Arzt werden – Karriere als Mediziner

Du möchtest Karriere in der Medizin machen? Du möchtest dich über Karrieremöglichkeiten informieren? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel möchte ich dir aufzeigen, wie du als Mediziner bzw. Arzt Karriere machen kannst. Das ist eine wertvolle Unterstützung zur Karriereplanung für Mediziner.

Der Weg zum Mediziner ist steinig

Eines ist gewiss – der Beruf Arzt ist in unserer Gesellschaft sehr angesehen. Nicht ohne Grund. Ärzte retten leben und sie kämpfen Tag für Tag für unsere Gesundheit.

Der Weg in diesem Beruf ist nicht leicht. Als Grundlage dafür braucht es in der Regel Abitur. Dieses sollte sehr gut sein und eine Durchschnittsnote von 1 aufweisen. Je besser dein Abiturabschluss ist, desto besser stehen deine Chancen.

Grund dafür ist, dass die Studienplätze für das Medizinstudium so begehrt sind, dass sie bundesweit an allen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind. Der Zugang wird deshalb durch den Numerus Clausus (NC) beschränkt.

Quelle: www.praktischarzt.de (21.07.2019)

Natürlich gibt es auch andere Wege, beispielsweise mit schlechteren Noten. In so einem Fall musst du in der Regel warten. Es kann gut sein, dass du Jahre warten musst.

Das Studium dauert lange

Wenn du es an die Universität geschafft hast, dann kannst du froh sein. Du darfst Medizin studieren und kannst Arzt werden. Das Hochschulstudium ist jedoch nicht einfach. Es gibt viel zu lernen. Außerdem brauchst du bis zum Abschluss 12 bis 13 Semester. Das hängt vom Bundesland und der jeweiligen Hochschule ab, wie lange du studieren musst. In diesem Abschluss ist ein praktisches Jahr enthalten.

Ohne Abitur Arzt werden

Die Regel für ein Hochschulstudium in diesem Bereich ist das Abitur. Es geht jedoch auch anders.

Dafür gibt es zwei Wege. Beide Wege führen über eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Bereich. Für den ersten Weg brauchst du dafür nicht nur die mittlere Reife und eine abgeschlossene Ausbildung, sondern auch 3 Jahre relevante Berufserfahrung.

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Der zweite Weg führt über eine sogenannte Aufstiegsfortbildung. Eine Aufstiegsfortbildung kannst du machen, wenn du eine Berufsausbildung abgeschlossen und anschließend Berufserfahrung gesammelt hast. Fortbildungsabschlüsse sind beispielsweise der Meister, Techniker, Fachwirt oder Geprüfte Betriebswirt.

Was diese Wege recht schwierig macht, sind die fehlenden Grundlagenkenntnisse aus dem Abitur, wenn du keines gemacht hast. Für das Studium im Bereich der Medizin brauchst du beispielsweise gute Kenntnisse in Physik. Wenn du diesbezüglich Probleme hast, solltest du Brückenkurse besuchen oder dir das Wissen auf eine andere Weise aneignen.

Neben den fachlichen Voraussetzungen brauchst du natürlich auch andere Fähigkeiten. Du musst dich sehr gut motivieren können, das Lernen lieben und extrem diszipliniert sein. Diese Voraussetzungen sind nicht zu unterschätzen. Das Studium dauert lang und der Weg ist nicht einfach.

Jetzt weißt du, worauf du dich beim Studium einlässt. Im Folgenden möchte ich dir aufzeigen, wo du als Arzt Karriere machen kannst.

Karriere im Krankenhaus

Für viele Mediziner beginnt die Karriere im Krankenhaus. Hier bieten sich Ärzten viele Möglichkeiten. So beginnt dieser Karriereweg meist als Assistenzarzt der neudeutsch “Arzt/Ärztin in Weiterbildung” genannt wird.

Ein Assistenzarzt ist ein approbierter Arzt ohne leitende Funktion. Assistenzärzte befinden sich meist unter der Bezeichnung Arzt in Weiterbildung (AiW) in der Facharztweiterbildung. In dieser Zeit werden sie von einem Facharzt, meistens einem Oberarzt oder dem Chefarzt, angeleitet.

Quelle: Wikipedia (21.07.2019)

Das heißt, dass der nächste Schritt vom Assistenzarzt über den Facharzt zum Oberarzt und sogar Chefarzt führen kann. Sicherlich braucht es auch hier ständige Weiterbildung. Das ist jedoch in jedem Beruf so. Was hier besonders ist, sind die Verdienstmöglichkeiten.

So verdient ein Assistenzarzt bereits im ersten Jahr meist mehr als 4000 Euro brutto. Wenn du es nun zum Facharzt schaffst, dann wirst du zu Beginn schon über 6000 Euro im Monat verdienen und als Oberarzt sind sogar nochmal mehr drinnen. So verdienen Oberärzte und Oberärztinnen in Krankenhäuser in der Regel über 7000 Euro brutto im Monat.

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Einen Spitzenverdienst bekommst du, wenn du es zum Chefarzt schaffst. Chefärzte können 10 000 Euro und mehr verdienen. Es hängt natürlich von wie bei allen Berufen von verschiedenen Faktoren ab, wie hoch das Gehalt sein wird.

Was es dazu zu wissen gibt ist, dass du dich als Facharzt spezialisieren wirst. In Krankenhäuser gibt es typische Bereiche wie Chirurgie, Orthopädie oder Notfallmedizin. Welchen Weg du gehst, sollte meiner Meinung nach nicht nur vom Geld, sondern hauptsächlich von deinen Vorlieben abhängen. Es bringt nichts, wenn du zwar viel Geld verdienst, jedoch sehr unglücklich bist.

Dozent an Hochschulen oder Akademien

Mache angehende Medizinerinnen und Mediziner erkennen ihre Leidenschaft für das lehren. Sie möchten gerne Menschen helfen ihr wissen zu erweitern. Auch das ist als Arzt möglich. Du kannst entweder neben dem normalen Beruf oder Hauptberuflich Dozent an einer Akademie oder Hochschule werden.

Wenn du promovierst bzw. promoviert hast, kannst du sogar als Professor an einer Hochschule tätig werden.

Du kannst als Dozent sowohl in Teilzeit und Vollzeit als auch als freiberuflicher Mitarbeiter tätig werden. Als Professor für Medizin beträgt dein Einkommen laut Gehalt.de* zwischen etwa 2600 Euro und 4300 Euro brutto im Monat. Meiner Meinung nach stimmt das jedoch nicht ganz. Ich glaube da liegen die Gehaltsangaben von www.mystipendium.de mit durchschnittlich 4780 Euro und einem Einstieggehalt von 3900 Euro schon deutlich genauer an der Wahrheit.

Die eigene Praxis

Neben den vorigen Wegen gibt es noch einen weiteren sehr bekannten Weg. Dieser führt in die Selbständigkeit mit einer eigenen Praxis oder zusammen mit anderen Medizinern in einer Gemeinschaftspraxis. Dieser Weg ist in vielen Fällen sehr lukrativ und dennoch risikoreich.

Wenn du eine Praxis gründen möchtest, kannst du nämlich nicht einfach so starten. Du brauchst auch eine Einrichtung, Mitarbeiter und womöglich teure medizinische Geräte wie Röntgenapparat etc. Genau aus diesem Grunde machen heute doch relativ viele Ärzte eine Gemeinschaftspraxis auf. Sie teilen sich die Kosten und können unter gewissen Voraussetzungen voneinander bezüglich Patienten profitieren.

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Was du mit diesem Wege verdienen kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Meist verdienen Fachärzte beispielsweise mehr als Allgemeinmediziner. Auch wichtig ist die Auslastung uvm. Wenn du gut bist, kannst du jedoch mehr Geld verdienen, als dies beispielsweise in einem Krankenhaus der Fall ist.

Was meiner Meinung nach auch für eine Selbständigkeit spricht, ist die Freiheit. Du kannst entscheiden wie deine Öffnungszeiten sind und damit auch wann und wie du arbeitest.

Eine eigene Praxis bieten Chancen aber auch Risiken. Die Verdienstchancen sind sehr gut und die Freiheit ist meist höher als im Angestelltenverhältnis.

Du kannst in die Forschung gehen

Ein weiterer Weg, der sich dir anbietet, ist jener in die Forschung. Dabei bist du in der Regel an der Entwicklung von Medikamenten oder anderen Heilverfahren beteiligt und/oder kannst neue Wege finden, um Menschen zu helfen.

Auch dieser eine Weg bietet viele unterschiedlich Möglichkeiten. Die Einkommenschancen werden hier meiner Meinung nach nicht ganz so hoch wie bei einem Oberarzt oder Mediziner mit eigener Praxis sein. Darum geht es jedoch auch nicht immer. Viel wichtiger ist, dass du deiner Leidenschaft folgst. Wenn du dieser eher in der Forschung siehst, dann ist das natürlich auch ein Weg den du gehen solltest.

Karriere bei einer Behörde oder sonstigen Einrichtung

Die bereits vorgestellten Karrierewege sind nicht die einzigen Möglcihkeiten. Als Arzt bzw. Mediziner hast du noch viele weitere Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise für Behörden tätig werden. Hier denkt man meist an Einrichtungen wie Gesundheitsamt, Arbeitsagentur etc.

Neben Behörden suchen auch manche Unternehmen Ärzte, beispielsweise braucht jedes Unternehmen ab einer bestimmten größe einen Betriebsarzt. Bei größeren Unternehmen kann da schon mal ein Vollzeiteinkommen erreicht werden.

Du siehst, dass die Karrierechancen als Ärztin bzw. Arzt vielfältig sind. Der Weg zu diesem spannenden Beruf ist nicht leicht. Doch lohnt er sich. Heute sind Mediziner gefragter den je und die Anerkannung ist genau so hoch wie das Einkommen.

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