Businessplan – Grundlage für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Businessplan - Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft

Was ist ein Businessplan? Warum ist dieser besonders für Existenzgründer so wichtig? Was sind die Vorteile eines Businessplans und warum sollte ich auf vorgefertigte Businesspläne zurückgreifen? Erfolgreich und Selbständig stellt sich im folgenden Artikel diesen Fragen und noch mehr.

Sowohl für Existenzgründer als auch für expandierende Unternehmen ist der Businessplan in den meisten Fällen eine Grundvoraussetzung um an Kapital zu kommen. Jede Bank, jede Fördereinrichtung und die allermeisten privaten Kapitalgeber benötigen einen Businessplan um eine Entscheidung treffen zu können. Wer also als Existenzgründer oder expandierender Unternehmer Kapital braucht kommt nicht ohne einen Businessplan aus.

Dies gilt selbstverständlich auch für selbständige Unternehmer die im Internet Geld verdienen wollen und dafür Kapital brauchen. Meiner Meinung nach, sollten aber nicht nur kapitalbenötigenden Unternehmen einen Businessplan anfertigen sondern alle Unternehmen um das eigene Unternehmen richtig kennenzulernen.

Beim Businessplan zu Deutsch auch Geschäftsplan, handelt es sich um ein mehrseitiges Dokument, die ein (zukünftiges) Unternehmen, vor allem im betriebswirtschaftlichen Sinne darstellen sollen. Eine genaue Vorgabe, wie so ein Businessplan auszusehen hat, gibt es zwar nicht, allerdings hat sich so etwas wie eine Norm durchgesetzt, die dann auch so von Kapitalgebern gefordert werden. Der Geschäftsplan hat 10 bis 50 Seiten und ist in bestimmte Bereiche untergliedert, die ich in diesem Blog noch vorstellen werde.

Welche Vorteile hat ein Businessplan?

  • Er wird von Kapitalgebern für Entscheidungen verlangt und hilft, notwendiges Kapital zu beschaffen.
  • Er zwingt das Unternehmen oder den Gründer, sich über sein Unternehmen genaue Gedanken zu machen.
  • Mit dem Businessplan entsteht die schriftliche Ausarbeitung einer Strategie und die damit verbundene Zielsetzung. So sind Fehler und Zielabweichungen, aber auch positive Auswirkungen leichter zu erkennen.
  • Er kann auch helfen, andere Gruppen, wie mögliche Kooperationsunternehmen, vom eigenen Vorhaben zu überzeugen.

Wann wird ein Businessplan benötigt?

Neugründung
Nachfolgeregelung
Firmenverkauf oder –übernahme
Strukturänderung und Neuausrichtung
Fusion
Kooperation
Neuprodukteinführung
Expansion in andere Märkte
Kapitalerhöhung

Börsengang
Beantragung von öffentlichen Fördermitteln
Erlangung von Erweiterungskrediten bei der Bank
Investitionsentscheidungen
Strategische Planung und Planfortschreibung im operativen Geschäft

* Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsplan 19.06.2012

Die Bestandteile eines Businesplans:

  • Zusammenfassung (Executive Summary): hier stehen die wichtigsten Punkte des Vorhabens, kurz und prägnant formuliert.
  • Produkt- und Unternehmensidee: hier wird die Produktidee vorgestellt. Außerdem muss der Kundennutzen, auch im Vergleich zu den Wettbewerbern, deutlich werden.
  • Management-, bzw. Gründerteam: hier werden alle Teammitglieder mit ihren spezifischen, für das Vorhaben (meist eine Unternehmensgründung) wichtigen Qualifikationen vorgestellt.
  • Markt und Wettbewerb: an dieser Stelle wird mithilfe von Markt- und Branchendaten ein vertiefter Einblick zu Konkurrenten und Kunden gegeben.
  • Marketing und Vertrieb: hier wird zur Markteintrittsstrategie und zu konkreten Werbe- und Vertriebsüberlegungen ausführlich Stellung genommen.
  • Unternehmensform: die Gesellschaftersituation, die gewählte Rechtsform und andere formale Punkte werden hier beschrieben.
  • Finanzplanung: in der Finanzplanung werden u. a. die Gewinn- und Verlustrechnung, die Liquiditätsplanung und der Kapitalbedarf aufgeführt.
  • Risikobewertung und Alternativszenarien: hier werden Risiken aufgezeigt. Außerdem werden Angaben über alternative Entwicklungen mithilfe von „Best Case“- und „Worst Case“-Szenarien dargestellt.

* Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsplan 19.06.2012

Wo kann ich mich über das Thema Businessplan informieren?

Ich finde, dass hier Wikipedia den Businessplan eigentlich sehr gut beschreibt. Dabei handelt es sich um eine erste kleine Einführung darüber, was er überhaupt ist und wie dieser aufgebaut ist.

Eine weitere sehr gute Quelle bietet das „Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie“. Besonders für Existenzgründer, aber auch erfahrene Unternehmer ist die Website immer eine gute Anlaufstelle. Ich selber hab mir dort schon verschiedene kostenlose Unterlagen schicken lassen, die beim Businessplan helfen können.

Sehr gute Anlaufstellen sind u. a. die Arbeitsagentur, bei der sich Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, informieren können, aber auch die Handwerkskammern, IHKs und selbstverständlich auch die Hausbanken.

Zu guter Letzt möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich auf die einzelnen Bereiche eines Businessplans noch gesondert eingehen werde. Außerdem möchte ich einen Appell an alle richten, die einen Businessplan brauchen. Dies sollten besonders die Existenzgründer beachten. Kaufen Sie keinen vorgefertigten Plan, um diesen einfach so übernehmen, anstatt sich eigene Gedanken über das eigene Unternehmen zu machen. Sicherlich ist so ein gekaufter vorgefertigter Geschäftsplan mehr als bequem. Allerdings hat ein Businessplan den Sinn, dass sich ein Gründer, aber auch ein expandierendes Unternehmen Gedanken über sein Unternehmen macht.

Dazu gehören die Zukunftsvisionen genauso wie die derzeitige finanzielle Lage. Aber auch die betriebswirtschaftlichen Belange müssen zumindest im Grundprinzip verstanden werden. Dies ist besonders wichtig für kleine Unternehmen, die sich nicht unbedingt für alles teure Berater leisten können.

Beitragsfoto: Pixabay

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