Geprüfter Industriemeister IHK werden

Geprüfter Industriemeister werden und Karriere machen

Meister kennen wir eigentlich alle. Deutschland wurde beispielsweis das letzte Mal im Jahr 2014 Weltmeister. Darum soll es hier natürlich nicht gehen. Hier bekommst du grundlegendes Wissen über die Fortbildung und dem Beruf Geprüfter Industriemeister IHK.

Was ist ein Geprüfter Industriemeister IHK?

Fortbildung ist heute in aller Munde. Dies gilt nicht nur für akademisch gebildete Menschen, sondern natürlich auch für Arbeiter und Angestellte mit oder ohne eine Berufsausbildung.

Eine anerkannte und beliebte Fortbildung ist der Geprüfte Industriemeister IHK. Es handelt sich dabei um einen Fortbildungsabschluss, der in der Regel auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufbaut. Ich schreibe deshalb „in der Regel“, weil auch Personen teilnehmen können, die keine Ausbildung haben. Das ist jedoch an gewisse Voraussetzungen gebunden.

Was du auch wissen solltest ist, dass es nicht den einen Industriemeister gibt. Es gibt verschiedene Fachrichtung. Welche Fachrichtung jemand absolvieren kann, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen ab.

Die Fortbildung mit dem Abschluss Geprüfter Industriemeister IHK ist eine sogenannte Aufstiegsfortbildung. Das heißt, dass der Abschluss dabei helfen soll, beruflich aufzusteigen. Mit dem Meisterabschluss ist es möglich auch ohne Studium in eine Führungsposition zu kommen.

Der Abschluss hilft aber nicht nur bei diesem Weg. Wer lieber fachlich arbeiten möchte, hat mit als Industriemeister die Chance ein Spezialist in einem Bereich zu werden.

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Wasdu für Karrierechancen hast, erfährst du in weiteren Artikeln. Ich werde die einzelnen möglichen Fachrichtungen beim Industriemeister in anderen Artikeln vorstellen und darin genau darauf eingehen.

Wie lange dauert die Fortbildung?

Für die Fortbildung müssen in der Regel 1000 Stunden eingeplant werden. Das kann von Fachrichtung zu Fachrichtung und sogar von Kursanbieter zu Kursanbieter anders sein. Ein Kurs ist nicht notwendig, jedoch sinnvoll. Du könntest die Prüfungen also theoretisch auch ohne einen Kurs machen.

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Wie lange die Fortbildung zum Geprüften Industriemeister IHK dauert, hängt von der Art ab. Wenn du deinen Meister in Vollzeit machst, dann solltest du ca. 6 Monate einplanen. In Teilzeit oder per Fernstudium, dauert der Kurs mit ca. 24 Monaten entsprechend länger.

Für welche Variante du dich entscheidest hängt von dir und deinen Gegebenheiten ab. So spielt es eine Rolle ob du berufstätig bist oder nicht. Den Job für einen Vollzeitkurs aufzugeben, ist durchaus nicht ohne Risiko. Daher wird die Fortbildung sehr häufig in Teilzeit oder per Fernkurs gemacht.

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Ein Fernkurs braucht Disziplin und hohe Motivation

Wenn du dich für den Industriemeister im Fernkurs entscheidest, solltest du wissen, dass du dafür viel mehr Disziplin und auch Selbstmotivation brauchst. Du lernst die meiste Zeit alleine. Da schaffen es nicht alle Teilnehmer sich selber zu motivieren. Dennoch hat das Fernstudium viele Vorteile.

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Ich habe selber schon viele Kurs per Fernstudium gemacht, was meist länger dauert aber auch die Möglichkeit bietet, interessante Themen viel besser zu bearbeiten. Man kann nach eigenem Tempo lernen. Beim Fernstudium kannst du das meist ganz gut, weil du die Regelstudienzeit verkürzen aber auch verlängern darfst.

Welche Voraussetzungen braucht man?

Wer Geprüfter Industriemeister IHK werden möchte, sollte bestimmte Voraussetzungen mitbringen. So fordern die Prüfungsordnungen in aller Regel eine abgeschlossene relevante Berufsausbildung mit anschließend ein bis drei Jahren Berufserfahrung.

Es gibt natürlich auch andere Wege. Wenn du beispielsweise keine Berufsausbildung hast, kannst du zugelassen werden, wenn du dementsprechend mehr Berufserfahrung hast. Wenn du keine passende Berufsausbildung hast, dann gibt es ebenfalls Möglichkeiten. Denn auch in dem Fall brauchst du dann einfach mehr Berufserfahrung.

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Oft steht bei den Teilnahmevoraussetzungen auf der Website der Industrie- und Handelskammern auch, dass du zugelassen werden kannst: „Wenn du auf andere Weise, beispielsweise durch Zertifikate usw. nachweisen kannst, dass du die notwendigen Kenntnisse mitbringst.“

Was ich dir dazu rate ist, dass du einfach nachfragst. Wenn du weißt, du möchtest die Fortbildung zum Industriemeister machen und bist dir deiner Voraussetzungen nicht sicher, solltest du bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer eine verbindliche Auskunft anfordern. Ich würde an deiner Stelle einfach mal anrufen. Dann sagen die schon, wie du nachweisen musst ob du die Voraussetzungen erfüllst.

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Was kostet eine solche Fortbildung?

Die Kosten sind bei fast jeder Fachrichtung identisch. Sie bewegen sich im Schnitt zwischen 3500 Euro und 5000 Euro. Neben den Kursgebühren müssen Fortbildungsteilnehmer meist auch noch Gebühren für Unterlagen, Fahrtkosten und Prüfungsgebühren bezahlen.

Die Kosten für die Fortbildung sind also nicht zu unterschätzen. Das sollte dich jedoch auf keinen Fall davor abschrecken, Industriemeister zu werden. Du kannst dafür nämlich in aller Regel Aufstiegs-Bafög beantragen. Dabei handelt es sich um ein staatliches Fördermittel. Dadurch kannst du einen Teil der Kursgebühren als zinsgünstiges Darlehen und den anderen Teil als nicht rückzahlbaren Zuschuss bekommen.

Bei einem Vollzeitkurs können unter gewissen Voraussetzungen sogar die Lebensunterhaltskosten finanziert werden. Du siehst, dass sich die Fortbildung zum Geprüften Industriemeister IHK dank Förderung lohnt und für alle möglich ist, welche die Fortbildung machen wollen und können.

Auf das Thema Finanzierung und Förderung von Fort- und Weiterbildung, gehe ich selbstverständlich auch noch in einem anderen Artikel ein.

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Wie viel verdient ein Industriemeister?

Mit einer Aufstiegsfortbildung steigt nicht nur der Verantwortungsbereich und die berufliche Anerkennung. Es steigt in aller Regel auch das Einkommen. So ist es als Industriemeister in bestimmten Branchen und Unternehmen möglich auch bis zu 5000 Euro brutto im Monat zu verdienen.

Das hängt natürlich nicht nur von der Fortbildung, sondern auch anderen Faktoren ab. Welche das sind, erfährst du in einem weiteren Blogartikel, welchen ich noch umsetzen werde.

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FAZIT:

Die Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Industriemeister IHK ist nicht ohne Grund sehr beliebt. Sie ist anerkannt und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Der größte Nachteil ist, dass du dich hinsetzen und lernen musst.

Das sollte sich jedoch auf alle Fälle lohnen. Du solltest unbedingt immer wieder hier auf karriere-und-bildung.de vorbei schauen. Denn ich werde in den kommenden Wochen noch weitere interessante Artikel zum Thema Geprüfter Industriemeister IHK schreiben.

Besuche mich bitte auch auf meinen sozialen Profilen wie Facebook, oder Xing wo du mich abonnieren kannst. Gerne kannst du diesen oder andere interessante Blogbeiträge teilen, um sie mit anderen interessierten Menschen zu teilen.

weitere Artikelideen:

Geprüfter Industriemeister Metall – das musst du wissen

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