Bewerben in Krisenzeiten

Tipps für die Jobsuche

Inhaltsverzeichnis

Bewerben in Krisenzeiten

Es gibt Zeiten, da fliegen die Jobangebote nur so rein. Es gibt aber auch Zeiten, da sind die Angebote rar. Bei manchen ist es sogar so schlimm, dass sie sich extem schwer tun überhaupt einen Job zu bekommen.

In diesem Blogartikel geht es um das Thema „Bewerben in Krisenzeiten“. Du erfähst, wie du es schaffst dich trotz schwierigen Zeiten erfolgreich zu bewerben. Sicherlich ist das kein Spaziergang. Jedoch ist es möglich auch in diesen Zeiten eine Job zu finden.

Natürlich gibt es keine Garantie für einen Erfolg. Schließlich gibt es im Leben keine Garantien. Jedoch kannst du durch dein Handeln deine Chancen durch strategisches Vorgehen steigern. Du solltest nicht den Fehler machen, und den Erfolg bzw. Misserfolg deiner Bewerbungsbemühungen von Glück oder vom Zufall abhängig zu machen. Es ist wie überall im Leben. Je engagierter du an die Sache gehst und je strategischer du dabei vorgehst, desto eher wird sich auch der Erfolg einstellen.

DAS GANZE ZUSAMMENGEFASST: Es wird immer Zeiten geben, da ist es relativ einfach sich zu bewerben. Wenn die Wirtschaft brummt, ist es erfahrungsgemäß einfacher. Es gibt aber immer auch Zeiten, da ist es nicht ganz so einfach. Wer es versteht aktiv auf potentielle Arbeitgeber zuzugehen, wird sich auch in Krisenzeiten sehr viel einfacher bewerben bzw. erfolgreicher bewerben, als jene Bewerber, die glauben, dass die Jobsuche nur vom Glück abhängt.

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Beim Bewerben in Krisenzeiten - nicht zweifeln und nicht aufgeben!

Beim Bewerben in Krisenzeiten musst du dir immer bewusst machen, dass es viele andere Menschen gibt, denen es genauso geht wie dir. In Krisenzeiten gibt es oft viele Arbeitssuchende und es konkurrieren viel mehr Suchende um eine Arbeitsstelle, als dies in guten Zeiten der Fall ist. Die Unternehmen können für eine entsprechende ausgeschriebene Stelle in der Regel aber nur eine Person einstellen. Da liegt es in der Natur der Suche, dass auch jemand anderes genommen werden kann und die Chance mit einer Bewerbung nicht so hoch ist.

Doch was ist die Lösung? Die Lösung liegt hier meiner Meinung nach in der Anzahl der Bewerbungen. Je mehr Bewerbungen du schreibst und verschickst, an desto mehr Bewerbungsverfahren nimmst du teil und es erhöhen sich die Chancen. Natürlich heißt das nicht, dass deine Unterlagen mehr und dafür schlechter sein müssen bzw. dürfen. Deine Bewerbungsunterlagen sollen immer einzigartig und hervorragend sein.

Was ich damit schreiben möchte ist eher, dass du beim Bewerben in Krisenzeiten nicht aufgeben sollst. Du musst alle Möglichkeiten nutzen, die sich dir bieten und dadurch die Chance auf einen neuen Job erhöhen.

Damit du nicht verzweifelst, solltest dir immer bewusst sein, dass es eben schlechte Zeiten sind. Du solltest dir außerdem immer wieder deine bisherigen Erfolge und deine Kenntnisse und Fähigkeiten vor Augen führen. Weiterbildung kann auch in Krisenzeiten wichtig sein und hilft meiner Meinung nach auch gegen Selbstzweifel, weil du aktiv etwas machst.

Weiterbildung | Auf dem Laufenden bleiben und neue Skills erwerben

Bewerben in Krisenzeiten ist für die meisten Bewerberinnen und Bewerber eine große Herausforderung. Es ist nicht einfach. Dennoch entscheidet die Einstellung und das was wir aus einer Situation machen, wie wir die Krise überstehen.

Eine Möglichkeit trotz schlechter Zeit und vielleicht seit Monaten der Arbeitslosigkeit kann Weiterbildung sein. Gerade in den aktuellen Zeiten, wo sich Technologien und Arbeitsabläufe sehr schnell ändern, ist es wichtig wettbewerbsfähig zu sein. Um gegenüber anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern im Vorteil zu sein, kann bzw. ist Weiterbildung in sehr vielen Fällen ein wirksames Mittel.

Natürlich sollte die Weiterbildung zu deinen Zielen passen. Du könntest die Krisenzeit beispielsweise dafür nutzen, deine Englischkenntnisse aufzufrischen oder zu verbessern. Du könntest auch deine IT-Kenntnisse ausbauen oder endlich deinen Meister, Techniker oder Fachwirt machen.

Weiterbildung zeigt potentiellen Arbeitgebern bei den du dich bewirbst, dass du engagiert und motiviert bist. Du zeigst, dass du deinen Kopf auch in schwierigen Zeiten nicht in den Sand steckst. Natürlich ist Bewerben in Krisenzeiten nicht einfach und es ist eine große Herausforderung. Jedoch kommt es entscheidend darauf an, was wir darauf machen. Und dafür kann Weiterbildung einen wertvollen Beitrag liefern.

Verschiedene Wege der Bewerbung nutzen

Auch heute schreiben viele Unternehmen ihre Stellen in Jobbörsen aus. Deshalb solltest du Stammkunde in den Jobbörsen im Internet, aber auch bei Zeitungen etc. sein. Jedoch solltest du auch wissen, dass du bei ausgeschriebenen Stellen, die meiste Konkurrenz hast.

Auf diese Stellen bewerben sich die meisten Bewerberinnen und Bewerber. Daher halte ich es für sinnvoll auch andere Wege zu nutzen. Sehr viel Stellen werden heute auch über Kontakte vergeben. Daher solltest du auch beim Bewerben in Krisenzeiten dein Netzwerk aktualisieren und ausbauen. Ich meine dabei nicht nur die beruflichen Kontakte, sondern auch die privaten Kontakte.

Du solltest aktiv auf dein Umfeld zu gehen und so oft wie möglich über deine Arbeitssuche reden. Du kannst die Leute in deinem Umfeld auch immer fragen ob sie dir Tipps geben etc. So findest du Menschen, die dich unterstützen wollen und können.

Eine weitere Möglichkeit sind Initiativbewerbungen, bei denen du Unternehmen direkt anrufst und/oder anschreibst. Auch Jobmessen usw. können den langersehnten Job bringen.

Was ich damit schreiben will ist, dass du beim Bewerben kreativ werden sollst. Nutze bitte nicht nur Jobbörsen, sondern gehe auch andere Wege. Nutze so viele Möglichkeiten, wie sich dir bieten. Bereits bei meinem ersten Tipp habe ich geschrieben, dass du dich möglichst viel bewerben musst, um die Chancen zu erhöhen. Wenn du alle Wege nutzt, die sich dir bieten, dann erhöht sich die Anzahl deiner Bewerbungen automatisch und damit auch deine Chancen.

Glänze mit hervorragenden und einzigartigen Unterlagen

Natürlich brauchst du die richtigen Qualifikationen, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst. Allerdings reicht das nicht aus. Du musst dich auch richtig verkaufen. Der beste Abschluss bringt dir nichts, wenn deine Unterlagen aussortiert werden, weil deine Bewerbung mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern gespickt ist.

Daher spielen auch beim Bewerben in Krisenzeiten deine Bewerbungsunterlagen eine sehr große Rolle. Wie du dich hervorragend und einzigartig bewirbst, erfährst du u.a. in meinem Artikel „Richtig bewerben – mit diesem Wissen wird deine Bewerbung zum Erfolg“.

Auch mal abschalten

Geht es dir auch so, dass du ständig grübelst und deine Gedanken ständig um das Problem kreisen, wenn du eins hast. Genau das ist beim Bewerben in Krisenzeiten bei sehr vielen Menschen der Fall. Bewerberinnen und Bewerber verschicken zehn Bewerbungen in der ersten Woche, am Ende des ersten Monats sind es dann schon zwanzig und nach 6 Monaten sind es weit über hundert Bewerbungen, die verschickt wurden. Es gibt zwar immer wieder die eine oder andere Einladung zum Vorstellungsgespräch doch nach diesem Gespräch ist wieder Stille.

Sowas nagt da vielen Menschen. Da kreisen die Gedanken, ständig um das Problem. Das ist Stress pur und kann sogar so schlimm werden, dass man krank wird. Damit dir das nicht passiert, solltest du unbedingt auch abschalten können. Du solltest mindestens jeden zweiten Tag spazieren gehen und z.B. den Samstag oder Sonntag für eine Wanderung nutzen. Du kannst auch Laufen, ins Fitnessstudio gehen oder dich anderweitig bewegen.

Für mich ist Bewegung extrem wichtig. Besonders in schlechten Zeiten hilft es enorm beim Abschalten. Das Bewerben in Krisenzeiten ist nicht einfach und da ist dieser Tipp meiner Meinung nach extrem wertvoll. Denn nur wenn wir auch abschalten, können wir wieder Kraft tanken und weiter an unseren Zielen arbeiten.

Was dabei für bei dich hilfreich ist, musst du für dich selber herausfinden. Probiere einfach verschiedene Sachen aus und mach bei jenen weiter, die dir gefallen. Für mich ist es die Bewegung in der frischen Luft. Das geht auch wenn das Wetter schlecht ist und ist sowohl für Körper als auch Geist eine Wohltat.

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