Weiterbildung ist wichtiger als jemals. Wer seinen Arbeitsplatz sichern oder gar Karriere machen möchte, muss darauf setzen. Einmal erworbenes Wissen reicht heute nicht mehr aus. Zu schnell verändern sich die Gegebenheiten. Wer da nicht auf dem Laufenden bleibt, wird schnell den Anschluss verlieren.

Dass Weiterbildung unheimlich wichtig ist, wissen wir also. Ein Problem dabei ist, dass es sehr viele Möglichkeiten dafür gibt. Für jedes Fachgebiet gibt es heute unzählige Bildungsmöglichkeiten. Zu den Fachgebieten, kommen dann Qualifizierungsmöglichkeiten im Soft Skill Bereich hinzu. Mit diesem Artikel möchte ich dir eine wertvolle Hilfe an die Hand geben. Ich möchte dir damit helfen, die richtige Weiterbildung für dich zu finden.

Diese Arten von Weiterbildung gibt es

Bildung kennst du am ehesten aus der Schule, richtig? Du gehst unter der Woche täglich hin. Dabei steht ein Lehrer vor einer mehr oder weniger großen Klasse und unterrichtet verschiedene Fächer wie Mathematik, Deutsch oder Englisch. Das ist am ehesten mit einer Weiterbildung in Vollzeit zu vergleichen.

Weiterbildung in Vollzeit gibt es einige. So kannst du den Meister an vielen Handwerkskammern in Vollzeit machen. Der Vorteil meiner Meinung nach ist, dass du immer im Lernen drinnen bleibst. Außerdem kommst du schneller zum Ziel, wie in vielen anderen Varianten. Wie so vieles im Leben, hat Weiterbildung in Vollzeit aber auch seine Nachteile. So musst du dafür den Job unterbrechen oder aufgeben, wenn du den berufstätig bist. Das kann an die finanziellen Reserven gehen. Vor allem dann, wenn die Weiterbildung wie der Meister oder staatlich geprüfte Techniker ziemlich lange ist. Bei Meister, Fachwirt etc., also bei Aufstiegsfortbildungen, gibt es dafür natürlich das Aufstiegs-Bafög.

Neben einer Weiterbildung in Vollzeit, sind Teilzeitkurse üblich. Diese haben den Vorteil, dass du neben den Beruf lernen kannst. Es ist wie ein Vollzeitkurs auch, nur dass du dabei am Abend und/oder am Wochenende hingehst. Ein Nachteil dieser Weiterbildungsvariante ist, dass das Ganze dadurch länger dauert als bei einem Vollzeitkurs. Das kann zum Problem werden, wenn es Motivationsschwierigkeiten gibt.

Eine weitere Weiterbildungsvariante ist der Fernkurs. Dabei lernst du äußerst flexibel in den eigenen vier Wänden. Bei vielen Fernschulen hast du die Möglichkeit das Ganze 4 Wochen kostenlos zu testen und kannst den Kurs in monatlichen Raten zahlen. Du bist bei dieser Variante also zu einem großen Teil flexibel. Das ist vor allem dann interessant, wenn du beispielsweise Schicht arbeiten musst oder auch dann, wenn du dich selber gut motivieren kannst. Denn das ist auch einer der größten Nachteile eines Fernkurses – die Motivation. Da du viel für dich alleine lernen wirst, braucht du für eine solche Weiterbildung eine hohe Motivation und viel Disziplin.

Eine letzte Variante die ich dir aufzeigen will, ist der Onlinekurs. Wie auch beim Fernkurs, lernst du in der Regel in den eigenen vier Wänden. Du hast ebenfalls eine größere Flexibilität und brauchst Aufgrund dieser wie auch beim Fernkurs eine hohe Motivation und viel Disziplin.

 


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Vorteile beim Vollzeitkurs auf einen Blick:

  • zügige Zielerreichung
  • durch tägliches Lernen stellt sich ein Rhythmus ein
  • man ist dauernd im Lernen drinnen
  • du kannst dich voll auf die Weiterbildung konzentrieren
  • es ist ein Lehrer da den man fragen kann

Vorteile beim Teilzeitkurs

  • du bist flexibler als beim Vollzeitkurs
  • oft neben dem Job möglich
  • auch hier stellt sich ein gewisser Rhythmus ein
  • es ist ein Lehrer da den man fragen kann

Vorteile beim Fernkurs

  • sehr flexibles Lernen möglich – sowohl räumlich als auch zeitlich
  • meist monatliche Ratenzahlung möglich
  • meist 4 Wochen kostenlos testen möglich
  • meist besteht die Möglichkeit sich im Internet mit Mitlernenden zu vernetzen
  • Fernlehrer steht jederzeit bereit – in der Regel

Voraussetzungen für ein Fernstudium bzw. einen Fernkurs

Wie bereits erwähnt, genießt du durch das Lernen in den eigenen vier Wänden oder vielleicht auch am Arbeitsplatz, eine hohe Flexibilität. Das bringt es aber mit sich, dass du dich selber motivieren musst. Du hast einen Fernlehrer, das stimmt. Dieser ist aber nicht immer da. Das heißt, dass der Erfolg dieser Art der Weiterbildung zu einem großen Teil an dir hängt. Du brauchst unbedingt eine hohe Motivation und viel Disziplin.

Das ist leichter gesagt als getan. Auch besuchte bereits Fernkurse. Du musst wissen, warum du das tust und was dein Ziel ist. Nur dadurch wirst du einen Fernkurs schaffen. Meist dauern die durchaus mehrere Jahre. Die Fortbildung zum Meister oder Techniker dauert zwischen 2 und 4 Jahren. Das ist schon eine enorm lange Zeit.

Neben der Motivation und Disziplin, brauchst du einen passenden Lernplatz. Dieser sollte gut beleuchtet, bequem und ruhig sein. Du musst dort gut lernen können, denn nur so geht der ganze Stoff auch gut in dein Gehirn.

Vor einem Fernkurs beraten lassen

Wie auch bei allen anderen Varianten der Weiterbildung, solltest du dich beraten lassen, wenn du Hilfe brauchst. Bei mir ist es so, dass ich bereits viele Weiterbildungen per Fernkurs gemacht habe. Ich weiß wie das ist und ich kenne die Hürden und natürlich auch die Vorteile. Das kann bei dir anders sein.

Neben der Fernschule, für die du dich interessierst, findest du auch im Internet oft viele Infos. Du solltest dies auf alle Fälle nutzen. Erfahrungsberichte und Co. können extrem wertvoll sein. Neben diesen Möglichkeiten gibt es auch die Arbeitsagentur sowie Karriere- und Bewerbungsberater, die dich unterstützen können. Auch wenn du das Ganze 4 Wochen kostenlos testen kannst, solltest du dich unbedingt informieren.

Voraussetzungen für Vollzeit- oder Teilzeitkurse

Vollzeit- oder Teilzeitkurse haben einen Nachteil. Du musst dabei anwesend sein. Das heißt schon mal, dass du die zeitlichen Kapazitäten brauchst. Wenn du während der Kurszeiten arbeiten musst, kannst du das nicht machen. Die erste Voraussetzung ist also, dass du Zeit haben musst.

Eine weitere Voraussetzung sind die finanziellen Mittel. Das gilt vor allem bei einem Vollzeitkurs. Du gibst in dieser Zeit meist deine Arbeit auf oder lässt diese ruhen. In dieser Zeit verdienst du meistens kein Geld, musst aber trotzdem zur Weiterbildungsstätte usw. Auch Kursgebühren, Fahrtkosten etc. fallen dabei häufig im großen Umfang an. Bei Meister, Fachwirt und Co. ist das Problem nicht so groß. Du kannst dafür Förderung vom Staat beantragen. Wenn du aber eine anderweitige Weiterbildung machst, dann kostet das schnell viel Geld.

Auch ich habe das schon gemacht. Dabei kommt dann doch sehr oft mehr Geld zusammen als man glaubt. Du sollest dabei also auf alle Fälle einen Puffer für unvorhergesehenes einplanen.

Neben den bereits genannten Voraussetzungen möchte ich noch eine weitere nennen. Du solltest vor allem beim Vollzeitkurs bereit sein, wirklich fast täglich zu lernen. Der Stoff ist hier oft viel enger zusammen als bei Teilzeit- oder Fernkurs. Daher musst dir bewusst sein, dass du auf kürzere Zeit mehr lernen musst. Auf der anderen Seite solltest du dich davon nicht abbringen lassen, weil du ja den ganzen Tag Zeit hast.

Vor dem Vollzeit- oder Teilzeitkurs informieren

Wie auch beim Fernkurs ist es wichtig, dass du dich genau informierst. Schau dir Bewertungen im Internet an. Rede mit Personen die schon in einer ähnlichen Situation waren und frag beim Bildungsanbieter alles was wichtig ist. Dazu gehören beispielsweise die Erfolgsaussichten auf einen höherwertigen Job oder wie praxisbezogen die Weiterbildung ist.

Um sich informieren zu können, bieten sich natürlich so einige Möglichkeiten an. Bei mir führt der erste Weg immer ins Internet. Als Erstes auf die Seite des Bildungsanbieters, dann auch Erfahrungsberichte usw. Wenn ich mir nicht sicher bin, lasse ich mir helfen. Es ist keine Schande sich helfen zu lassen. So ein Kurs kostet meist viel Geld und dieses soll dann auch wirklich gut investiert sein.

So findest du die beste Variante für dich

Du solltest dich als Erstes fragen, welcher Lerntyp du bist. Kannst du gut alleine lernen, oder brauchst du jemanden, der dir die Weiterbildungsinhalte aufzeigt. Frage dich außerdem, ob du dich selber gut motivieren kannst und ob du über eine längere Zeit diszipliniert lernen kannst.

Wenn du dir hier nicht sicher bist, dann kannst du, wie bereits erwähnt, mal einen Fernkurs kostenlos testen. Meistens ist das 4 Wochen lang möglich. Während dieser Zeit erkennst du sicherlich, ob dir das liegt oder nicht.

Möchtest du das nicht machen, kannst du ja auch erstmal ein paar Videos bei Youtube und Co. anschauen und versuchen dort viele Inhalte zu verstehen und im Kopf zu behalten. Du kannst außerdem Bücher kaufen oder borgen und versuchen aus diesen Büchern Inhalte zu lernen. Wenn du das schaffst, dann solltest du auch einen Fernkurs oder Onlinekurs schaffen. Sicherlich kannst du die Disziplin und Motivation so nicht testen. Das würde den Rahmen sprengen. Aber ob du alleine für dich lernen kannst, findest du so natürlich schon raus.

Des Weiteren solltest du schauen, ob es dein Kursziel auch per Fernstudium, Teilzeitkurs oder Vollzeitkurs gibt. Viele Weiterbildungsziele sind auf allen Wegen zu erreichen. Leider aber nicht alle. In so einem Fall bleibt dir dann sowieso nichts anderes übrig. Du musst dann die Variante nehmen, die zur Verfügung steht.

Zwischenfazit – die richtige Weiterbildung finden

Bis hier hin hast du erfahren, welche Weiterbildungsvarianten es gibt. Ich habe dir die Vorteile und die Nachteile aufgezählt. Ich habe dir eine Hilfestellung an die Hand gegeben, mit der du die beste Variante für dich herausfinden kannst.

Im weiteren Verlauf des Artikels werde ich dir aufzeigen wie du vorgehst um die richtige Weiterbildung für dich zu finden. Ich werde darauf eingehen, was die Grundlagen sind. Außerdem erfährst du, wie du dich im Weiterbildungsdschungel zurechtfinden kannst.

Wo stehst du gerade?

Die erste Frage die du dir stellen solltest ist, wo du gerade stehst. Der erste Schritt dazu ist das Aufsetzen eines Lebenslaufs. Auch ich bin so vorgegangen. Heute aktualisiere ich diesen regelmäßig.

Bei der Erstellung eines Lebenslaufs machst du dir Gedanken über dein Leben. Du schreibst deine beruflichen Stationen auf. Außerdem schreibst du zu jeder dieser Stationen dazu was du gemacht hast. Auch deine Ausbildungen, Weiterbildungen und ein Studium gehören in diesen Lebenslauf.

Wenn du diesen Lebenslauf für dich erstellst, dann kann dieser durchaus sehr lang sein. Wenn ich diesen für mich, nicht für eine Bewerbung erstelle, schreibe ich dazu auch Gedanken. Am besten positive Gedanken. Daraus kann man dann nicht nur schließen was man bisher getan hat, sondern auch was einem gut gefallen hat. Das halte ich besonders wichtig, wenn du nicht nur einen Job, sondern einen Beruf mit Leidenschaft suchst.

Neben der Erstellung des Lebenslaufs, kannst du auch Freunde, Bekannte, Kollegen und (ehemalige) Vorgesetzte fragen. Frage sie welche stärken sie bei dir sehen und was du ihrer Meinung nach besonders gut gemacht hast.

Auch dieser Punkt ist wieder unheimlich wichtig, wenn du durch eine Weiterbildung, einen neuen Job mit Leidenschaft angehen willst. Je gewissenhafter und ehrlicher du dabei vorgehst, desto besser. Das Erkennen der momentanen Situation ist meiner Meinung nach die Basis. Es ist die Grundlage dafür die richtige Weiterbildung zu finden.

Wo willst du hin?

Den ersten Schritt hast du schon getan. Nun kommt der zweite Schritt. Dieser ist nicht weniger wichtig. Wenn du weißt wo du stehst, dann ist die zweite Wissensbasis für eine Entscheidung dein Ziel. Du musst wissen, wo du beruflich hinkommen möchtest. Möchtest du durch eine Weiterbildung aufsteigen oder deinen Job festigen? Möchtest du dich aus eigenen Antrieb weiterbilden oder ist das Ganze vom Arbeitgeber angeordnet?

Je gewissenhafter du deine Ziele fixierst desto besser. Wenn du das nicht machst, dann kann sich das mit großer Wahrscheinlichkeit rächen. Es kann sein, dass du viel Geld ausgibst und damit nichts erreichst. Es kann sein, dass du eine teure Weiterbildung machst und diese keine Anerkennung findet oder diese einfach nicht zu deinem Lebenslauf passt.

Wie auch die aktuelle Situation von dir, sollten deine Ziele schriftlich fixiert werden. Das ist deshalb wichtig, weil du diese dann nicht vergisst. Außerdem hilft es dir dabei motivierter an die Sache zu gehen.

Was ich dazu noch schreiben möchte ist, dass du dir realistische Ziele machst. Solltest du beispielsweise ohne Ausbildung und Schulabschluss eine Managementposition in einem Dax-Unternehmen ergattern wollen, dann ist das doch sehr unrealistisch. Wenn du dir dazu nicht sicher bist, solltest du Hilfe holen. Du solltest beispielsweise eine Beratung aufsuchen, deine Freunde etc. fragen und das Internet nutzen.

Du kannst auch soziale Netzwerke wie Xing verwenden. Da findest du andere Menschen, die vielleicht den selben Weg bereits gegangen sind oder diesen gehen wollen. Du siehst da dank der Suchfunktion auch Lebensläufe. So erkennst du, wer mit welcher Qualifikation und anderen Voraussetzungen welches Ziel erreicht hat. Oft ist gerade dieser Punkt sehr schwer alleine zu schaffen Wir sind Menschen und es liegt in unserer Psyche nicht immer die richtige Einschätzung über uns zu haben. Daher auch mein Rat, dass du dich genau informieren musst, oder am besten beraten lassen solltest.

Die Recherche

Wenn du dein Ziel gefunden und deine Situationsanalyse sauber ausgearbeitet hast, dann hast du die wichtigsten Faktoren. Nun geht es darum die Weiterbildung zu finden, die zu diesem Ziel führt. Oft braucht es vielleicht auch zwei oder drei Weiterbildungen. Das kommt darauf an wo du stehst und wo du hinwillst.

Die Recherche ist trotzdem nicht ganz so leicht. Es gibt viele Fernschulen, Vollzeitbildungsanbieter, Teilzeitbildungsanbieter usw. Ich habe es so gemacht, dass mich mein erster Schritt zu Google geführt hat.

Ich gebe dabei einfach mein Bildungsziel ein. Dann sieht man schon, ob da was kommt oder nicht. Ich schreibe dann erstmal alle Weiterbildungen auf, die es zu meinem Ziel gibt. Ich schreibe auf wo ich diese gefunden habe, welche Weiterbildung das ist, welche Abschlüsse die jeweiligen Bildungsangebote haben usw.

Neben Google schaue ich auch gleich bei den bekannten Weiterbildungsanbietern wie dem ILS als die größte Fernschule in Deutschland, der IHK, Handwerkskammer oder den Volkshochschulen nach. Dies sind eigentlich die bekanntesten Anbieter und da sollte schon für viele Ziele etwas dabei sein. Es kommt aber immer darauf an.

Neben Google und den bekannten Anbietern, möchte ich dir auch die Kursdatenbank der Arbeitsagentur ans Herz legen. Auch auf deren Website findest du viele Weiterbildungen. Bei dieser Recherche sammle ich erstmal alles was zu meinem Ziel passt. Bewerten tue ich das Ganze dann später. Das hat den Vorteil, dass ich mich dann ganz und komplett auf das Bewerten konzentrieren kann.

Wenn du schon weißt, dass du gerne einen Fernkurs machen willst, kannst du natürlich auch auf der Website der „Zentralstelle für Fernunterricht“ suchen. Dort sind alle Fernkurse in einer Datenbank zu finden.

Nach der Recherche kommt die Bewertung

Nach der Recherche nach der passenden Weiterbildung, solltest du die einzelnen Kurse bewerten. Dazu kannst du Kursmaterial anfordern, aber auch anrufen. Du solltest hier wirklich sorgfältig vorgehen. Dazu gehört es auch Bewertungen zu studieren und vielleicht mit dem Arbeitgeber oder potentiellen Arbeitgebern zu besprechen. Das kann wirklich sinnvoll sein. Besonders dann, wenn du dich durch die Weiterbildung beruflich neu verändern willst.

Für die Recherche solltest du dir also auf alle Fälle genug Zeit nehmen um dann wirklich die richtige Entscheidung zu treffen. Nichts ist ärgerlicher, als irgendwann während einer teuren Weiterbildung oder nach dieser festzustellen, dass das Ganze keinen Erfolg verspricht. Dann kann es durchaus hinausgeschmissenes Geld sein. Zumindest aus beruflicher Sicht auf das Ziel gesehen ist das so.

Teilnahmebescheinigung, Zertifikat oder Bildungsabschluss – was brauchst du?

Bis zu diesem Punkt hast du viel erfahren. Es ist ein enorm wertvoller Artikel und du hast viele Tipps erfahren, die dir helfen die richtige Weiterbildung zu finden. Dennoch möchte ich noch auf weitere mögliche Fragen diesbezüglich eingehen.

Denn es ist so, dass es beispielsweise auch noch verschiedene Arten von Nachweisen gibt. Wenn du eine Weiterbildung beendest, wirst du in aller Regel eines der folgenden Nachweise bekommen:

  • einen Bildungsabschluss
  • ein Zertifikat
  • ein Zeugnis
  • eine Teilnahmebescheinigung

Der hochwertigste Abschluss ist dabei der Bildungsabschluss. Diesen bekommst du beispielsweise, wenn du eine Ausbildung oder ein Studium abschließt. Aber ein Schulabschluss oder eine Aufstiegsfortbildung wie Meister, Fachwirt oder staatlich geprüfter Techniker wird dazu gezählt.

Nun ist es aber so, dass du nicht für jedes Ziel einen solchen Abschluss brauchst. Wenn du beruflich aufsteigen oder in einen neuen Beruf eintauchst willst, ist ein Bildungsabschluss eindeutig die beste Wahl. Bildungsabschlüsse sind seit ein paar Jahren auch im sogenannten Qualifikationsrahmen eingeordnet. Hier findet sich beispielsweise der Meister oder Fachwirt auf der sechsten Stufe. Auch der Bachelor-Abschluss einer Fachhochschule oder Universität ist dort zu finden.

Auf der Rangfolge nach dem Bildungsabschluss, kommt meiner Meinung nach das Zertifikat. Bei einem Zertifikat ist es so, dass du dafür wie auch bei einem Bildungsabschluss einen oder mehrere Tests bestehen musst. Der Wert eines Zertifikats hängt auch vom Ruf der Weiterbildung und des Bildungsträgers ab. Ein Zertifikatsabschluss einer Hochschule oder IHK ist in der Regel mehr wert als ein Institutszertifikat irgendeiner Weiterbildungseinrichtung. Gerade in so einem Fall ist die vorherige Recherche extrem wichtig. Ein Zertifikatsabschluss ist meiner Meinung nach immer dann wertvoll, wenn du bereits Berufserfahrung hast dein Wissen oder deine Soft Skills erweitern möchtest.

Ein Zeugnis bekommst du in der Regel, wenn du einen Schulabschluss wie

  • Realschulabschluss
  • Fachhochschulreife
  • Abitur
  • usw.

abschließt. Auch bei manchen Fernkursen und anderen Weiterbildungsmöglichkeiten, gibt es ein Zeugnis. Bei einem Schulabschluss ist sowieso klar, dass es extrem wertvoll ist. Bei einer Weiterbildung die keinen Bildungsabschluss beinhaltet, kommt es wieder auf den Ruf und natürlich auf dein Ziel an.

Als letzten Nachweis möchte ich die Teilnahmebescheinigung erwähnen. Bei dieser ist es so, dass hier nur die Teilnahme an einer Weiterbildung bescheinigt wird. Eine Prüfung oder so, gibt es hier in aller Regel nicht. Vom Wert her, ist dieser Nachweis also am wenigsten Wert. Das ist auch logisch. Du könntest während des Kurses ja auch geschlafen haben, richtig? Dennoch kann es sinnvoll sein. Wenn du beispielsweise bereits eine Ausbildung, Erfahrung und eventuell qualifizierte Weiterbildungen hast. In so einem Fall kommt es dann nur auf das Wissen an und nicht auf den Nachweis. Auch dann, wenn du selbständig bist oder ein Unternehmen leitest, musst du Weiterbildung oft nicht nachweisen. In so einem Fall kann eine Teilnahmebescheinigung ausreichend sein.

Muss Weiterbildung immer teuer sein?

Wenn du ein Studium machen möchtest, dann kann das durchaus 10 000 Euro und mehr kosten. Auch eine Weiterbildung zum Meister, Fachwirt oder ein Schulabschluss, kann mehrere tausende Euros kosten. Diese Weiterbildungen sind natürlich schon sehr viel wert. Aber ist es so, dass Weiterbildung immer teuer sein muss um wertvoll zu sein?

Nein, das muss sie nicht. Bei mir ist es so, dass ich viel Wissen durch Bücher, Tutorials bei Youtube usw. erworben habe. Diese Weiterbildung war kostenlos und trotzdem sehr wertvoll. Ich musste aber auch Abschlüsse nachweisen. Meine Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt beispielweise war schon auch wichtig und wertvoll. Du siehst, dass es auch hier wieder auf deine Ziele ankommt.

Brauchst du die Weiterbildung für den beruflichen Aufstieg im Angestelltenverhältnis? Wenn ja, dann solltest du einen der bereits genannten Abschlüsse wie Meister, Fachwirt usw. abstreben. Diese Weiterbildung kosten natürlich viel Geld. Wenn du allerdings nur wegen des Wissens lernen willst, dann muss das nicht teuer sein. Gute Nachweise sind meist teurer, aber wertvolle Weiterbildung muss nicht teuer sein.

Bevor du dich weiterbildest, solltest du auch schauen ob es nicht eine Förderung gibt. Für eine Aufstiegsfortbildung kannst du in der Regel Aufstiegs-Bafög beantragen. Für einen Schulabschluss oder eine Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker oder aber auch ein Studium, könntest du unter Umständen auch Schüler-Bafög beantragen.

Neben diesen Förderungen gibt es auch noch anderen Förderungen wie:

  • Steuerabzug
  • Landesförderungen
  • Wegebau
  • Förderung durch den Arbeitgeber
  • usw.

FAZIT:

Du hast in diesem Artikel viel zum Thema Weiterbildung erfahren. Du weißt nun, das eine Situationsanalyse und Ziele die Grundlage dafür sind, die richtige Weiterbildung zu finden. Du weißt auch, dass du genau recherchieren sollst und auch auf Information und Beratung setzen kannst bzw. musst.

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