Wenn du den Beruf des Kochs gelernt hast, oder quer in den Bereich eingestiegen bist, hast du in der Regel große Leidenschaft für den Beruf. Die brauchst du, weil du sehr flexibel sein musst. Außerdem brauchst du für den Beruf sowohl körperliche als auch psychische Ausdauer.

Was allerdings ebenfalls sehr wichtig ist, ist das Thema Weiterbildung. Auch als Koch ist Weiterbildung unheimlich wichtig um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn du nicht nur in deinen Job besser, sondern auch noch Karriere machen möchtest, musst du dich etwas mehr ins Zeug legen. In diesem Artikel möchte ich auf das Thema „Weiterbildung als Koch“ eingehen. Ich möchte dir damit eine wertvolle Hilfe an die Hand geben.


Finde erstmal dein Ziel

Bevor du als Koch an eine Weiterbildung denkst, solltest du wissen, wo die Reise hingehen soll. Nur wenn du dein berufliches Ziel kennst, wirst du auch den richtigen Weg finden. Denke dabei bitte auch an dein Privatleben. Oft bringt eine Karriere auch Einschnitte ins Privatleben. So muss eine Führungskraft meist noch viel länger arbeiten und es wird häufig auch eine höhere Flexibilität gefordert.

Dein erster Schritt sollte es also sein, ein Ziel zu setzen.


 

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Als Koch auf dem Laufenden bleiben durch Anpassungsweiterbildung

Nicht jeder der Koch ist, möchte einen beruflichen Aufstieg machen. Oft will man seinen Beruf einfach besser machen. Man möchte neue Arten der Zubereitung kennenlernen. Oder du willst dich besser in die Kunden hineinversetzen können. Für all diese Ziele bietet sich eine sogenannte Anpassungsweiterbildung an.

Dabei baust du deine Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich aus. Meist schließt du diese Kurse dann mit einem Zertifikat oder einer Teilnahmebescheinigung ab. Damit zeichnest du dann dein erworbenes Wissen auch nach.

Weiterbildung muss aber nicht immer formal geschehen. Ich zähle auch Bücher, Video-Tutorials bei Youtube und Co. usw. dazu. Du musst dich also nicht immer nur formal weiterbilden. Formal weiterbilden bringt am meisten, wenn du dein Wissen nachweisen musst oder einen beruflichen Aufstieg planst. Wenn du jedoch einfach nur deine Fähigkeiten und dein Wissen verbessern willst, dann kannst du auch auf solche informelle Weiterbildung setzen.

Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister IHK

Wer beruflich aufsteigen möchte, der sollte bzw. kann als logische Konsequenz eine Aufstiegsfortbildung ins Auge fassen. Damit du eine solche Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister IHK machen kannst, brauchst du eine grundlegende Ausbildung im entsprechenden Bereich und ein bis drei Jahre Berufserfahrung. Solltest du keine Ausbildung zum Koch oder so haben, dann kannst du dies in der Regel durch langjährige Erfahrung kompensieren.

Die Kosten für eine Aufstiegsfortbildung sind sicherlich nicht gerade niedrig. Jedoch solltest du wissen, dass du dafür auch Aufstiegs-Bafög beantragen kannst. Dabei kann dir ein Teil als nichtrückzahlbarer Zuschuss und der andere Teil als zinsgünstiges Darlehen gewährt werden.

Wenn du die Aufstiegsfortbildung dann erfolgreich schaffst, dann stehen die Chancen für eine Karriere groß. Als Führungskraft leiten Küchenmeister Restaurant- und Hotelküchen. Sie planen dabei Essen usw. und sind für das Personal und Qualität verantwortlich.

Als Küchenmeister hast du natürlich auch gute Karten für dein eigenes Unternehmen. Du kannst damit auch eine Gaststätte eröffnen bzw. übernehmen oder im Hotelbereich selbständig werden.

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker – Lebensmitteltechnik

Neben der Aufstiegsfortbildung zum Meister, gibt es da wie in vielen Bereichen noch die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker für den Bereich Lebensmitteltechnik. Du kannst als Techniker wie auch als Meister in einer Gaststätte, einem Hotel oder ein Kantine Karriere machen. In der Regel zielt diese Fortbildung jedoch auf eine Tätigkeit in der Industrie etc. ab.

„Staatlich geprüfte Techniker – Lebensmitteltechnik“ findet man häufig in Produktionsbetrieben für Lebensmittel, als besonders qualifiziere Fachkraft oder Führungskraft. Mit dieser Aufstiegsfortbildung kannst du natürlich auch als Lebensmittelkontrolleur bei einer Behörde tätig werden.

Was beim Beruf des „staatlich geprüften Techniker – Lebensmitteltechnik“ besonders gut ist, ist sein Gehalt. So beträgt die tarifliche Bruttogrundvergütung zwischen 3800 Euro und 4163 Euro. Das zeigt eindrucksvoll wie wertvolle Weiterbildung für einen Koch sein kann.

Fortbildung zum Diätkoch

Neben den bereits beschriebenen Aufstiegsfortbildungen gibt es da auch noch jene Weiterbildung zum Diätkoch. Du siehst, dass die Möglichkeiten der Weiterbildung für dich als Koch enorm sind.

Wenn du die Weiterbildung bzw. Fortbildung zum Diätkoch in Angriff nimmst, sollte dir klar sein, dass diese Aufgabe mit hoher Verantwortung einher geht. Es gibt Menschen, welche nicht alles essen dürfen. Genau dafür bist du in diesem Beruf dann verantwortlich.

Mit dieser Qualifikation kannst du dann beispielsweise in folgenden Branchen tätig werden:

  • Krankenhäusern
  • Kurkliniken
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Altenheimen
  • Sozialstationen
  • Tagesstätten

Neben den vorgestellten möglichen Arbeitgebern kannst du als Diätkoch auch in einem Hotel oder einer Gaststätte besonders für den entsprechenden Bereich verantwortlich sein. Das bietet dir einen Vorteil in Sachen Karriere und kann auch ein Vorteil sein, wenn du ein eigenes Unternehmen hast.

FAZIT:

Weiterbildung als Koch ist möglich und sinnvoll. Es gibt viele Chancen und das kann deine Karriere in Schwung bringen. Das Angebot ist groß und es ist nicht leicht den richtigen Weg zu finden. Wenn du jedoch ein Ziel hast, für welches du eine Weiterbildung machen möchtest, dann wirst du auch die richtige Wahl treffen. Du wirst dein Ziel dann sicherlich erreichen.

Was du auch noch wissen solltest ist, dass du nach einer Aufstiegsfortbildung in aller Regel sowohl an einer Fachhochschule als auch an einer Universität studieren kannst. Du kannst so also sogar einen akademischen Weg einschlagen. Ob sich das lohnt kann ich dir hier nicht sagen. Es hängt wie bei anderen Vorhaben auch von deinen Zielen ab. Ich wollte nur mal erwähnt haben, dass dieser Weg auch möglich ist.

Was du dir dazu unbedingt auch anschauen musst, ist mein Artikel „Welche Weiterbildung passt zu mir“. Das ist ein unheimlich wertvoller Artikel, welcher dir helfen kann den richtigen Kurs zu finden. Als weiteres solltest du dich in der Kursdatenbank der Arbeitsagentur unter kursnet umschauen. Diese Datenbank ist recht umfangreich und du findest dort sehr viele Möglichkeiten.

 


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