Für viele ist es der einzige Weg zur Karriere. Nicht wenig leben in dem Glauben, dass ein Hochschulstudium der einzige Weg zum Erfolg ist. Sicherlich ist es toll einen akademischen Abschluss zu erlangen. Die Karrierechancen stehen meist gut. Doch es gibt auch andere Wege.

Meiner Meinung nach haben wir in Deutschland viele Möglichkeiten dazu. In diesem Artikel möchte ich dir Bildungswege aufzeigen, die ebenfalls sehr gute Karrierechancen bieten. Schließlich muss es nicht immer die Hochschule sein. Selbst dann, wenn du dein Studium nicht schaffen solltest, gibt es immer einen Weg den du gehen kannst.

Alternativer Bildungsweg – duale Berufsausbildung

Die Berufsausbildung im dualen System ist wohl der bekannteste und von vielen Unternehmen auch anerkannteste Weg zu einer Karriere. Natürlich ist es im Schnitt so, dass du mit einem Studium mehr verdienen kannst. Auch deine Aufstiegschancen sind in der Regel besser. Doch was ist Karriere für dich? Ist es der höchste Job oder doch der passende Job.

Vielleicht liegt dir Praxis einfach viel besser. Wenn das der Fall ist, dann ist eine Berufsausbildung ein sehr guter alternativer Bildungsweg. Bei der Ausbildung im dualen System arbeitest du einen Teil in einem Ausbildungsbetrieb und den anderen Teil lernst du in der Berufsschule. Du kombinierst also von Anfang an Theorie mit Praxis. Ein Vorteil der Berufsausbildung ist, dass du nicht nur mehr Erfahrung sammelst, sondern auch bereits von Beginn an wertvolle Kontakte knüpfen kannst.

So eine Ausbildung dauert zwischen 2 und 4 Jahren. Wenn du gut bist oder bereits grundlegende Qualifikationen wie Abitur oder eine andere Berufsausbildung hast, kannst du die Lehrzeit verkürzen.

Noch ein Vorteil an diesem Bildungsweg ist das Einkommen. Du bekommst vom ersten Tag deiner Berufsausbildung Geld.

Aufstiegsweiterbildung – noch weiter aufsteigen

Eine Berufsausbildung kann ein sehr wertvoller alternativer Bildungsweg sein. Wenn du nach deiner Ausbildung und etwas Berufserfahrung dann noch richtig durchstarten möchtest, dann solltest du eine Aufstiegsfortbildung machen. Eine Aufstiegsfortbildung ist beispielsweise der Handwerksmeister, Fachwirt oder auch der geprüfte Betriebswirt.

Diese Fortbildungen kannst du bei den Kammern machen. Diese schließen dann, wie auch der staatlich geprüfte Techniker oder staatlich geprüfte Betriebswirt mit einem anerkannten Fortbildungsabschluss ab.

Nicht selten steigen Meister, Fachwirte wie der Geprüfte Wirtschaftsfachwirt IHK und Co. dann in Führungspositionen im mittleren Management auf. In kleineren Unternehmen kann diese Fortbildung sogar ins Top-Management führen.

Mit dieser fachlichen Fortbildung kannst du aber nicht nur als Führungskraft Karriere machen. Nein, es gibt auch sehr gute Wege in eine anspruchsvolle Fachposition.

Was du dazu auch wissen solltest ist, dass du für diese Art der Weiterbildung bzw. Fortbildung auch Förderung vom Staat bekommen kannst. Außerdem steigt meist nicht nur der Aufgabenbereich und die Verantwortung, sondern auch dein Einkommen. Industriemeister Metall können beispielsweise auch 5000 Euro brutto im Monat verdienen.

Nach der Aufstiegsfortbildung zur Hochschule

In diesem Artikel geht es natürlich um Bildungswege, die neben dem Studium zu einer steilen Karriere führen können. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, dich darauf hinzuweisen. Es ist nämlich mit einer solchen Fortbildung zum Fachwirt, staatlich geprüften Techniker oder Meister etc. auch möglich ein Hochschulstudium anzuhängen. Bei vielen Fernhochschulen, kannst du dabei sogar verschiedene Module anrechnen lassen und so schneller studieren.

Ob sich das dann lohnt, muss jeder für sich selber wissen. Ich wollte nur anmerken, dass es diese Möglichkeit dann nach einer solchen Aufstiegsfortbildung immer noch gibt. Selbst mit einer Berufsausbildung und ca. 4 Jahren Berufserfahrung ohne eine Aufstiegsfortbildung gibt es Möglichkeiten zum Studium. Du siehst, dass wir ein sehr durchlässiges System haben und es immer Möglichkeiten gibt.

Selbständig oder Angestellt – beide Wege sind möglich

Wer als Meister in die erste Führungsetage kommen will, kann natürlich auch den Weg über den eigenen Betrieb einschlagen. Selbständigkeit ist für viele Menschen nicht erstrebenswert. Aber warum ist das eigentlich so? Heute gibt es keine Sicherheiten mehr und die Selbständigkeit bzw. das Führen eines Unternehmens ist eine tolle Chance für Meister, Fachwirte und Co., eine Traumkarriere hinzulegen. Man muss dabei nicht immer vom Anfang starten und kann beispielsweise auch ein Unternehmen übernehmen oder sich einem Franchisesystem anschließen.

Die Möglichkeiten mit Berufsausbildung und/oder Fachschulabschluss sind also durchaus groß. Damit kann man auch eine tolle Karriere hinlegen. Fließ, Zielsetzung und Weiterbildungsbereitschaft sind dafür ebenso Grundvoraussetzungen für den Erfolg, wie es auch bei Akademikern der Fall ist.


Weiterbildung per Fernstudium

staatlich geprüfter Techniker oder Meister – verschiedene Richtungen

4 Wochen kostenlos testen

flexibel lernen – wann und wo du willst

Meister Bafög für Aufstiegsfortbildung möglich

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Weiterbildung nach der Ausbildung führt meist zum Ziel

Eine Berufsausbildung im dualen System aber auch an einer Berufsfachschule, ist also eine tolle Alternative zum Hochschulstudium. Es ist auch einer der meistgenutzten Bildungswege neben dem Studium. Dass es für Fachpraktiker die Möglichkeit einer Aufstiegsfortbildung gibt, habe ich jetzt bereits geschrieben.

Es gibt aber noch sehr viel mehr Wege. Es muss nicht immer eine Aufstiegsfortbildung sein. Weiterbildung ist auf alle Fälle eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.

Du musst aber nicht immer Geld für einen teuren Kurs ausgeben. Ich besuchte ja schon einige Kurse die sehr wertvolle für mich waren. Es gibt aber auch andere Bausteine der Bildung wie

  • Bücher
  • Videos
  • Blogs
  • Foren
  • uvm.

Ich lese sehr viel und nutze auch regelmäßige Angebote auf Youtube und Co., um mich in meinem Beruf zu informieren und qualifizieren.

Du siehst, dass eine Aufstiegsfortbildung ein Schritt von vielen ist und es auch ohne Studium tolle Wege gibt, sich zu bilden und so für tolle Aufgaben in Festanstellung oder der Selbständigkeit zu qualifizieren. Du solltest aber keinesfalls einfach drauf los lernen.

Wie bei der gesamten Karriereplanung ist es wichtig, dass du nicht wild los planst, sondern dich an deinen Zielen orientieren. Du musst wissen, was dort gefragt ist wo du hinwillst, bevor du den Weg gehst. Ein Stickkurs bringt in aller Regel sehr wenig, wenn du im Maschinenbauunternehmen aufsteigen willst.

Du weißt schon was ich damit schreiben will, oder? Du brauchst ein Ziel. Du musst außerdem wissen, was dich genau weiter bringt und was sinnlos ist. Ein Onlinekurs für 100 Euro kann als Fehlinvestition verkraftet werden. Wenn aber mehrere tausend Euro in die falsche Weiterbildung investiert werden, kann das für einige Menschen durchaus zum Problem werden.

Schulabschluss per Fernstudium oder Abendschule

Ein weiterer Weg nach oben auf der Karriereleiter, kann über einen besseren Schulabschluss gelingen. Auch diese Abschlüsse nach dem ersten Schulweg sind nicht in Stein gemeißelt.

Jeder kann einen weiteren Schulabschluss nachholen. Auch wenn das in aller Regel neben dem Beruf gemacht werden muss. Das ist nicht immer fair, weil es Menschen gibt die ohne beruflichen Stress lernen können. Aber dieser Vergleich bringt ihnen nichts. Du kannst zwar jammern, werden dadurch ihre Lage nicht besser machen.

Ein weiterer Schulabschluss kann dir interessante Wege eröffnen. Gute Berufsausbildungen setzen beispielsweise oft stillschweigend Abitur voraus. Auch ein duales Studium oder etwa ein Studium an einer Berufsakademie oder der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie kann mit dem Abitur besucht werden.

Ein höherer Schulabschluss kann also ebenfalls auch ohne Hochschulstudium neue interessante Wege eröffnen. Und wer das nicht glaubt oder trotzdem studieren möchte, kann dies mit Abitur viel leichter machen, als mit einem niedrigeren Abschluss.

Wer nämlich kein Abitur hat muss entweder einen Aufnahmetest machen, der an manchen Hochschuleinrichtungen angeboten wird, oder den Weg über die berufliche Bildung wie Meister, Fachwirt etc. gehen.

Interessante Bildungswege – Studium an einer VWA

Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien genießen in Deutschland durchaus einen guten Ruf. Mit dieser Weiterbildung gehst du mit Sicherheit einen der interessanten Bildungswege als Alternative zum Studium. Absolventen haben häufig sehr gute Arbeitsstellen und auch in der Selbständigkeit sind viele erfolgreich. Auch wenn es wie oft suggeriert kein Hochschulstudium ist, kann sich diese Qualifizierung als Alternative zum Studium lohnen.

Dauern tut das ganze ca. 3 Jahre. Die Kosten sind nicht so hoch, dass es unmöglich ist das Ganze zu stemmen. Wer nach der Qualifikation „Betriebswirt VWA“, die an der VWA erworben wird, noch studieren will, kann das machen. An einigen Hochschulen werden mit diesem Abschluss durchaus ein paar Credits angerechnet. Dadurch verkürzt sich ein anschließendes Hochschulstudium.

Ein anschließendes Hochschulstudium muss mit diesem Abschluss aber nicht sein. Wie bereits erwähnt kann auch mit diesem Weiterbildungsabschluss eine tolle Karriere einhergehen.

Bildung ist nur ein Teil der Karriere

Egal ob du einen akademischen Abschluss, eine Berufsausbildung oder eine VWA-Weiterbildung abgeschlossen hast, es ist nur ein Baustein der Karriere. Das gilt für jede Art der Aus- und Weiterbildung. Wer noch in der Schule ist oder studiert, überschätzt seinen Bildungsweg häufig und unterschätzt oft die Wichtigkeit von Praxiserfahrung, Kommunikationsfähigkeit und einem Netzwerk.

Sicherlich ist Bildung ein sehr wichtiger Karrierebaustein und in der Regel die Grundlage für den Erfolg. Doch wer nur darauf achtet und vor allem in der Anfangsphase Praxiserfahrung, Kommunikation und den Aufbau eines beruflichen Netzwerkes unterlässt kann trotzdem Probleme bekommen.

Externenprüfung – Berufsausbildung nachholen

Wenn du nicht den Bildungsweg über einen weiteren Schulabschluss oder eine Berufsausbildung gehen kannst oder möchtest, kannst du eventuell auch eine Externenprüfung machen. Dur fragst dich jetzt wann sowas möglich ist?

Nun, wenn du in einem Berufsfeld das einenhalbfache der Berufsausbildung Erfahrung gesammelt hast, dann kannst du auch direkt zur Prüfung zugelassen werden. Am besten setzt du dich mit der entsprechenden Kammer in Verbindung. Diese sind es nämlich, die so eine Externenprüfung abnehmen. Wenn du diese Prüfung dann schaffst, bist du auf demselben Niveau wie jene, die eine Berufsausbildung gemacht und abgeschlossen haben.

Praktikum in der Verbindung mit Weiterbildung

Die sichersten Wege in einen Beruf, sind jene über eine Berufsausbildung oder ein Studium. Doch es gibt viele Bildungswege bei uns. So kannst du natürlich auch versuchen ein paar Praktika und entsprechenden Weiterbildungen machen. Die Weiterbildungen dienen dabei als Ersatz für die Ausbildung oder das Studium. Die Praktika sollen wertvolle Praxiserfahrung in den Lebenslauf bringen. Außerdem kannst du bei den Praktika dann Erfahrung sammeln.

Doch eines solltest du wissen. Dieser Weg ist sicherlich nicht leicht. Wie auch die anderen Wege musst du dabei genau planen und ein Ziel verfolgen. Am besten ist es ach, wenn du mit Leuten sprichst, die bereits im jeweiligen Beruf sind. Vielleicht kannst du auch Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern und Co. aufbauen.

Dieser Weg ist ein alternativer Bildungsweg zum Studium. Erst allerdings keineswegs leicht und erfordert sehr viel Engagement.

 

FAZIT: Du hast hier erfahren, dass es neben einem Hochschulstudium auch noch andere Bildungswege gibt. Sicherlich ist das Studium für viele ein erstrebenswerter Weg. Doch es führen auch andere Wege zum Ziel. Es kommt besonders darauf an, welcher der Wege zu dir selber passt. Es bringt nichts, wenn du eher Praktiker bist und du an der Universität etwas ganz anders bekommst, als das was du willst und was zu dir passt.

 


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