Weiterbildung als Koch – diese Möglichkeiten hast du u.a.

Karriere als Koch - Weiterbildung bringt dich weiter

Der Beruf des Kochs ist sehr anspruchsvoll. Es braucht viel Leidenschaft und Kreativität für deinen Erfolg in diesem Beruf. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Thema Weiterbildung. Wer heute nicht auf dem Laufenden bleibt, verliert schnell den Anschluss. Das gilt auch für Köche. Denn auch in diesem Beruf gibt es immer wieder neue Trends, Arbeitstechniken und natürlich auch rechtliche Aspekte.

Wer beruflich aufsteigen möchte, hat ohnehin keine andere Chance. Weiterbildung ist das A und O dafür. Doch welche Möglichkeiten hast du? Welche Weiterbildungswege gibt es? Genau auf diese Frage bekommst du in diesem Artikel eine Antwort.

Finde erstmal dein Ziel

Bevor du als Koch an eine Weiterbildung denkst, solltest du wissen, wo die Reise hingehen soll. Nur wenn du dein berufliches Ziel kennst, wirst du auch den richtigen Weg finden. Denke dabei bitte auch an dein Privatleben. Oft bringt eine Karriere auch Einschnitte ins Privatleben.

So muss eine Führungskraft meist noch viel länger arbeiten und es wird häufig auch eine höhere Flexibilität gefordert. Außerdem hast du als Führungskraft auch mehr Verantwortung. Das gilt nicht nur für die Erfolge, sondern auch für Fehler und Probleme.

Dein erster Schritt sollte es also sein, ein Ziel zu setzen.

 


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Anpassungsweiterbildung – als Koch auf dem Laufenden bleiben

Nicht jeder der Koch ist, möchte einen beruflichen Aufstieg machen. Oft will man seinen Beruf einfach besser machen. Man möchte neue Arten der Zubereitung kennenlernen. Oder du willst dich besser in die Kunden hineinversetzen können. Für all diese Ziele bietet sich eine sogenannte Anpassungsweiterbildung an.

Dabei baust du deine Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich aus. Meist schließt du diese Kurse dann mit einem Zertifikat oder einer Teilnahmebescheinigung ab. Mit einer Bescheinigung wie einem Zertifikat oder Zeugnis, kannst du deinen Erfolg nachweisen. Du zeist damit nicht nur neues Fachwissen, sondern auch Engagement.

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Weiterbildung muss aber nicht immer formal geschehen. Ich zähle auch Bücher, Video-Tutorials bei Youtube und Co. usw. dazu. Du musst dich nicht immer nur formal weiterbilden. Formal weiterbilden bringt am meisten, wenn du dein Wissen nachweisen musst oder einen beruflichen Aufstieg planst.

Wenn du jedoch einfach nur deine Fähigkeiten und dein Wissen verbessern willst, dann kannst du auch auf solche informelle Weiterbildung setzen.

Softskills werden immer wichtiger

Ebenfalls zu den Anpassungsweiterbildungen zähle ich das Thema Softskills. Das gilt meiner Meinung nach auch für dich als Koch bzw. Köchin. Ein Beispiel dafür sind Fremdsprachenkenntnisse. Aber auch eine gute Kommunikationsfähigkeit kann nicht schaden. Auch hier kommt es auf dich und deine Ziele an.

Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister IHK

Wer beruflich aufsteigen möchte, der sollte bzw. kann als logische Konsequenz eine Aufstiegsfortbildung ins Auge fassen. Damit du eine solche Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister IHK machen kannst, brauchst du eine grundlegende Ausbildung im entsprechenden Bereich und ein bis drei Jahre Berufserfahrung. Solltest du keine Ausbildung zum Koch oder so haben, dann kannst du dies in der Regel durch langjährige Erfahrung kompensieren.

Die Kosten für eine Aufstiegsfortbildung sind sicherlich nicht gerade niedrig. Jedoch solltest du wissen, dass du dafür auch Aufstiegs-Bafög beantragen kannst. Dabei kann dir ein Teil als nichtrückzahlbarer Zuschuss und der andere Teil als zinsgünstiges Darlehen gewährt werden.

Wenn du die Aufstiegsfortbildung dann erfolgreich schaffst, stehen die Chancen für eine Karriere groß. Als Führungskraft leiten Küchenmeister Restaurant- und Hotelküchen. Sie planen Gerichte die gekocht werden sollen und sind für das Personal und Qualität verantwortlich.

Als Küchenmeister hast du natürlich auch gute Karten für dein eigenes Unternehmen. Du kannst damit auch eine Gaststätte eröffnen bzw. übernehmen oder im Hotelbereich selbständig werden.

Auch als Meister ist Weiterbildung wichtig

Wenn du erstmal Küchenmeister bist, hast du viel erreicht. Doch dir sollte klar sein, dass es immer wieder nötig sein wird sich weiterzubilden. Das geht wie schn geschrieben nicht nur auf formalen Weg. Du kannst regelmäßig Bücher lesen. Du kannst auch Seminare besuchen, dich über soziale Netzwerke schlauf machen etc. Es gibt viele Wege und du musst für dich und deine Ziele den richtigen Weg finden.

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Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker – Lebensmitteltechnik

Neben der Aufstiegsfortbildung zum Meister, gibt es wie in vielen Bereichen noch die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker. In deinem Bereich ist dafür die Fachrichtung Lebensmitteltechnik vorgesehen. Du kannst als Techniker wie auch als Meister in einer Gaststätte, einem Hotel oder ein Kantine Karriere machen. In der Regel zielt diese Fortbildung jedoch auf eine Tätigkeit in der Industrie oder in einem Lebensmittellabor ab.

„Staatlich geprüfte Techniker – Lebensmitteltechnik“ findet man häufig in Produktionsbetrieben für Lebensmittel, als besonders qualifiziere Fachkraft oder Führungskraft. Mit dieser Aufstiegsfortbildung kannst du natürlich auch als Lebensmittelkontrolleur bei einer Behörde tätig werden. Ebenfalls möglich ist eine Tätigkeit als Fachpraktischer Lehrer an Berufsschulen.

Was beim Beruf des „staatlich geprüften Techniker – Lebensmitteltechnik“ besonders gut ist, ist sein Gehalt. So beträgt die tarifliche Bruttogrundvergütung zwischen 3800 Euro und 4163 Euro. Das zeigt eindrucksvoll wie wertvolle Weiterbildung für einen Koch sein kann.

Fortbildung zum Diätkoch

Neben den bereits beschriebenen Aufstiegsfortbildungen gibt es da auch noch jene Weiterbildung zum Diätkoch. Du siehst, dass die Möglichkeiten der Weiterbildung für dich als Koch enorm sind.

Wenn du die Weiterbildung bzw. Fortbildung zum Diätkoch in Angriff nimmst, sollte dir klar sein, dass diese Aufgabe mit hoher Verantwortung einher geht. Es gibt Menschen, welche nicht alles essen dürfen. Genau dafür bist du in diesem Beruf dann verantwortlich.

Mit dieser Qualifikation kannst du dann beispielsweise in folgenden Branchen tätig werden:

  • Krankenhäusern
  • Kurkliniken
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Altenheimen
  • Sozialstationen
  • Tagesstätten

Neben den vorgestellten möglichen Arbeitgebern kannst du als Diätkoch auch in einem Hotel oder einer Gaststätte für den entsprechenden Bereich verantwortlich sein. Das bietet dir einen Vorteil in Sachen Karriere und kann auch ein Vorteil sein, wenn du ein eigenes Unternehmen hast.

Studieren als Koch

Seit einigen Jahren gibt es neben den bereits erwähnten Weg noch einen weiteren Weg. Du kannst mit einer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung auch an einer Fachhochschule studieren. In der Regel brauchst du neben deiner Ausbildung 4 Jahre relevante Berufserfahrung. Dafür brauchst du in diesem Fall kein Abitur oder Fachhochschulreife.

Was du dazu wissen solltest ist, dass ein Studium sehr viel theoretischer ist. Du brauchst meist Grundlagen, die du so in deiner Ausbildung nicht gelernt hast. Dazu zählen gute Mathekenntnisse oder Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten. So kann ein Brückenkurs vor deinem Studium durchaus sinnvoll sein.

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Wenn du nach deiner Berufsausbildung auch eine Aufstiegsfortbildung wie den Meister oder Techniker gemacht hast, kannst du uneingeschränkt studieren. Das ist mit nur einer Ausbildung so nicht möglich. Durch die Aufstiegsfortbildung kannst du dann auch an einer Universität studieren. Außerdem kannst du nicht nur fachrelevant studieren, sondern jedes Fach studieren, welches du studieren möchtest.

FAZIT:

Karriere als Koch - Weiterbildung bringt dich weiterWeiterbildung als Koch ist möglich und sinnvoll. Es gibt viele Chancen und das kann deine Karriere in Schwung bringen. Das Angebot ist groß und es ist nicht leicht den richtigen Weg zu finden. Wenn du jedoch ein Ziel hast, für welches du eine Weiterbildung machen möchtest, dann wirst du auch die richtige Wahl treffen. Du wirst dein Ziel dann sicherlich erreichen.

Was du auch noch wissen solltest ist, dass du nach einer Aufstiegsfortbildung in aller Regel sowohl an einer Fachhochschule als auch an einer Universität studieren kannst. Ob sich das lohnt kann ich dir hier nicht sagen. Es hängt wie bei anderen Vorhaben auch von deinen Zielen ab. Ich wollte nur mal erwähnt haben, dass dieser Weg auch möglich ist.

Was du dir dazu unbedingt auch anschauen musst, ist mein Artikel „Welche Weiterbildung passt zu mir“. Das ist ein unheimlich wertvoller Artikel, welcher dir helfen kann den richtigen Kurs zu finden. Als weiteres solltest du dich in der Kursdatenbank der Arbeitsagentur unter kursnet umschauen. Diese Datenbank ist recht umfangreich und du findest dort sehr viele Möglichkeiten.


 

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