Immobilienverwalter werden

Mein Name ist Josef Altmann und ich bin Immobilienverwalter in Furth im Wald im Landkreis Cham

Inhaltsverzeichnis

Josef Altmann - Immobilienverwalter - Furth im Wald

In diesem Artikel erfährst du direkt aus der Praxis, wie du Immobilienverwalter werden kannst. Mein Name ist Josef Altmann, ich betreibe diese Website hier. Im Hauptberuf bin ich Immobilienverwalter und Immobilienmakler bei Altmann & Reiner Immobilien eG auf Furth im Wald im Landkreis Cham.

Du erfährst also aus erster Hand, direkt aus der Praxis, wie du in diesem spannenden Beruf Karriere machen kannst.

Neben ganz normalen Einfamilienhäusern gibt es viele gewerbliche Immobilien, Wohngemeinschaften und Mietshäuser. Wohngemeinschaften, kurz WEG, sind Gemeinschaften, die eine oder mehrere Immobilien zusammen besitzen. Die klassische WEG besteht aus einem Gebäude auf einem Grundstück, in welchem mehrere Personen mehrere Eigentumswohnungen haben. Gemeinsam gehört ihnen dann dieses Gebäude. Diese Immobilien müssen verwaltet werden.

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Darum soll es hier aber nicht gehen, sondern darum wie die Immobilienverwalter oder oft auch Hausverwalter genannt werden kannst.

Welche Ausbildung braucht ein Immobilienverwalter?

Um Immobilienverwalter zu werden kannst du den Weg über eine Berufsausbildung oder ein Studium wählen. In meinem Fall ist es so, dass ich als Quereinsteiger in den Beruf gekommen bin. Eine Ausbildung oder ein Studium ist nicht notwendig. Dennoch ist der Beruf des Verwalters kein einfacher Job. Wer als Quereinsteiger Immobilienverwalter bzw. Hausverwalter werden möchte, sollte sich auf viel Weiterbildung einstellen. Auch wenn du keine Ausbildung oder ein Studium hast, musst du dich dennoch reinhängen.
Ab dem Jahr 2021 müssen jene die in diesem Beruf aktiv werden wollen entweder eine Fachkundeprüfung zum Zertifizierten Immobilienverwalter bei der IHK machen, eine grundlegende Ausbildung mitbringen oder ein relevantes Studium vorweisen.

Es ist also auch in Zukunft noch möglich als Quereinsteiger einzusteigen, aber du brauchst dann mindestens den Abschluss zum Zertifizierten Verwalter.
Wenn du über eine Ausbildung Verwalter werden möchtest, dann gibt es im Immobilienbereich den Abschluss Immobilienkauffrau bzw. Immobilienkaufmann. Dabei handelt es sich um eine dreijährige Berufsausbildung, die mit einem IHK-Berufsabschluss endet.

Neben einer Ausbildung kannst du mit den notwendigen Voraussetzungen auch den Weg über ein Studium im Bereich der Immobilienwirtschaft wählen.

Was macht ein Immobilienverwalter

Der Beruf des Immobilienverwalter ist nicht immer leicht. Hausverwalter bzw. Immobilienverwalter müssen gut mit anderen Menschen umgehen können und auch Zahlenmensch und Organisationstalent sein.
Als Verwalter im WEG-Bereich kümmerst du dich um alle Belange die mit der Immobilie der Wohnungseigentümergemeinschaft, wie diese genannt wird. Du bist beispielsweise für Versicherungen und Versorgungsverträge verantwortlich. Du führst Eigentümerversammlungen, erstellst Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse.

Du musst in diesem Beruf immer wieder zwischen Menschen vermitteln. In vielen Eigentümergemeinschaften geht es nicht immer harmonisch ab. Du bist aber natürlich auch für Instandsetzungs- und haltungsmaßnahmen, oder Erhaltungsmaßnahmen wie Sie seit der WEG-Novelle heißen verantwortlich.
Das fängt damit an, dass du die Anliegen der Eigentümerinnen und Eigentümer aufnimmst, Angebote einholst und geht über Verhandlungen mit Handwerkern und Co. bis zur Begleitung und Gewährleistungsbearbeitung. Du bist in diesem Beruf häufig für hohe Gelder verantwortlich. Schließlich bist du als Immobilienverwalter für die WEG-Konten zuständig. Im Bereich der Mietverwaltung bist du das Bindeglied zwischen Eigentümer einer Immobilie z.B. einer Eigentumswohnung und seinem Mieter. Du übernimmst je nach Vereinbarung wenige bis sämtliche Aufgaben, die mit der Vermietung zusammenhängen.
Dazu gehört die Erstellung und Übermittlung der Jahresabrechnung genauso, wie die Organisationen von Reparaturen in der Wohnung und der Neuvermietung, wenn Mieter ausziehen und neue gefunden werden müssen.

Was sollten Immobilienverwalter*innen wissen?

Wenn du Immobilienverwalter werden willst, brauchst du gutes rechtliches Wissen. Die wichtigsten Gesetze dafür sind das Mietrecht und das WEG-Gesetz. Beide Gesetze sind im BGB zu finden. Erschwerend kommt dabei hinzu, dass die Rechtsprechung in dem Bereich sehr aktiv ist. Du musst also ständig auf dem Laufenden bleiben, wenn du erfolgreicher Hausverwalter werden willst.
Neben rechtlichem Know-how brauchst du gutes kaufmännisches Wissen. Schließlich bist du als Verwalter für die laufende Buchführung, Wirtschaftspläne und die Jahresabschlüsse im Bereich der WEG und im Bereich der Mietverwaltung für die Jahresabrechnung zuständig. Außerdem solltest du dir Wissen im Bereich von Immobilien aneignen. Dazu gehört beispielsweise das Thema Energieeinsparung. Du solltest wissen was ein Energieausweis ist und wann du welchen benötigst.
Du solltest aber auch beispielsweise wissen was der Unterschied zwischen einer Öl-Heizung oder einer anderen Art der Erzeugung von Wärme ist usw. Das sind nur ein paar Auszüge aus dem Wissen, welches du für den Beruf des Immobilienverwalters brauchst. Was ich auch noch anmerken möchte ist, dass die Digitalisierung auch im Immobilienbereich immer mehr Einzug nimmt. Du musst dich als Verwalter auch damit beschäftigen. Es kommen immer mehr Programme für verschiedenste Zwecke zum Einsatz und auch die Haustechnik und damit der Wartungsaufwand für verschiedene Systeme nimmt immer mehr zu.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Wie in vielen Bereichen, gibt es auch für Immobilienverwalter viele Möglichkeiten sich weiterzubilden. Ich bin ein Freund von Büchern. Ich habe sehr viele Bücher von Haufe, welche ich für diesen Bereich ganz gut finde. Es gibt aber auch gute Anbieter von Weiterbildungen für diesen Bereich. So bieten Verbände wie der BVI immer wieder Weiterbildungen an, oder aber auch die Haufe Akademie sowie die Industrie- und Handelskammern.
Interessierst du dich für einen Fernkurs oder ein Fernstudium, dann kannst du dich auch bei den Fernschulen SGD und ILS umschauen. Diese Fernschulen bieten ebenfalls relevante Fort- und Weiterbildungen an. Wenn du z.B. eine Ausbildung abgeschlossen und/oder mehrjährige Berufserfahrung im Immobilienbereich nachweisen kannst, dann bietet sich der Geprüfte Immobilienfachwirt IHK.
Dabei handelt es sich um eine sogenannte Aufstiegsfortbildung, die auf Meister-Niveau angesiedelt ist. Wenn du bisher noch keine Aufstiegsfortbildung gemacht hast, dann kannst du für den Immobilienfachwirt in aller Regel sogar Aufstiegs-Bafög und damit eine staatliche Förderung beantragen. Ich bringe als Basis für den Job eine handwerkliche Ausbildung, den Technischen Fachwirt und Betriebswirt der Handwerkskammer mit. Das sind meiner Meinung nach auch gute Qualifikationen, die mir im Beruf als Immobilienverwalter, aber auch als Immobilienmakler weiterhelfen.
Wenn du jetzt denkst, ach nö so viele Weiterbildungen, dann muss ich dir hier sagen bzw. schreiben, dass es keinen Weg dran vorbei gibt. Für Verwalter ist Weiterbildung das A und O. Es gilt ständig auf dem Laufenden zu bleiben.

Was kann ein Immobilienverwalter*in verdienen?

Meiner Meinung nach sind die Einkommenschancen gut und sie werden in Zukunft noch steigen. Der Grund dafür ist, dass es im Bereich der Verwaltung viel weniger Nachwuchs als Bedarf gibt. Laut BerufeNet liegt die tarifliche Bruttogrundvergütung von Hausverwaltern zwischen 3.350 € und 3.780 € im Monat. Das ist natürlich schon eine ordentliche Summe. Zu Beginn deiner Karriere wird das Gehalt sicherlich noch etwas niedriger sein.
Wenn du jedoch dran bleibst, dich weiterbildest und im Beruf zeigst was du kannst, dann wirst du sicherlich schnell in diese Einkommensbereiche kommen.

Wie sieht die Zukunft als Immobilienverwalter aus?

Meiner Meinung nach sieht die Zukunft sehr gut aus. Der Grund dafür ist, dass Immobilien immer verwaltet werden müssen. Professionelle Verwalter sind also gefragt. Das Problem der Branche ist, dass nach aktuellem Stand kaum qualifiziertes Personal zu finden ist. Immer dann, wenn das der Fall ist, dann sind die Chancen gut in dem Bereich einen Job zu bekommen und noch besser dort auch gutes Geld zu verdienen.


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