Es gibt Berufe, da kennst du die Leidenschaft dahinter. In dem Beruf, welchen ich hier vorstellen möchte, brauchst du größtmögliche Leidenschaft. Ohne Leidenschaft, wirst du im Beruf des Kochs sicherlich nicht erfolgreich. Du erfährst in diesem Artikel nicht nur, wie man koch wird, sondern auch wie du Karriere machen kannst. Wenn du also Koch werden willst und auch gleich wissen was du damit erreichen kannst, solltest du den Blogartikel unbedingt lesen. Der Artikel kann aber auch interessant für jene sein, die bereits eine Ausbildung zum Koch haben und wissen wollen, welche weiteren Karriereschritte möglich sind.

Die Ausbildung zum Koch

Köche werden in vielen Bereichen unseres Lebens benötigt. Wenn du in ein Restaurant gehst und ein leckeres Essen genießen willst, dann merkst du sofort die Leidenschaft eines guten Kochs dahinter. Ein Koch ist aber auch im Hotel, bei Kantinen und in Lieferserviceunternehmen zu finden.

Wir alle müssen essen und wir essen nicht einfach weil wir müssen, sondern weil uns das Essen Freude bereitet. Ein guter Koch kann uns dabei helfen, diese Leidenschaft für das essen voll auszukosten.

Als Koch musst du ca. 3 Jahre Ausbildungszeit einplanen. In der Regel findet diese Ausbildung im dualen System statt. Das heißt Berufsschule und Ausbildungsbetrieb wechseln sich ab. Der Vorteil an dieser Art der Ausbildung gegenüber beispielsweise einem Studium ist, dass du enorm viel Praxiserfahrung sammelst.

Laut Azubi-Plus.de beträgt dein Ausbildungsgehalt:

  • zwischen 530 Euro und 650 Euro brutto im ersten Jahr
  • zwischen 610 Euro und 740 Euro brutto im zweiten Jahr
  • zwischen 690 Euro und 830 Euro brutto im dritten Jahr

 

Diese Prüfungen sind notwendig

Damit du dich zum Abschluss deiner Berufsausbildung dann auch Koch nennen darfst, musst du die Prüfungen während deiner Ausbildung mindestens mit der Note 4 abschließen. Dabei ist während der Ausbildung selber, etwa in der Mitte, eine Zwischenprüfung zu absolvieren. Diese muss auch bestanden werden und fließt heute in vielen Bereichen in den Durchschnitt mit ein.

Am Schluss der Ausbildung zum Koch kommt dann die Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung, welche aus einem fachpraktischen und einem theoretischen Teil besteht. Im praktischen Teil musst du nachweisen, dass du kochen kannst. Es geht aber auch darum Essen richtig zu präsentieren und Arbeitsabläufe zu starten.

Im Theorieteil wird dann dein Wissen, welches du in den 3 Jahren Ausbildung erlangt hast abgefragt. Dazu gehören in der Regel nicht nur fachliche Bereiche wie Lebensmittelkunde usw., sondern auch Sozialkunde, Deutsch, Mathe usw.

Wenn du die Prüfungen bestehst, dann bekommst du einen Facharbeiterbrief von der Industrie- und Handelskammer. Außerdem bist du ja in die Berufsschule gegangen und da bekommst du auch noch ein Abschlusszeugnis. Wenn du ein gutes Berufsschulzeugnis und einen sehr guten Facharbeiterbrief, bezüglich der Noten hast, dann kannst du dadurch sogar die mittlere Reife erlangen, solltest du die nicht in der vorherigen schulischen Laufbahn erlangt haben.

Als Koch steigt auch dein Einkommen

Hast du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, steht einer Karriere als Koch eigentlich nicht mehr viel im Wege. Neben der Verantwortung und dem Aufgabenbereich, ändert sich auch dein Gehalt. Du wirst als gelernter Koch in aller Regel mehr verdienen als während deiner Ausbildungszeit und auch mehr, als dies bei Hilfskräften usw. der Fall ist.

Laut BerufeNet beträgt die tarifliche Bruttogrundvergütung in diesem Beruf zwischen 2100 Euro und 2300 Euro brutto pro Monat. Dazu solltest du wissen, dass du in nicht tarifgebundenem Unternehmen auch viel weniger oder mehr verdienen kannst. Das Einkommen ist von verschiedenen Faktoren wie Berufserfahrung, Größe deines Unternehmens, die Region etc. abhängig. Nicht nur um mehr zu verdienen, aber auch, solltest du an Weiterbildung denken. Durch eine Aufstiegsfortbildung oder spezielle Zusatzqualifikation, kann dein Einkommen als Koch steigen. Im folgenden Verlauf des Artikels zeige ich dir, welche Möglichkeiten es für dich gibt.

Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister

Wie auch im Handwerk, ist der klassische Weg nach Oben, die Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister. Der Unterschied ist nur, dass du in dem Fall deinen Meisterbrief von der IHK und nicht der Handwerkskammer ausgestellt bekommst.

Mit dem Bestehen der Prüfung zum Küchenmeister, wird in der Regel natürlich nicht nur dein Gehalt, sondern auch deine Verantwortung steigen. So bist du als Küchenmeister in vielen Fällen für die Planung, Steuerung und Überwachung der Aufgaben in den Küchen von Restaurants, Hotels usw. zuständig.

Wie bereits erwähnt steigt mit dem Aufstieg von Koch zum Küchenmeister in der Regel auch das Einkommen. So beträgt die tarifliche Bruttogrundvergütung laut BerufeNet zwischen 2000 Euro und 3200 Euro brutto pro Monat.

Nach der Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister, könntest du dann noch den Geprüften Technischen Betriebswirt IHK machen oder ein Hochschulstudium ins Auge fassen. Ob das sinnvoll ist, hängt von deinen Zielen und Plänen ab. Wenn du ein Unternehmen gründen möchtest, kann betriebswirtschaftliches Wissen wie du es beim Technischen Betriebswirt lernst, sicherlich sehr nützlich sein.

Alternativ staatlich geprüfter Techniker werden

Wie in vielen Bereichen, gibt es für Köche nicht nur die Möglichkeit Küchenmeister, sondern auch staatlich geprüfter Techniker zu werden. Damit erhältst du dann keinen Meisterbrief der IHK als Abschluss, sondern ein Staatsexamen.

Wenn du staatlich geprüfter Techniker werden möchtest, solltest du dafür in aller Regel zwischen 2 und 4 Jahre einplanen. Je nachdem ob du die Weiterbildung bzw. Fortbildung in Vollzeit oder Teilzeit machst, dauert es länger oder kürzer. Insgesamt sind dabei mindestens 2400 Unterrichtsstunden zu besuchen und mehrere Prüfungen zu absolvieren.

Sinnvoll ist diese Fortbildung dann, wenn du als Koch nicht in einer Küche Karriere machen möchtest, sondern in einem Industriebetrieb oder Labor. Beim Lebensmitteltechniker geht es nämlich oft viel mehr um die Zusammensetzung von Lebensmittel usw. Auch eine Möglichkeit um mit diesem hochwertigen Abschluss Karriere zu machen, ist es Lebensmittelkontrolleure bei einer entsprechenden Behörde zu werden. Das ist jedoch nicht ganz so leicht, weil dafür nicht so viele Leute gesucht werden.

Als Lebensmitteltechniker kannst du außerdem, wie auch mit dem Meister möglich, fachpraktischer Lehrer an einer Berufsschule zu werden. Dabei bist du dann für die, wie es der Name schon sagt, praktischen Fächer verantwortlich und bekommst dann eine Besoldung wie auch andere Beamte. Zumindest in Bayern ist das so.

Diätkoch werden und sich so spezialisieren

Du siehst schon jetzt, dass du als Koch sehr viele Möglichkeiten für eine Karriere hast. Eine weitere Chance die sich dir bieten kann, ist die Weiterbildung zum Diätkoch. Dabei trägst du dann besondere Verantwortung für Menschen, die Probleme mit dem Gewicht haben. Egal ob sie es Aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten oder wegen ungesunder Lebensweise haben – du kennst dich damit aus.

Dieser Vorteil einer Weiterbildung zum Diätkoch, bringt dir dann auch mehr Geld in die Tasche. So beträgt die monatliche Bruttogrundvergütung laut BerufeNet zwischen 2700 Euro und 3000 Euro brutto. Mit diesem Abschluss findest du häufig bei Behörden eine Anstellung, was doch ganz gut ist, weil es meist ein unheimlich sicheres Arbeitsverhältnis ist.

Es gibt viele Anpassungsweiterbildungen

Neben diesen Fortbildungen, die ich dir in diesem Blogartikel vorgestellt habe, kannst du dich als Koch auch fachliche und persönlich durch Anpassungsweiterbildungen qualifizieren. Diese zielen nicht auf Führungsverantwortung oder so ab, sondern eher auf die Positionierung als Experte in einem Bereich.

Was du dabei wissen solltest ist, dass du ohne Weiterbildung nicht weit kommen wirst. Weiterbildung ist heute genauso wichtig, wie die Leidenschaft.

 

FAZIT: Als Koch hast du viele Möglichkeiten. Du hast viele Chancen Karriere zu machen und dir einen Traum zu erfüllen. Was du dafür unbedingt brauchst ist Leidenschaft für deinen Job und Weiterbildungsbereitschaft. Als Koch wirst du wahrscheinlich nie so viel verdienen, wie andere Fachkräfte in anderen Bereichen wie der Industrie, oder in der Beratung. Allerdings musst du das auch nicht, wenn es deine Leidenschaft ist, die du lebst. Im Leben sollte Geld nicht die wichtigste Triebfeder sein, sondern die Leidenschaft für das was man macht.


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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Ja, es stimmt! Ohne Leidenschaft wird es sehr schwer im Kochberuf und so manch einer, dessen Ausbildung zum Koch eher die zweite Wahl war, hält nicht bis zum Ende durch. Dennoch glaube ich, dass all jene, die Leidenschaft und Ehrgeiz haben, viel erreichen können…

Ich bin selbst seit 8 Jahren gelernte Köchin und betreibe mittlerweile auch eine Website, um Kochazubis bzw. allen, die es werden möchten, Infos und Einblicke mit auf den Weg zu geben. Vielleicht ist die Seite auch für andere Leser hier interessant: http://www.koch-azubi.de

Viele Grüße aus Berlin

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