Wirtschaftsfachwirt - was danach?

Diese Möglichkeiten hast du nach deiner Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt

Du hast deine Fortbildung zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt IHK geschafft und fragst dich was nun kommt? Wenn ja, dann ist das hier genau der richtige Artikel für dich. Hier erfährst du was nach dieser ersten Aufstiegsfortbildung dein nächster Schritt sein kann.

Alleine der Gedanke daran, was danach kommt zeichnet dich aus. Du hast erkannt, dass einmal erworbenes Wissen heute nicht mehr ausreicht. Egal ob du Wirtschaftsfachwirt, Meister oder Akademiker bist – Weiterbildung gehört heute dazu. Das gilt nicht nur wenn du beruflich aufsteigen willst.

Wirtschaftsfachwirt IHK - was kommt danach

Was ist dein Ziel nach deiner Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt

Wenn du Geprüfter Wirtschaftsfachwirt IHK bist, dann steht du in aller Regel ganz gut da. Du hast eine besonders qualifizierte Fach- oder Führungsposition. Damit du den nächsten Schritt gehen kannst, ist es unheimlich wichtig zu wissen was du damit erreichen möchtest. Wenn du dir also die Frage stellst „Wirtschaftsfachwirt – was danach?“ dann musst du dir erst deiner Ziele bewusst werden.

Willst du deinen Arbeitsplatz sichern? Willst du vielleicht noch mal eine Stufe weiter aufsteigen? Vielleicht siehst du deine Zielstelle auch im gehobenen Management. Egal was es ist, wichtig ist es dein Ziel zu kennen bzw. dieses zu finden, wenn du noch keines hast.

Ich für meinen Teil, würde dabei immer auch schriftlich vorgehen. Wenn du dir nur Gedanken darüber machst, wirst du häufig nicht konkret. Du wirst auch Entscheidungen wieder vergessen oder falsch interpretieren. Daher ist es sehr wichtig, dass du nicht nur Ziele machst, sondern diese am besten auch schriftlich fixierst.

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Nächster Schritt - Geprüfter Betriebswirt IHK

Wenn du Wirtschaftsfachwirt bist und dich fragst „was danach?“, dann könnte der nächste logische Schritt eine weitere Stufe des Aufstiegsfortbildungssystems zu gehen. Dieser Schritt ist die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt IHK. Diese Qualifikation liegt über dem Niveau eines Fachwirts oder Meisters. Laut Referenzrahmen liegt der Geprüfte Betriebswirt IHK auf der Stufe 7, wo sich auch der akademische Master befindet.

Die Voraussetzungen dafür sind:

  1. Eine mit Erfolg abgelegte IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung zum Fachwirt bzw. Fachkaufmann oder eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung gemäß BBiG oder Studium oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauende kaufmännische Fachschule und eine anschließende wenigstens dreijährige Berufspraxis.

Quelle IHK-Wissen

Bei vielen die sich fragen „Wirtschaftsfachwirt – was danach?“ ist der Geprüfte Betriebswirt IHK der logische nächste Schritt. Der Grund dafür ist, dass die Fortbildung direkt auf dem Fachwirt aufbaut. Der Wirtschaftsfachwirt befindet sich auf der Stufe 6 des DQR und der Geprüfte Betriebswirt auf der Stufe 7. Es ist also für viele der nächste logische Schritt. Das muss es für dich aber nicht sein. Es gibt viele weitere Wege. Abhängig ist dies, wie bereits erwähnt, von deinen Zielen.

Geprüfter Berufspädagoge werden

Eine weitere Möglichkeit, die sich dir nach dem Abschluss Geprüfter Wirtschaftsfachwirt IHK bietet, ist der Geprüfte Berufspädagoge IHK. Diese Fortbildung befindet sich auch auf dem Niveau eines Betriebswirt IHK.

Diese Fortbildung ist allerdings nicht direkt auf den kaufmännischen Bereich gerichtet, sondern befähigt dich dazu im Bildungsbereich tätig zu werden. Auf der Website „berufspaedagoge-werden.de“ geht es um diese Fortbildung und du kannst dich dort näher darüber informieren. Außerdem bietet das ILS einen Ferkurs zum Berufspädagogen* an.

Damit die Berufspädagoge werden kannst, brauchst du nicht nur eine Aufstiegsfortbildung, wie es beim Wirtschaftsfachwirt der Fall ist. Du brauchst auch Erfahrung im Bereich Ausbildung und/oder Weiterbildung.

Wie auch beim Betriebswirt der Fall befindet sich die Aufstiegsfortbildung auf der Stufe 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens. Damit ist diese Fortbildung gleichwertig dem akademischen Masterabschluss.

Du siehst, dass du trotz der fachlichen Fortbildung, nicht unbedingt auf einen Bereich festgelegt bist. Du kannst durch so eine Fortbildung wie dem Berufspädagogen beispielsweise auch in den Bildungsbereich gehen.

Ein Studium nach dem Wirtschaftsfachwirt ist auch eine Möglichkeit

Wenn du dich nach deinem Wirtschaftsfachwirt fragst „was danach“, dann könnte auch ein Studium die richtige Wahl sein. Dank einer bestandenen Aufstiegsfortbildung, wie es der Wirtschaftsfachwirt ist, hast du damit auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife die Möglichkeit.

Dieser Weg ist dann interessant, wenn du beispielweise in die Forschung gehen möchtest. Auch für höhere Posten, ist ein Studium sicherlich vorteilhaft. Du wirst als Geprüfter Betriebswirt IHK auch weit kommen können.

Wenn du allerdings ins gehobenen Management möchtest, dann sollst du einen Bachelor und dann einen Master erwerben. Mit einem Master stehen die Chancen dafür dann sehr viel höher, wenn auch das keine Sicherheit dafür gibt.

Was dir auch klar sein sollte ist, dass sich das Studium im Gegensatz zum Betriebswirt der IHK nicht immer lohnt. Wie bereits weiter oben erwähnt, hängt das auch von deinen Zielen ab. Genau deshalb ist es auch so wichtig, wo du beruflich hinmöchtest.


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Du kannst doch einfach auf Anpassungsweiterbildung setzen

Bis hier hin hast du Wege kennengelernt, die dich beruflich weiterbringen. Ich meine damit auf der der Karriereleiter nach Oben bringen können. Das ist allerdings nicht immer nötig und sinnvoll. Manch jemand möchte einfach seinen Arbeitsplatz sichern und seine Kompetenzen ausbauen.

In so einem Fall kannst du dich fachlich und im Bereich der Soft Skills weiterbilden. Wenn du als Wirtschaftsfachwirt beispielweise in der Buchhaltung tätig bist, könntest du bestimmte steuerliche Kenntnisse erwerben oder ausbauen. Du könntest dich auch im Controlling fit machen oder eine bestimmte Software erlernen. Genau so wichtig wie fachliche Kompetenzen sind Soft Skills wie Fremdsprachenkenntnisse, Kommunikation, Teamfähigkeit usw.

Fazit:

Weiterbildung ist heute das A und O. Das gilt natürlich auch für Wirtschaftsfachwirte. In diesem Artikel hast du erfahren, was danach kommen kann. Du könntest beispielsweise eine weitere Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Betriebswirt IHK machen. Du könntest aber auch ein Hochschulstudium oder andere fachliche Weiterbildung ins Auge fassen.

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