öffentlichkeit präsentiert.

Genauso sollte das auch bei deiner Bewerbungsmappe sein. Das Design sollte sich durch die Mappe durchziehen. Du solltest außerdem so wenige Schriftarten wie möglich nehmen. Solltest du Farben verwenden, sollten immer die gleichen Farben verwendet werden. Das Ganze hängt sicher auch etwas von der Branche und dem Arbeitgeber bei dem man sich bewerben möchte ab. Dennoch ist ein durchgängiges Erscheinungsbild vom Deckblatt bis zum Lebenslauf sehr wichtig – aus meiner Sicht. Die Zeugnisse kannst d leider nicht beeinflussen, aber das wissen dann ja auch die Personaler. Ich würde sogar so weit gehen, die Farben auf dem Deckblatt bzw. in der gesamten Bewerbung mit der Bewerbungsmappe abzustimmen.

Das gehört aufs Deckblatt

Der wichtigste Baustein des Deckblatts, ist das Foto. Das Foto muss professionell sein und sollte von einem erfahrenen Fotografen erstellt werden. Ob dies dann farbig oder schwarz-weiß ist, hängt vom Geschmack ab. Ebenso sollte es gut ins Gesamtdesign der Bewerbung passen. Wenn du einen guten Fotografen zur Hand habst, dann weiß der genau wie das Foto aussehen soll, damit es gut wirkt.

Die Kleidung die du auf dem Foto trägst, sollte sich natürlich auch an der Zielposition auf die du dich bewerben willst, ausrichten. Wenn du nicht sicher bist ob der Fotograf wirklich kompetent ist, dann frage nach Referenzen, im Freundeskreis herum etc. Zum Bewerbungsfoto habe ich ja weiter oben auch schon etwas geschrieben daher möchte ich hier nicht ganz so umfangreich darauf eingehen.

Neben dem Foto, gehört auch der Name, deine Berufsbezeichnung und die Stelle auf die du dich bewirbst drauf. Du solltest nicht zu viel draufmachen und die jeweiligen Elemente so gut wie möglich platzieren.

Das heißt es muss gut aussehen und schon fürs Auge sein. Wie bereits erwähnt, solltest du dabei auch auf das Gesamterscheinungsbild achten. Alles muss gut zusammenpassen und es muss durchweg ein kompetentes, aber auch sympathisches Gesamtbild ergeben.

Deckblatt für Bewerbung – wo gehört es hin?

Das Deckblatt kommt nicht hinter den Lebenslauf, sondern oben drauf. Es ist das erste Dokument, dass der Personaler in der Mappe sieht. Wenn du damit dann einen guten ersten Eindruck machst, dann hast du gute Karten, dass die Person die Mappe genauer anschaut.

Wenn du nun sehen willst, wie so ein Deckblatt ausschauen kann, dann stelle ich dir zum Schluss dieses Artikels ein kostenloses Muster zur Verfügung. Dieses Muster kannst du gerne als Vorlage für dein Deckblatt nehmen. Vergiss aber nicht, dass du auch Individualität in deine Unterlagen bringen musst. Mache nicht den Fehler und übernehme eine komplette Bewerbungsmappe. Personaler kennen das und unterstellen dann oft, dass du kein wirkliches Interesse an der Stelle auf die du dich bewirbst hast.

Lebenslauf – das Herzstück jeder Bewerbungsmappe

Wer nun bei seiner Bewerbung denkt: „Ich mache es, wie ich es immer schon gemacht habe“, wird sich sehr schwer tun mit so einem Lebenslauf zu glänzen. Worauf es heute ankommen, darauf möchte ich hier eingehen.

Sauber und fehlerfrei

Auch früher war dieser Faktor wichtig. Dennoch möchte ich aufgrund der Wichtigkeit darauf eingehen. Bewerbungsunterlagen mussten sauber und fehlerfrei sein. Damit ist gemeint, dass sich bei schriftlichen Unterlagen keine Eselsohren finden lassen. Auch ein passendes Bild und einwandfreie Rechtschreibung, sind unverzichtbar für den Erfolg im Bewerbungsverfahren. Befindet ich das Foto von Ihnen nicht auf dem Deckblatt, dann gehört es genau hier her – nämlich auf den Lebenslauf.

Wer sich dabei nicht ganz sicher ist, der sollte die Unterlagen von ein oder zwei Freunden oder Bekannten lesen lassen. Dieser Punkt gilt nicht nur für den Lebenslauf, sondern ist für die gesamten Bewerbungsunterlagen unheimlich wichtig. Glaubt mir liebe Leserinnen und Leser, dass dieser Punkt nicht selbstverständlich ist. Bei jenen Bewerbungsunterlagen die ich immer bekomme, sind wirklich viele negative Beispiele dabei. Kaffeeflecken, Eselsohren, Farbe von irgendwelchen Dingen etc. – das ist mir alles schon vorgekommen. Da frage ich mich doch, ob so jemand die Bewerbungsunterlagen noch anschaut, bevor sie weggeschickt werden. Ich frage mich, ob der auch so Briefe an meine Kunden rausschickt.

„Ein sauberer und fehlerfreier Lebenslauf, ist der erste Eindruck den Bewerber bei potentiellen Arbeitgebern hinterlassen. Angefangen vom Papier bis hin zum Foto, spielen alle Faktoren eine entscheidende Rolle.“

Die Gliederung eines Lebenslaufs

Es gibt mehrere Formen eines Lebenslaufs. Die gängige Variante ist der tabellarische Lebenslauf, welcher in bestimmte Bereiche gegliedert ist. Dabei muss nicht jeder Gliederungspunkt immer auch enthalten sein. Es kommt im Endeffekt auf die Bewerberin bzw. den Bewerber und die vorhandenen Stationen im Lebenslauf an.

Die wichtigsten Gliederungspunkte sind:

  • persönliche Daten
  • Berufserfahrung
  • Ausbildung
  • Schulbildung
  • Weiterbildung
  • Hobby und Interessen
  • Besondere Kenntnisse (Sprachkenntnisse, EDV usw.)

Meist beginnt ein Lebenslauf mit den persönlichen Daten. Darin findet der Personalverantwortliche, der ihre Bewerbung sichtet, wichtige Informationen zu ihrer Person wie

  • das Geburtsdatum
  • den Lebensstand
  • den Namen
  • und die Anschrift

Früher wurden in diesem Abschnitt auch noch Religionszugehörigkeit sowie Eltern und Geschwister aufgeführt. Heute wird das nicht mehr gemacht, weil es für den neuen Job in aller Regel nicht von Bedeutung ist.

Der zweite Gliederungspunkt ist meist die Berufserfahrung. Hier wird in aller Regel nicht bei der ersten Stelle begonnen, sondern bei der letzten oder dem aktuellen Arbeitgeber. So finden Personalverantwortliche schneller was sie suchen. Es interessiert einfach eher, was du die letzten Jahre gemacht hast, als das was du vor 10 Jahren oder noch weiter zurückliegend gemacht habst.

Der dritte Gliederungspunkt ist gleichzeitig auch einer der wichtigsten Punkte im Lebenslauf. Es handelt sich um die Ausbildung, das Studium oder beide Wege. Schließlich gibt es viele Bewerber, die mehrere Ausbildungen und Studiengänge gemacht haben. All diese grundlegenden beruflichen Stationen sollten, unter dem Punkt Ausbildung / Studium zu finden sein. Bei meinem Lebenslauf schreibe ich zu diesem Punkt auch die Schulbildung hinzu und nenne den Gliederungspunkt Schul- und Ausbildung. Das kannst du so machen, wie du es für richtig findest. Schau dir dazu einfach mal ein paar Beispiele an.

Du kannst die Schulbildung mit Ausbildung und Studium zusammenfassen, musst es aber nicht.
Wichtig ist, dass das Ganze übersichtlich ist.

 In einem nächsten Gliederungspunkt würde ich die Weiterbildungen unterbringen. Schließlich sind relevante Abschlüsse und Zertifikate Faktoren, die bei einer Bewerbung für dich sprechen. Weiterbildung öffnet nicht nur Türen und Tore, sondern bringt oft auch ein dickes Gehaltsplus beim Start in einem neuen Unternehmen.

Bei der Weiterbildung solltest du aber unbedingt darauf achten, dass nur relevante Qualifikationen erwähnt werden. Auch bei Kursen die mehrere Jahre zurückliegen, sollte man sich Gedanken machen, ob sie nicht weggelassen werden sollten.

Englischkenntnisse und gute bis sehr gute Anwenderkenntnisse von gängigen EDV-Programmen, werden heute bei vielen Stellen vorausgesetzt. Daher sollten diese Kenntnisse auch nicht verschwiegen werden. Ebenso weitere Zusatzqualifikationen wie

  • Programmierkenntnisse
  • Führerscheine
  • Staplerscheine
  • Schweißprüfungen
  • uvm.

wenn für die angestrebte Stelle relevant, sollten an dieser Stelle im Lebenslauf, also in einem Gliederungspunkt direkt nach den Weiterbildungen erwähnt werden.

Bei Englisch- und EDV-Kenntnissen solltest du dabei immer auch den Grad der Fähigkeiten angeben. Für Sprachkenntnisse eignet sich dafür der Europäische Referenzrahmen für Sprachen“ sehr gut.

Auch die Unterteilung in

  • Grundkenntnisse
  • Gute Sprachkenntnisse
  • Sehr gute Sprachkenntnisse
  • Fließend
  • Verhandlungssicher

ist gängig. Du solltest dabei nicht schummeln, aber doch immer aufrunden. Was ich damit schreiben will ist, wenn du gute bis sehr gute Sprachkenntnisse hast, kannst du hier schon auf „sehr gute Sprachkenntnisse“ aufrunden.  Du solltest aber wirklich immer so nahe wie möglich bei der Realität bleiben.

In einem letzten Gliederungspunkt kannst du dann noch Hobbys erwähnen. Wenn diese Hobbys zu ausgefallen sind, sollten diese nicht erwähnt werden. So heißt es zumindest in gängigen Ratgebern. Ich würde das Ganze immer von der jeweiligen Situation und von der Zielstelle, auf die du dich bewirbst, abhängig machen. Wenn du dich beispielsweise bei kirchlichen Arbeitgebern bewirbst, dann solltest du lieber keine Hobbys erwähnen, die dort schlecht ankommen.

Nicht nur berufliche Stationen aufzählen

Potentielle Arbeitgeber interessiert es natürlich sehr, wo du während du beruflichen Laufbahn gearbeitet hast. Das reicht aber heute nicht mehr aus. Personaler wollen auch wissen, welche Aufgaben du hattest und auch erzielte Erfolge können nicht schaden.

Du solltest daher unter jeder beruflichen Station immer ein paar Stichpunkte bezüglich der Aufgaben und eventuelle Erfolge aufzählen. Wenn du dafür zwei bis vier Zeilen verwendest und dort Stichpunkte deiner Aufgaben aufzählst, ist das in aller Regel von großem Vorteil. Auch hier ist jedoch wieder die Relevanz wichtig. Richtig bewerben ist wie werben und je besser du dich in deinen Gegenüber hineinversetzen kannst, desto besser ist das. Richtig bewerben heißt also auch hier die richtige Dosis zu finden und den Fokus auf das Wichtige zu lenken.

Bei der Erwähnung von Aufgaben und Erfolgen liegt eine große Chance. Diese kannst du immer auf die zu bewerbende Zielposition ausrichten.

Wenn du dich beispielsweise für den Vertrieb bewirbst, dann solltest du in deinem Lebenslauf auch Aufgaben und Erfolge erwähnen, die für die folgenden Aufgaben im Vertrieb notwendig sind.

Personaler haben chronischen Zeitmangel

Du gibst dir sehr viel Mühe für deine Unterlagen. Für einen guten Lebenslauf, sitzt man schon mal ein paar Stündchen dran. Umso ernüchternder ist es aber, dass Personalverantwortliche das Dokument nur ein paar Minuten überfliegen. In dieser Zeit musst du dein Ziel erreichen.

Daher ist es ja so wichtig, dass der Lebenslauf sauber und übersichtlich ist. Wenn dann noch wichtige Worte und Phrasen für die Zielposition und das jeweilige im Lebenslauf zu finden sind, dann haben Bewerberinnen oder Bewerber gute Chancen, für die nächste Bewerbungsrunde.

Auch wenn das Anschreiben von der Reihenfolge noch vor dem Lebenslauf in den Bewerbungsunterlagen zu finden ist, wird doch der Lebenslauf in aller Regel am Anfang gelesen.

Der Lebenslauf ist also das wichtigste Dokument einer Bewerbungsmappe

Ein professionelles Foto öffnet Türen

Nicht überall genießen Bewerbungsfotos einen guten Ruf. Sie sollen für so einige Ablehnungen beim Bewerbungsprozess verantwortlich sein. Ich finde, dass ein gutes Foto durchaus eine Eintrittskarte zum neuen Job sein. Diese wird entweder auf einem Deckblatt, oder am Lebenslauf angebracht, wie bereits erwähnt. Zum Bewerbungsfoto habe ich ja bereits einiges geschrieben, möchte dies aber an dieser passenden Stelle noch einmal in Erinnerung rufen. Schließlich sollen sich die Inhalte dieses Artikels bei dir irgendwie im Kopf einbrennen, damit du auch wirklich davon profitieren kannst.

Dabei solltest du diesen wichtigen Bewerbungsbaustein unbedingt professionell machen lassen. Richtig Die Rede ist von Foto. Auch wenn das nicht immer ganz billig ist, sollte sich ein guter Fotograf auf alle Fälle lohnen. Richtig bewerben geht eben nur mit einem tollen passenden Foto.

Schaue dir dazu im Internet einfach ein paar Bewerbungsfotos an und du wirst ziemlich sicher erkennen, was ein gutes Foto ist und was nicht.

Wie lange sollte so ein Lebenslauf sein?

In diesem Bereich, sind sich die Experten nicht immer einig. Nicht wenige Berater empfehlen nicht mehr als 2 Seiten. Ich bin der Meinung, dass es auf die jeweilige Situation ankommt. Wer eine langjährige Erfahrung besitzt und viele Stationen in seinem beruflichen Leben hatte, kann von 2 Seiten schon mal auf 3 Seiten abweichen. Allerdings sollte bei der ganzen Sache immer bedacht werden, dass Personalverantwortliche nicht viel Zeit haben.

Wer nun einen relativ langen Lebenslauf hat, sollte meiner Meinung auf der ersten Seite des Lebenslaufs, eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Kernaussagen des Dokuments machen. In diesen 3 bis 5 Stichpunkten kannst du die beruflichen Faktoren nennen, die für die ausgeschriebene Stelle bzw. die Stelle auf die du dich bewirbst passt und gleichzeitig deine wichtigsten Vorzüge heraushebt.

Vergiss nicht zu unterschreiben

Egal ob du deine Bewerbungsunterlagen nun per Post, E-Mail oder über ein Bewerbungsformular auf einer Website verschickst – der Lebenslauf muss neben dem Anschreiben unterschrieben werden. Damit bürgst du für die Angaben die du in diesem wichtigen Bewerbungsdokument gemacht hast.

Über die Unterschrift, schreibe ich dann immer noch das Datum und den Ort. So wie es meist auch bei anderen Dokumenten üblich ist.

Bewerben mit keiner oder wenig Berufserfahrung

Neben einer fundierten Ausbildung, ist Berufserfahrung der wichtigste Faktor für Unternehmen bei der Bewerberauswahl. Nun ist es aber so, dass einige Bewerber nicht gerade viel oder keine Berufserfahrung haben. Dies ist der Fall, wenn der Beruf gewechselt wird, also man in einen anderen Bereich als Quereinsteiger Fuß fassen möchte. Auch die fehlende Übernahme nach einem Ausbildungsverhältnis ist ein gewisses Problem, da die Ausbildung von vielen Betrieben nicht als Erfahrung gewertet wird. So ist man zwar Facharbeiter, kann aber leider keine Berufserfahrung nachweisen. Wie ist es möglich ein Unternehmen trotz fehlender Berufserfahrung zu überzeugen?

Auf die Stärken verweisen!

In der Regel ist Berufserfahrung ein Faktor von vielen, die in einer Stellenanzeige gefordert werden. Es ist also nicht der Einzige. Ein Jobprofil besteht aus vielen verschiedenen Anforderungen und Voraussetzungen. Wenn dich also auf eine Stelle bewirbst, bei der du nicht die nötige Berufserfahrung hast, dann sollten die anderen Stärken besonders herausgestellt werden. Schließlich machen es Unternehmen bei ihrem Marketing auch so. Das wird zwar nicht überall funktionieren, aber deine Jobchancen erhöhen sich. Du weißt: „Richtig bewerben ist wie werben.“

Wenn du ein Bewerbungsformular ausfüllen musst, ist die Erfolgschance geringer als bei einer individuellen Bewerbung per E-Mail oder Post. Du gibst da eben meist nur Daten ein, was die dann fehlenden Voraussetzungen schneller ans Licht bringt. Um sich richtig effektiv zu bewerben, halte ich also die Bewerbung über ein Bewerbungsformular die am wenigsten Vielversprechende.

Besondere Stärken können dabei passende Weiterbildungen, eine weitere Ausbildung oder außerberufliche Erfahrung sein, die für die ausgeschriebene Stelle interessant ist. Versuche dabei nicht zu übertreiben. Sonst könnte man dich schnell nicht mehr richtig ernst nehmen. Die richtige Dosis ist der Faktor für den Erfolg.

Übertreiben tust du beispielsweise dann, wenn du nebenbei ein bisschen auf selbständiger Basis gearbeitet hast und dich in der Bewerbung nun als großen Geschäftsführer verkaufst. Sicherlich, hast du in deiner Selbständigkeit ein Geschäft geführt, aber eben nicht in der Dimension wie dies in der Regel bei einem Vollzeitbusiness mit Angestellten der Fall ist. Ich denke, du weißt worauf ich hinaus will.

Das Kontaktnetzwerk nutzen!

Auch wenn es nicht aussichtslos ist, sortieren viele Unternehmen Bewerber ohne Erfahrung aus. Zumindest wenn dies für die Stelle vorausgesetzt wird und das sind sehr viele Stellen. Anders kann es da beim persönlichen und beruflichen Kontaktnetzwerk aussehen. Nicht wenige Stellen werden über Bekannte und Verwandte vergeben. Du solltest bei deinen Bewerbungsbemühungen unbedingt aktiv werden und auf dein Netzwerk zugehen. Das erhöht die Chance auf einen neuen Job doch enorm.

Das Problem bei der Sache ist aber, wenn du deine Kontakte brauchst dann sollte das Netzwerk schon lange stehen. Wenn du erst mit dem Aufbau eines Netzwerkes beginnen musst, wenn du einen Job suchst, ist es meist schon zu spät. Ein optimaler Zeitpunkt um damit anzufangen ist die Ausbildung. Mache bitte nicht den Fehler nur auf dich zu schauen. Ein Netzwerk, egal ob beruflich oder privat, lebt besonders auch vom Geben und nicht nur vom Nehmen.

Weiterbildung ist das A und O

Wer ohne Berufserfahrung da steht, kann durch die richtige Weiterbildung punkten. Das können nicht nur fachliche Kurse, sondern auch der Erwerb von Soft Skills sein. Fremdsprachen beispielsweise, spielen in vielen Berufen eine große Rolle. Wer fließend Englisch spricht, hat schon mal einen Vorteil, wenn Sprachkenntnisse unbedingt gebraucht werden. Genauso kann es auch mit Programmiersprachen, PC- oder Kommunikationskenntnissen usw. sein.

Je besser deine Bildung ist, desto besser kannst du fehlende Berufserfahrung kompensieren. Das ist zwar keine Garantie für einen Job, aber doch erhöht es die Chancen enorm. Viele sagen dabei immer, dass es besser ist sich in die Tiefe als in die Breite aufzustellen. Das heißt du solltest nicht jede mögliche Weiterbildung machen um möglichst gut qualifiziert zu sein. Es ist besser ein Fach richtig zu durchdringen und darin ein Meister zu werden. Ich bin der Meinung, dass das durchaus stimmt. Man sollte aber nicht vergessen – es gibt auch ein Rechts und ein Links.

Sammele Erfahrung auf anderen Wegen

Gut, es ist nicht für jeden möglich ein Praktikum zu machen, oder eine Zeit als Freelancer zu arbeiten. Aber es ist dennoch eine Chance die sich für viele Bewerberinnen und Bewerber ohne Berufserfahrung bietet. Auch Probearbeit, kann sich bezahlt machen. Bewerbung heißt heute, auch mit Berufserfahrung „kreativ sein“. Erst recht, wenn du in keinem Mangelberuf tätig bist. Richtig bewerben heißt auch manchmal ungewöhnliche Wege zum Ziel zu gehen.

Folgende ungewöhnliche Wege bieten sich an (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Mache ein Praktikum in den angestrebten Bereich!
  • Arbeite eine Zeitlang als Freelancer und erwerbe so Erfahrung.
  • Biete deinem Wunscharbeitgeber Probearbeit an.
  • Wenn möglich kannst du auch Erfahrung in Nebenjobs oder Ehrenamt heranziehen.
  • Greife zu Telefon und Verkaufe dich persönlich!

FAZIT: Bewerben ohne Berufserfahrung ist nicht leicht. Ich habe dir hier Möglichkeiten vorgestellt, wie du den Erfolg zu deinen Gunsten beeinflussen kannst. Dabei solltest du nie aufgeben und dich nicht entmutigen lassen. Den meisten Erfolg wirst du haben, wenn du möglichst viele dieser Tipps insgesamt beherzigen. Es gehört aber auch etwas Glück und Geduld dazu. Schließlich gibt es sehr viele Personen die einen Job suchen.

Nicht immer wirst du dabei nur durch Qualifikationen punkten. Auch andere Bewerberinnen und Bewerber sind gut ausgebildet. Du solltest daher auch schauen, durch deine Person zu glänzen und das Netzwerk einzubeziehen.

Wenn du es schaffst dich einzigartig zu machen, hast du einen großen Vorteil. Auch die Bewerbungsunterlagen und das Auftreten, entscheiden sehr oft über den Erfolg. Richtig bewerben heißt daher auch, immer das Gesamtpaket zu beachten. Es ist in den seltensten Fällen so, dass nur eine Sache den Ausschlag gibt. Leider ist eine Bewerbung heute nicht mehr so leicht wie früher aber es ist möglich erfolgreich zu werden. Die Voraussetzung dafür ist nicht nur die richtige Bewerbung, sondern auch Disziplin.

Alternative Bewerbungsstrategien

Es gibt nicht wenige Arbeitssuchende in Deutschland, die mehrere hundert Bewerbungen schreiben, aber nicht eine Zusage bekommen. Das demotiviert natürlich. Ja, es kann einem geradezu auffressen. Allerdings hilft es nicht die Sache persönlich zu nehmen. Es bringt auch nichts zu jammern und auf die ach so bösen Personaler zu schimpfen. “Marketing” heißt das Zauberwort. Wer sich erfolgreich bewerben will, muss effizienter auf sich aufmerksam machen. Dazu gehört es auch, die Zielgruppe zu definieren und dieser entgegen zu gehen. Wer seine Zielgruppe kennt, weiß auch wo er suchen muss.

Es gibt nämlich weitaus mehr Möglichkeiten um auf sich aufmerksam zu machen, als die gute alte Bewerbungsmappe. Folgende Strategien können außer der guten alten Mappe noch funktionieren.

Initiativbewerbung als Alternative

Gut – eine Initiativbewerbung ist jetzt keine Erfindung von mir. Dennoch sollte sie hier erwähnt werden. Viele verwechseln diese Art sich bei Unternehmen vorzustellen, mit der Blindbewerbung. Eine Blindbewerbung kannst du dir wie Spam vorstellen. Du schreibst dabei möglichst viele passende Bewerbungsunterlagen und schickst diese an die jeweiligen Unternehmen mit der Hoffnung, den richtigen Arbeitgeber damit zu finden.

Im Gegensatz zur Blindbewerbung bedeutet die Initiativbewerbung mehr Aufwand. Schon in der Vorbereitung werden potentielle Arbeitgeber recherchiert. Zugegeben – der Aufwand ist nicht gerade leicht. Das kann sich allerdings lohnen. Personaler sind wie kleine Prinzessinnen. Sie wollen umgarnt und geschätzt werden. Sie wollen nicht mit Einheitsbrei wie bei einer Blindbewerbung gelockt werden. Eine Initiativbewerbung braucht also Vorbereitung und eine passende Strategie, bei der auch das Telefon zur Recherche oder ersten Kontaktaufnahme miteinbezogen werden kann.

Selber Stellengesuche aufsetzen zählt zu den alternativen Bewerbungsstrategien

Auch das ist keine neue Idee, gehört aber bei den alternativen Bewerbungsstrategien erwähnt. Wenn deine Bewerbung in den Unternehmen nicht fruchtet, dann probiere es doch mal anders herum. Lasse die Unternehmen bewerben. Ein Stellengesuch in der Tageszeitung oder bei den einschlägigen Jobbörsen, kann Wunder wirken. So können teilweise Firmen auf dich aufmerksam werden, an die du im Leben nicht gedacht hättest.

Es gibt dabei eigentlich nicht viel falsch zu machen. Nicht wenige Chefs lesen Zeitung oder sehen sich in den Jobbörsen um. Muss nicht sein, aber kann. Du solltest aber in jeden Fall eine einzigartige Anzeige schalten, die aus der Masse heraussticht.

Telefon benutzen oder persönlich vorstellen.

Telefone sind nicht nur für ET da, damit der nachhause telefonieren kann. A Bewerberinnen und Bewerber können sich dieses fast altertümliche Gerät zu Eigen machen. Vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen kann es sich lohnen, den Hörer in die Hand zu nehmen oder direkt vorbeizuschauen. Aber dabei musst du gut aufpassen. Achte darauf einen guten Eindruck zu hinterlassen. Vor allem wenn persönlich vorsprichst, solltest du unbedingt sauber rüberkommen. Du solltest eine passende Kleidung tragen, die Haare kämen usw. Es ist wie immer, wenn es um den Kontakt mit Menschen geht. Es kommen nicht nur darauf an, dass du hingehst, sondern viel entscheidender ist, wie du dort ankommst. Dein Auftreten entscheidet sicherlich über Erfolg oder Misserfolg. Das gehört dazu, wenn es heißt sich richtig zu bewerben. Du musst einfach das tun, was getan werden muss. Du musst selber aktiv werden und nicht darauf warten, dass dir jemand den Erfolg bringt.

Wenn du telefonierst, solltest du einen Zeitpunkt wählen, an dem du gut drauf bist. Und vor alle solltest du beim Telefonat lachen. Nicht künstlich oder so wie ein Clown, sondern einfach so als würdest du einen netten Bekannten anlachen. Das merkt der Gesprächspartner und stuft dich gleich sympathischer ein.

Die Sympathie kann natürlich ein mächtiger Verbündeter bei deiner Jobsuche sein. Diese Art der Bewerbung ist nicht ungewöhnlich und ich kenne einige Leute, bei denen genau das geklappt hat. Was beim Telefonat, aber auch beim persönlichen Gespräch einen guten Eindruck macht, ist eine klare und deutliche Aussprache.

Sehr oft, wenn ich mit Unternehmen und Co. telefoniere, dann sagen die vor den Namen und das Unternehmen so schnell, dass ich es nicht verstehe. Ich denke, dass ist immer ein Negativbeispiel. Achte beim Telefonieren also unbedingt darauf, dass du klar und deutlich sprichst.

Das Netzwerk nutzen

Nein, du brauchst dabei fast keine Computerkenntnisse. Ich meine nämlich nicht ein Computernetzwerk, sondern dein ganz persönliches Beziehungsnetzwerk. Dazu gehören Freunde, Bekannte, Geschäftspartner etc. All diese Leute kennen wieder Leute und diese können eventuell Personalverantwortung haben oder Unternehmen kennen, die gerade genau das suchen was du zu bieten hast. Es gibt nicht wenige Menschen, die über ihr Beziehungsnetzwerk einen tollen Job finden. Diese Art der Bewerbung hat allerdings mit sehr viel Vertrauen zu tun. Wenn du einen Job durch einen Bekannten ergatterst, solltest du ekannten ergattersterden muss. Du musst selber aktiv werden und nicht darauf warten, dass dir jemand den Erfolg brnicht den Fehler machen und diesen Menschen enttäuschen.

Soziale Netzwerke im Internet nutzen

Diese alternative Bewerbungsstrategie gehört eigentlich zum Netzwerken. Dennoch möchte ich dieser nützlichen Art ein eigenes Wort geben. Der Grund dafür ist, dass ich selber sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe. Obwohl ich nicht auf Jobsuche war, wurde ich schon sehr oft auf Xing, Facebook oder Linkedin angeschrieben. Die Frage war ob ich denn einen Job suche. Das Ganze nur wegen meinem gut ausgefüllten Profil, meinen Aktivitäten in Gruppen und meiner guten Vernetzung. Genau das möchte ich ihnen auch raten. Wenn sie auf Jobsuche sind, dann kann das die Fahrkarte in eine neue berufliche Zukunft sein.

FAZIT: Es gibt viele Möglichkeiten um sich bei Firmen zu bewerben. Du hast hier ein paar sehr interessante Bewerbungsstrategien kennengelernt. Leider nutzen Menschen nur begrenzte Möglichkeiten und wundern sich dann, dass mehrere hundert Bewerbungen keinen Erfolg bringen. Allerdings möchte ich auch darauf hinweisen, dass verschiedene Strategien trotzdem das ständige Hinterfragen der Bewerbung brauchen. Denn es kann ja sein, dass deine Bewerbungsunterlagen einfach sehr schlecht sind. “Sich bewerben” sollte immer als Prozess verstanden werden, der immer verbessert und hinterfragt werden muss. So lange, bis es mit dem Job klappt.

Bewerbungsfehler die man vermeiden sollte

Es gibt heute kaum mehr jemanden, der nicht mal auch eine Bewerbungsphase durchmachen muss. Sei es, weil die Person gekündigt würde, oder sich in einem anderen Unternehmen eine bessere Karriere erhofft. Sogar im eigenen Unternehmen, wenn es in einem großen Betrieb ist und sich jemand um eine andere Stelle bemüht, ist eine Bewerbung angebracht. Leider ist das heute nicht mehr ganz so einfach. Aus dem Bewerbungsprozess ist fast schon eine Wissenschaft geworden.

In Zeiten der vielen Bewerber und wenigen Arbeitsstellen, ist das nun mal so. Auch wenn immer vom Fachkräftemangel die Rede ist. Dieser ist nur in bestimmten Branchen besonders dringend und nicht in jedem Bereich. Um eine reelle Chance auf eine gute Arbeitsstelle zu haben, muss der Bewerbungsprozess im Gesamten schon ziemlich professionell sein. Es sollten daher unbedingt folgende 6 Fehler vermieden werden.

Der Fehler Nr. 1 ist eine Bewerbung für alle Unternehmen schreiben

Personalverantwortliche in den Unternehmen sind wie Divas. Sie wollen umworben werben. Das ist auch richtig, denn ein Unternehmen will von einem Bewerber erkennen, dass dieser oder diese auch in der Firma arbeiten möchte. Wer nur Einheitsbrei verschickt, wird in der Regel keinen Erfolg mit seinen Bewerbungen haben.

Mein Rat ist daher: „Machen sie nicht den Fehler und schreiben eine Bewerbung die sie an jedes Unternehmen schicken!“ Bewerbungsunterlagen sollten immer individuell an die zu bewerbende Stelle und das jeweilige Unternehmen angepasst werden.

Das habe ich bereits beim Thema Initiativbewerbung und Bildbewerbung geschrieben. Daher machen ja Blindbewerbungen eher kaum Sinn. Sie richten sich an alles und an jemandem. Unternehmen können sich meist aussuchen, wer eingestellt werden soll und da spielt auch die Motivation eine wichtige Rolle. Wenn du nur Einheitsbrei rausschickst, kann deine Motivation nicht hervorkommen. Ich meine damit die Motivation dafür, warum du in diesem Unternehmen arbeiten willst wo du dich bewirbst. Das ist ein Minuspunkt und kann das Aus bedeuten.

Fehler Nr. 2 – das Weglassen von Unterlagen oder Zeiten im Lebenslauf

Wenn ein Unternehmen eine Bewerbungsmappe oder E-Mailbewerbung von dir haben möchte, dann geht es dabei in der Regel um eine komplette Bewerbung wie wir sie kennen. Dazu gehören

  • ein Anschreiben
  • sowie ein Lebenslauf
  • Zeugnisunterlagen,
  • Zertifikate und meiner Meinung nach
  • auch ein Foto.

Die Bewerbung muss also komplett sein und das gesamte berufliche Leben ablichten. Das gilt auch und vor allem für den Lebenslauf. Wer hier fehlende Zeiten hat, wird sehr oft von vorne herein aussortiert. Auch wenn du nichts gemacht hast, schreibe es rein. Wenn du eine Weiterbildung besucht hast, oder im Ausland warst, dann natürlich auch. Wenn du dagegen im Gefängnis warst oder sonstigem, dann solltest du dich beraten lassen.

Diesen Punkt habe ich hier erwähnt und er beinhaltet viel Wahrheit über das Thema „richtig bewerben“. Er sollte aber durchaus auch kritisch betrachtet werden. Wenn du beispielsweise eine EDV-Weiterbildung vor 10 Jahren gemacht hast, ist die heute kaum mehr etwas wert.

Ob das dann erwähnt werden muss, ist fraglich. Ein Lebenslauf sollte immer so vollständig wie nur möglich sein, aber Unwichtiges sollte genauso weggelassen werden. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Außerdem gibt es auch Dinge bzw. Bereiche, bei denen du lügen darfst.

Der Fehler Nr. 3 – zu viele Grammatik- und Rechtschreibfehler

Es gibt wohl kaum jemanden unter uns, der immer fehlerfrei schreibt. Das schaffen weder die großen Zeitungen, noch ich. Ja, auch ich bin ein Mensch, der gerne Fehler in einen Text schreibt und daher sehr oft über Artikel lesen muss. Das mache ich nicht, weil ich nicht schreiben kann, sondern weil ich einfach unachtsam bin, wenn ich mir Gedanken um den Inhalt meiner Texte mache. Genauso ist es sehr oft auch bei Bewerbungen.

Um Grammatik- und Rechtschreibfehler weitgehend zu vermeiden, solltest du das Geschriebene wirklich mehrfach durcharbeiten. Außerdem kann es sehr hilfreich sein, wenn du einen Freund, die Frau bzw. Freundin oder einen anderen Menschen hast, der sich die Unterlagen durchliest. Oft werden so letzte Flüchtigkeitsfehler ausgebessert, die über den Erfolg oder Misserfolg einer Bewerbung entscheiden können.

Fehler Nr. 4 – ein schlechtes Bewerbungsfoto ist Gift für eine Bewerbung

Ein Freizeitfoto oder eins aus dem Automaten, hat in einer Bewerbungsmappe nichts verloren. Das sollte sich eigentlich langsam rumgesprochen haben. Wer seinen Bewerbungsprozess wirklich ernst nimmt, sollte einen professionellen Fotografen damit beauftragen. Dieser kann ihnen sogar bei der Frisur, Kleidung und anderen wichtigen Faktoren helfen. Ein guter Fotograf ist jeder, der sich schon im Vorfeld mit dir und der Bewerbung befasst. Zu diesem Thema habe ich allerdings weiter oben schon viel geschrieben. Das zeigt meiner Meinung nach durchaus, wie wichtig ein geeignetes Foto ist um sich richtig zu bewerben und damit auch erfolgreich zu sein.

Fehler Nr. 5 – den Ansprechpartner nicht kennen oder gar den falschen nennen

„Sehr geehrte Damen und Herren“, das schreibt man im heutigen Bewerbungsanschreiben nicht mehr. Jede bzw. jeder der seinen Bewerbungsprozess ernst nimmt, erkundigt sich vorher, wer die bzw. der jeweilige Ansprechpartner im Unternehmen ist. Sicherlich gehört dieser Punkt zu den Basics, der aber dennoch sehr oft nicht beachtet wird. Wenn du den Ansprechpartner bei einer Recherche im Internet usw. nicht herausbekommen kannst, dann ist genau das der richtige Zeitpunkt für den Griff zum Telefonhörer.

Fehler Nr. 6 – Unterlagen mit Eselsohren oder Schlimmeren vermeiden

Alles was aus der Nase, dem Mund, einer Tasse oder einem Teller kommt, hat auf den Bewerbungsunterlagen nichts verloren. Du wirst jetzt lachen, aber mir ist das schon vorgekommen. Ich durfte bereits des Öfteren Kaffeeflecken, oder andere schreckliche Dinge auf Unterlagen finden, die dort nichts verloren haben. Eselsohren waren dabei noch das harmloseste Übel. Sie Du sollest unbedingt achten, bevor du Bewerbungsunterlagen verschickst. Eine saubere Bewerbungsmappe, ist das A und O und mindestens genauso wichtig, wie etwa eine vollständige Bewerbungsmappe.

Das Bewerbungsanschreiben

Neben dem Lebenslauf gehört das Bewerbungsschreiben bzw. das Anschreiben zu den wichtigsten Unterlagen in einer schriftlichen Bewerbung. Nach derzeitigem Bewerbungsstand wird diese nicht in die Bewerbungsmappe eingelegt, sondern dieser nur beigelegt. Ich schreibe nach derzeitigen Stand, weil sich auch in Sachen Bewerbungsschreiben immer wieder etwas ändern kann.

Welche Bereiche hat ein Anschreiben?

Worauf muss ich achten, wenn ich eine Bewerbung schreiben will? Nun – das Bewerbungsanschreiben ist ja in der Regel das erste Dokument welches der Personaler in der Hand hält. Es sollte gleich zu Beginn der Bewerbungssichtung einen positiven Eindruck machen. Daher ist es natürlich auch wichtig, den richtigen Aufbau zu haben. Das heißt es muss erstmals eine Struktur geschafften werden, die für Anschreiben üblich sind.

Als erstes kommt ganz Oben auf das Anschreiben eine Absenderadresse. Diese sollte nicht nur den Namen und die Anschrift, sondern auch die Telefonnummer und eventuell eine E-Mailadresse enthalten. Rechts in der oberen Ecke, ist es üblich Ort und Datum zu platzieren. Nach der eigenen Adresse folgt mit etwa vier Zeilen Abstand die Empfängeradresse und nach dieser kommt dann der Betreff. Der Betreff sollte in einer kurzen Zeile erklären um was es den in diesem Schreiben geht. Die meisten erwähnen darin gleich die Stelle auf welche sie sich bewerben wollen.

Ist nun der Kopf des Bewerbungsanschreibens fertig, dann folgt die Anrede mit „Sehr geehrter Herr …“ oder sehr „geehrte Frau …“. Wer in dieser Zeile den Namen des Ansprechpartners erwähnt, hat schon einen großen Vorteil gegenüber denen die das nicht machen. Dies liefert bereits einen ersten Anhaltspunkt dafür, dass Sie sich über das Unternehmen informiert haben.

Nun folgt der eigentliche Text der sich in folgende Bereiche Aufteilt:

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Optionaler Teil
  • Schlussteil

Welche Fehler sollten in einer Bewerbung vermieden werden?

Rechtschreibfehler können zwar jedem Mal passieren, allerdings ist die Bewerbung ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt dafür. Daher sollte auf eine saubere Rechtschreibung besonderer Wert gelegt werden. Am besten funktioniert dies, in dem das Bewerbungsanschreiben auch Freunden bzw. Bekannten zum Lesen vorgelegt wird. Vier oder acht Augen sehen nun mal mehr als nur zwei.

Neben den Rechtschreibfehlern sollte das Anschreiben unbedingt einen Bezug zu ausgeschrieben Stelle haben. Wer seine Bewerbungsunterlagen jedes Mal neu anpasst und immer individuelle auf das jeweilige Unternehmen zuschneiden, hat vielen anderen Bewerbungen einen Vorteil.

Wer ein Anschreiben formuliert sollte auf den Leser selbstbewusst wirken. Das heißt aber nicht, dass dieses überheblich und Arrogant wirken soll. Aber auch das andere Extrem ist nicht gut. Wer zu bescheiden ist verschenkt es, sich an einer wichtigen Stelle positiv zu verkaufen. Das Anschreiben ist ja nichts anderes als ein Verkaufsbrief und genau das soll es auch machen. Daher ist es sehr wichtig, dass der Bewerber selbstbewusst wirkt – wie bereits erwähnt.

Helfen lassen ist keine Schande

Nicht jeder ist ein geborener Profi im Schreiben von Bewerbungen. Daher ist es auch keine Schande sich dabei helfen zu lassen. Dies kann z.B. durch einen erfahrenen Coach oder durch ein Buch zum Bewerbungsschreiben bzw. ein Buch zur Bewerbung geschehen. Was dem einzelne nun dann besser hilft, muss jeder für sich selber entscheiden. Auch Freunde und Bekannte können immer eine wertvolle Hilfe für Bewerber sein. Die Hilfe von Anderen hat den großen Vorteil, dass diese oft unvoreingenommener an das geschriebene herangehen können.

Weitere Bewerbungstipps – besser bewerben als die Mitbewerber

Heute ist es doch oft so, dass wir nicht mehr das ganze Leben bei einem Unternehmen arbeiten. Daher ist es auch von Zeit zu Zeit wichtig, sich mit dem Thema „Bewerbung“ zu beschäftigen. In der Regel kommt nämlich vor einem neuen Job das Werben um die eigene Person und die Fähigkeiten bei Unternehmen. In diesem Abschnitt möchte ich dir 5 weitere Bewerbungstipps an die Hand geben. Das soll dir dabei helfen, möglichst schnell einen passenden Job zu bekommen. Wenn es dann doch nicht gleich klappen sollte, möchte ich dir Mut zusprechen. Du bist nicht die einzige Person der es so geht. Das Ganze ist oft einfach ein ziemliches Geduldspiel und es bringt nichts, sich hineinzusteigern. Weitermachen und Dranbleiben, ist der wohl wichtigste Erfolgsfaktor.

Tipp 1 von 5 Bewerbungstipps – die richtige Zielgruppe wählen

Ich komme ja aus dem Marketing und da ist es besonders wichtig, nicht alle Menschen anzusprechen. Es sollen nur jene Menschen angesprochen werden, die zur Zielgruppe gehören. Genauso ist es auch beim Bewerben. Mein erster Tipp der 5 Bewerbungstipps ist daher, dass du dir die richtigen Unternehmen suchst. Du musst dich vor der ganzen Arbeit mit den Unterlangen usw. fragen, was du überhaupt willst.

Wo willst du arbeiten und welche Unternehmen kommen dafür infrage? Da ist es natürlich nicht mit der Arbeit getan, sondern du musst dazu auch recherchieren, wenn dich einmal dazu entschieden habst wo die Reise hingehen soll.

Die Vorteile bei diesem Vorgehen sind sehr groß. So lernst du beispielsweise Unternehmen besser kennen die dort tätig sind wo du hin willst. Dinge Bewerbung wird dadurch besser. Außerdem sparst du viel Geld und Zeit. Schließlich bewirbst du dich nicht überall hin, was enorm viel Ressourcen erspart.

Dieser Bewerbungstipp gehört für mich zu den sehr wichtigen Tipps. Der Nachteil eine Chance zu verpassen besteht besteht. Die Vorteile überwiegen aber meiner Meinung nach. Du kannst so einfach deinen Fokus besser schärfen und gezielt ausrichten. Ein gut geschärfter Fokus in die richtige Richtung ist Gold wert und wird von vielen Bewerberinnen und Bewerbern unterschätzt.

Tipp 2 – Ziele entscheiden über den Erfolg

Einer der erfolgsentscheidendsten Bewerbungstipps ist dieser. Ich habe das ja bereits weiter oben geschrieben. Die Rede ist von den Zielen. Wenn du nicht nur weißt wo du hin willst, sondern auch deine Ziele genau kennst, dann ist das ein riesiger Vorteil. Du kannst dich so wirklich nur auf die Stellen bewerben, die für dich infrage kommen. Auch dein berufliches Netzwerk und die Ansprache der jeweiligen Unternehmen wird sich danach ausrichten. Personaler erkennen in den Bewerbungen sehr schnell, ob sich da jemand bewirbt der seine Ziele kennt. Das ist ein großer Pluspunkt. Kein Unternehmen stellt Mitarbeiter ein, bei denen kein Ziel erkennbar ist. Richtig bewerben heißt also auch, die richtigen Ziele zu kennen und einen Fokus auf das was man will zu legen.

Tipp 3 – mit tollen Bewerbungsunterlagen glänzen

Wenn du glaubst, dass du nur mit deinen Kompetenzen punkten kannst, dann wirst du enttäuscht werden. Nur sehr selten wirst du alleine Aufgrund deiner Kompetenzen glänzen, was mich zu meinem nächsten der 5 Bewerbungstipps führt.

Du musst unbedingt deine Bewerbungsunterlagen so gut wie möglich machen. Das heißt es muss schon bei der ersten Sichtung ansprechend aussehen und zu Mehr einladen. Diesen Faktor unterschätzen so viele Bewerberinnen und Bewerber. Das kann ich aus eigener Erfahrung schreiben. Dabei spielt nicht nur die Aufmachung eine Rolle. Auch die Texte, das Foto und natürlich die Art der Präsentation von Inhalten spielt ist wichtig.

Wenn du nicht sicher bist, dann solltest du dich beraten lassen. Auch Freunde, Bekannte usw. können wertvolle Unterstützung geben. Zeige jemanden deine Unterlagen und lasse diese nochmal durchlesen bevor du diese verschickst. Wenn du hier das Schludern anfängst, dann wird der erste und letzte Weg deiner Bewerbungsunterlagen, jener in den Müll sein.

Tipp 4 der 5 Bewerbungstipps – Netzwerken

Sehr viele Stellen werden heute nicht über Stellenausschreibungen besetzt. Es sind vor allem die besseren Stellen, die über ein Netzwerk vergeben werden. Das muss nicht immer das berufliche Netzwerk sein. Auch Freunde, Bekannte usw. können bei der Jobsuche wertvolle Ansprechpartner sein.

Mein vierter Bewerbungstipp ist also, dass du aktiv daran arbeiten solltest. Verlinke dich bei Xing und Co. und pflege diese Kontakte aktiv. Auch die Beziehungen und Kontakte in der realen Welt solltest du so gut wie möglich pflegen. Doch passe dabei auf. Mache das nicht nur, weil du dir dadurch eine Karriere erhoffst. Menschen kennen sehr schnell, wenn sie ausgenutzt werden. Ein gutes Netzwerk, sei es nun beruflich oder privat, lebt von Geben und Nehmen.

Das heißt nicht, dass du dich ausnutzen lassen sollest. Wenn du aber nur an deine eigenen Vorteile denkst, dann schadest du dir eher. Was ich auch nochmal erwähnen möchte ist, dass du nicht nur aufs Internet setzen solltest. Häufig sind jene Kontakte viel enger, die in der realen Welt stattfinden. Du solltest dich daher am besten auch mit deinen realen Kontakten treffen oder wenn es nicht anders geht zumindest telefonieren. Die neuen Medien machen uns das mit Skype und Co. ziemlich leicht.

Bewerbungstipp 5 – bilde dich weiter

Nicht nur dein Fleiß und deine Arbeitsergebnisse sind für deine berufliche Karriere von entscheidender Bedeutung. Auch Weiterbildung sollt einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Das ist natürlich auch einer der wichtigsten Bewerbungstipps und ein entscheidender Erfolgsfaktor um sich richtig zu bewerben.

Vergesse also nicht auf den Laufenden zu bleiben. Das gilt vor allem dann, wenn du zwischen zwei Jobs arbeitslos bist. In vielen Bereichen ändert sich alles so schnell, dass du den Anschluss verlieren kannst. Selbst wenn nicht, kann es durchaus sinnvoll sein mit zusätzliche Qualifikationen zu punkten. Diese können den Unterschied zwischen Misserfolg und Erfolg ausmachen.

Dabei ist zu beachten, dass es zielgerichtete Weiterbildung sein sollte. Ein Töpferkurs bringt dir nichts, wenn du nicht in dem Bereich arbeitest. Weiterbildung muss zu deinen Zielen passen und sollte dich im Idealfall weiterbringen.

FAZIT:

Du hast in diesem Artikel nicht alle, aber doch sehr wichtige Bewerbungstipps an die Hand bekommen. Wenn du diese miteinbeziehst, dann machst du viele Dinge schon mal richtig. Das kann den Unterschied zu anderen Mitbewerbern ausmachen. Wenn ich nur mal an die Bewerbungen denke die ich so bekomme, dann bist damit besser als 90 Prozent deiner Konkurrenz auf dem Bewerbungs- bzw. Karrieremarkt.

Wenn du nun noch Frage oder Anregungen zum Thema „richtig bewerben“ hast, dann freue ich mich natürlich sehr darauf. Dafür kannst du die Kommentarfunktion unten nutzen. Du kannst aber auch in unserer Gruppe bei Xing mitdiskutieren oder Abonnent des Facebook-Kanals von karriere-und-bildung.de nutzen.

 

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