Der Bewerbungsprozess beginnt bei den meisten Bewerbern mit der Recherchephase, führt über die schriftliche Bewerbung per Post oder E-Mail hin zum Vorstellungsgespräch. Dass du zu diesem Gespräch eingeladen wirst zeigt, dass du für das jeweilige Unternehmen interessant bist. Das heißt aber noch lange nicht, dass du den neuen Job bereits in der Tasche hast. Mit diesem Artikel möchte ich dir einen Einblick geben. Ich möchte dir zeigen wie so ein Vorstellungsgespräch in der Regel abläuft. Ich schreibe hier „in der Regel“, weil es auch anders verlaufen kann. Doch meist wirst du dieses Muster durchlaufen. Wenn du das weißt, dann kannst du dich natürlich auch noch viel besser darauf vorbereiten.

Der Gang ins Gebäude

In vielen Ratgebern beginnt das Vorstellungsgespräch, wenn du den Raum betrittst, indem du auf den Personaler bzw. deinen Gesprächspartner triffst. Für mich beginnt das Gespräch aber schon viel früher. Schon wenn du das Unternehmen betrittst und bei manchen sogar, wenn du auf den Parkplatz fährst, wirst du beobachtet. Dir sollte klar sein, dass ab diesen Zeitpunkt alles ein Test sein kann. Es kann ein Test dafür sein, ob du zum Unternehmen passt und für die Stelle geeignet bist.

Wie du dich nun verhalten sollst? Nun, der wichtigste Erfolgsfaktor ist meiner Meinung nach deine Freundlichkeit und dein erster Eindruck. Behandle auch die Vorzimmerdamen und jeden den du sonst so auf dem Firmengelände triffst zuvorkommen. Außerdem solltest du gleich von Anfang an einen guten Eindruck machen. Verzichte dabei darauf, dass du vor dem Gebäude oder im Gebäude eine rauchst. Du solltest dir auch nicht mit dem Finger die Nase putzen oder Sonstiges machen, was einen negativen Eindruck macht. Du solltest wissen, dass ein Vorstellungsgespräch wie ein Verkaufsgespräch ist. Du musst dich im besten Licht präsentieren. Du musst zeigen, dass du nicht nur beim Personaler im Büro was spielst, sondern die Menschen im Betrieb allgemein wertschätzend behandelst und einen guten Eindruck machst.

Der Erstkontakt im Vorstellungsgespräch

Ein Sprichwort sagt: „Der erste Eindruck zählt.“ Auch wenn Personaler versuchen objektiv zu sein, sind sie doch Menschen. Sie werden genauso auch auf ihre Gefühle hören, wie es andere Menschen tun. Wenn du es nun schaffst bereits in den ersten Minuten des Gesprächs zu punkten, dann kann das enorm wertvoll für deinen Erfolg sein.

Zu dieser Phase gehört in der Regel auch ein kleiner Smalltalk. Hierbei wird dich der Personaler u.a. fragen, wie es dir geht, wie die Reise zum Unternehmen war etc. Du kannst bereits hier enorm durch Freundlichkeit, Augenkontakt und klare Antworten punkten.

So kannst du diese Kennlernphase positiv gestalten:

  • Auch wenn es nicht einfach ist. Sei ruhig und gelassen. Das strahlt ein gutes Auftreten aus und wirkt beim Gegenüber positiv
  • Der Händedruck ist wichtig. Er sollte nicht zu fest aber auch nicht extrem weich sein. Was dabei auch zu beachten ist, dass du warten solltest bist der dein Gegenüber die Hand gibt.
  • Schaue deinem Gegenüber in die Augen und lächle. Es gibt kaum wirksamere Mittel um deinen Gegenüber positiv zu stimmen.
  • Bedanke dich für die Einladung zum Vorstellungsgespräch

Präsentation des Unternehmens

In vielen Vorstellungsgesprächen ist es so, dass auf diese erste eine Präsentation des Unternehmens bzw. des neuen Arbeitgebers und der ausgeschriebenen Stelle folgt. Hier solltest du auf alle Fälle gut zuhören. Nicht, dass dein Gegenüber irgendwelche Dinge sagt und du später genau danach fragst. Das kann zu einem großen Problem werden, weil du dann offensichtlich nicht zuhörst und das immer negativ ankommt.

Jetzt darfst du dich präsentieren

Nach dem sich das Unternehmen vorgestellt hat, ist deine Zeit gekommen. An dieser Stelle darfst bzw. solltest du dich präsentieren. Genau das ist deine Chance. In dieser Phase kannst du den größten Eindruck hinterlassen aber auch große Fehler machen. Was du nicht machen solltest ist, dass du einfach deinen Lebenslauf aufzählst. Du solltest stattdessen auf Erfolge verweisen und gekonnt zusammenfassen, was dich ausmacht. Am besten ist das, wenn es zur ausgeschriebenen Stelle und zum jeweiligen Unternehmen passt.

An dieser Stelle des Vorstellungsgesprächs zeigt sich, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Denn genau diese Phase kannst du sehr gut üben. Was du auch bedenken solltest ist, dass auch immer wieder Fragen kommen werden. Wenn du dich gut vorbereitest, dann hast du auch genau die passenden Antworten auf diese Fragen. Es ist nämlich so, dass viele Fragen in vielen Vorstellungsgesprächen gleich sind.

Die Rückfragephase

Diese Phase zeigt, dass sich das Vorstellungsgespräch dem Ende zuneigt. Hier fragt dich der Personaler, ob du noch Fragen hast. Diese Frage solltest du mit Ja beantworten und Fragen zu deinem späteren Job stellen die noch nicht ganz klar sind. Du kannst auch fragen zum Aufgabengebiet etc. machen. Durch diese Fragen zeigst du Interesse am jeweiligen Unternehmen und der Personaler erkennt, dass die die Aufgabe wichtig ist.

Die Abschlussphase

Die letzte Phase eines Vorstellungsgesprächs ist die Abschlussphase. Hier gilt es sich mit einem guten Eindruck zu verabschieden. Was du auch machen solltest ist, dass du nach dem weiteren Vorgehen fragst. Du musst schließlich wissen, wann du Antwort bekommst und wie es allgemein weitergeht. Pass auch bitte auf, dass du beim Rausgehen aus dem Gebäude, genauso einen guten Eindruck hinterlässt wie bei der Ankunft und allgemein während des gesamten Vorstellungsgesprächs.

FAZIT:

Ein Vorstellungsgespräch läuft in vielen Fällen nach dem gleichen Muster ab. Diese Phasen hast du in diesem Artikel kennengelernt. Dadurch kannst du dich effizient vorbereiten und so deine Erfolgschancen verbessern. Schließlich ist es so, dass du vor allem in dieser Phase optimal punkten kannst und deine Erfolgschancen enorm erhöhen.

 

 


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