Geld ist meiner Meinung nicht der wichtigste Faktor eines glücklichen Lebens. Dennoch wollen wir, wenn wir schon den ganzen Tag zur Arbeit gehen, auch etwas dafür bekommen. Und wer sagt schon nein, wenn der eine oder andere Euro mehr auf den Gehaltzettel steht. Nun ist es so, dass sich das Einkommen nicht aus einer Wunschzahl mal x zusammensetzt, sondern es Gründe gibt warum Menschen das verdienen was sie gerade verdienen. Es ist nicht nur wichtig das Brutto- und Nettogehalt ermitteln zu können, sondern auch die Faktoren die darauf Einfluss haben und wie man es steigern kann. In diesem Artikel möchte ich die Faktoren des Gehalts aufzeigen und wie es möglich ist, das Gehalt zu steigern.

 

 

Bildung ist eine gute Basis

Einer der wichtigsten Faktoren für ein gutes Gehalt, ist der Bildungsstand einer Person. Dazu gehört die Schulbildung genauso wie die berufliche Entwicklung. So verdient ein Akademiker meist um ein Vielfaches eines Hilfsarbeiters. Aber auch für Akademiker gilt mittlerweile, dass Bildung keine Einzelleistung ist. Weiterbildung ist mittlerweile für alle Berufsschichten das A und O. So ist die grundlegende Ausbildung zwar das Fundament, aber mehr auch nicht. Ohne eine ständige Entwicklung im Berufsfeld kann es durchaus vorkommen, dass Menschen die keine so gute Ausbildung genossen haben, aber sich regelmäßig weiterbilden, schnell aufholen und sogar überholen.

 

Einer der wichtigsten Gehaltsfaktoren wird also bereits vor dem Berufsleben gelegt, nämlich mit der Schul- und Ausbildung. Weiterbildung gehört ebenfalls zum Bereich der Bildung und hat großen Einfluss auf das Gehalt einer Person.

 

 

Die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle

Kleine Unternehmen sind aus der Sicht des Gehalts nicht immer optimal. Schließlich kann in einem großen Konzern sogar mehr als das doppelte verdient werden. Wem also ein großes Gehalt besonders wichtig ist, sollte unbedingt darauf achten, in einem größeren bzw. am besten in einem weltweit tätigen Konzern Fuß zu fassen. Das heißt nicht, dass die großen Unternehmen auch immer die besseren Arbeitgeber sein müssen. In Bezug auf das Gehalt ist es aber ganz klar so.

 

 

Die Branche und der Beruf spielt natürlich eine Rolle

Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, aber in der Gastronomie oder im Handwerk werden sie keine Gehälter wie in der Finanzbranche oder Pharmaindustrie realisieren können. Die Branche ist nämlich ein sehr wichtiger Faktor wenn es ums Gehalt geht. Diesen Faktor können sie nur dann beeinflussen, wenn sie frühzeitig einen Beruf lernen oder etwas studieren, das in diese Richtung geht. Tendenziell, zahlen Industriebetriebe besser als das Handwerk oder die Gastronomie. Spitzengehälter werden in der Regel in der Pharmaindustrie bezahlt. Aber auch die Finanzbranche und die Automobilindustrie sind mit dabei. Wenn es ihnen also hauptsächlich um ein hohes Gehalt geht, dann ist die Branche sehr wichtig.

 

 

Die Region spielt beim Gehalt eine Rolle

In den südlichen Regionen wie beispielsweise in Bayern, wird besser bezahlt als dies im Norden der Fall ist. So gehört die Stadt München zu den teuersten, aber auch bestbezahltesten Städten in Deutschland. Außerdem kommt es darauf an ob sie am Land oder in der Stadt wohnen. In der Stadt wird mehr bezahlt wie auf dem Land. Dies ist so weil da angeblich die Lebenshaltungskosten viel höher sind.

 

 

Das Verhandlungsgeschick ist
nicht zu unterschätzen

Kommunikation ist in vielen Bereichen der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt in aller Regel auch für das Gehalt. Wer super Qualifikationen mitbringt kann hier zwar mehr rausholen, aber auch alle anderen mit weniger guten Karten, sollten nicht immer kampflos aufgeben. Auch wenn nur zwei bis drei Euro die Stunde mehr drinnen sind, ist das schon nicht schlecht. Schließlich wird es kaum einen geben, der das Geld nicht nehmen würde, wenn es die Möglichkeit dazu gibt.

 

Der wichtigste Rat bei der Gehaltverhandlung ist: „Betteln Sie nicht, sondern stellen Sie heraus warum Sie das Geld wert sind.“ Die Mitleidstur hat in der Gehalts-verhandlung nichts verloren. Stellen sie ihre Weiterbildungen, ihre Erfahrungen und ihre Zusatzkenntnisse heraus. Außerdem sollten sie ihre Ziele erwähnen und was sie dem Unternehmen bringen werden. Wenn sie hier mit Zahlen wie, mehr Umsatz, mehr Gewinn oder Kosteneinsparung glänzen können, dann tut das der erfolgreichen Gehaltsverhandlung in aller Regel sehr gut.

 

 

Den Arbeitgeber wechseln bringt meist mehr Gehalt

Beim eigentlichen Arbeitgeber bleiben, hat viele Vorteile. Allerdings liegt dieser in aller Regel nicht bei einer üppigen Gehaltssteigerung. Auch nicht wenn sie durch Weiterbildung und viel Engagement punkten. Verstehen sie mich nicht falsch. Sicherlich können sie dadurch das Gehalt steigern, aber nicht so wie bei einem Arbeitgeberwechsel. In aller Regel wird dabei nämlich die beste Gehaltssteigerung herausgeholt. Aber wie geschrieben, kann der Schuss dabei auch nach hinten losgehen. Im neuen Unternehmen muss man sich schließlich erstmal beweisen und es können sehr unangenehme Zeitgenossen dort arbeiten. So verdient man als Wechsler zwar oft ein besseres Gehalt, trägt aber das Risiko alle anderen Bereiche die für den Job wichtig sein sollten zu gefährden.

 

 

Zusatzqualifikationen können bares Geld wert sein

Auch wenn der Punkt Zusatzqualifikation schon etwas zum Thema Bildung gehört, möchte ich diesen hier dennoch extra erwähnen. Schließlich können gute Fremd-sprachen- und/oder Programmierkenntnisse durchaus den einen oder anderen Euro ausmachen. Zusatzqualifikationen sind also ein weiterer entscheidender Vorteil, für die Gehaltsverhandlung. Wenn sie wissen wollen was in ihrem Beruf und in ihrer Branche gefragt ist, dann schauen sie sich bei Xing oder LinkedIn um. Dort können sie auch nach Menschen suchen, die in ihrem Bereich tätig und erfolgreich sind. Meist schreiben die auch ihre besonderen Zusatzqualifikationen rein. So können sie schauen was besonders gefragt ist.

 

Auch Weiterbildungsdatenbanken, eine Karriereberatung, sowie der eigene Arbei-tgeber können gute Anlaufstellen sein um zu erfahren, welche Zusatz-qualifikationen gefragt sind.

 

 

Das Handwerk ist mehr als eine staubtrockene Branche, aus alten Zeiten. Das hat eine tolle Aktion einer Berliner Schulklasse, die sich vom Handwerk unterstützen lassen hat gezeigt.

 

Diese letzten Tage an der Schule werden vielen Berliner Schülern sehr lange in Erinnerung bleiben. Sie haben nämlich mit Hilfe des Handwerks einen legendären Abschluss-Streich gemacht. Dabei wurde mit Unterstützung des Handwerks ein ÖPNV-Bus so umgebaut, dass er innerhalb kurzer Zeit und mit wenigen Handgriffen zu einem Partybus wird. Dach und Fenster klappen auf, riesige Lautsprecher kommen zum Vorschein und Schaumkanonen klappen heraus, mit denen das Abschluss-Streich-Team die komplette Schule einschäumt.

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Wer nach seiner Ausbildung oder langjährigen Erfahrung eine Aufstiegs-fortbildung zum Handwerksmeister absolviert, möchte damit nicht nur eine bessere Position erreichen, sondern auch mehr Geld verdienen. Dabei ist es nicht so leicht, das Einkommen eines Handwerksmeisters zu ermitteln, da das nicht nur auf die jeweilige Fachrichtung ankommt, sondern auch von der Beschäftigungsart und vielen anderen Faktoren abhängt. Viele Meister arbeiten selbständig, haben also einen eigenen Betrieb. Auch dabei kommt es auf die Größe und finanzielle Situation an. Damit sie ein Gefühl dafür bekommen, stelle ich Ihnen hier einige Fachrichtungen vor und auch deren Verdienstmöglichkeiten.

 

 

Was verdient ein Bäckermeister?

 Wer Bäckermeister ist, hat einen langen Weg hinter sich. Vor der Fortbildung hat der Generalist eine Berufsausbildung gemacht und auch Berufserfahrung erworben. Das wirkt sich in aller Regel auch auf den Verdienst des Handwerksmeisters aus. Laut BerufeNet beträgt die tarifliche Brutto-grundvergütung des Handwerksmeisters der Fachrichtung Bäckerei zwischen 2900 Euro und 3100 Euro.

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Ohne ständige Weiterbildung geht heute in kaum einen Bereich mehr was. Das gilt auch für den Bankbereich. Daher ist eine Lehre für viele erst der Anfang einer Karriere. Wer Bank- kaufmann oder Sparkassenkaufmann gelernt hat, kann darauf aufbauend eine Aufstiegsfortbildung zum Bank- fachwirt bzw. zur Bankfachwirtin machen. Das lohnt sich in aller Regel nicht nur in Bezug auf eine bessere und verantwortungsvollere Position, sondern wirkt sich auch auf das Gehalt aus.

 

 

Voraussetzungen um Bankfachwirt zu werden

Die Weiterbildung ist staatlich anerkannt und daher werden auch gewisse Standards verlangt, aber auch in Bezug auf die Qualität der Weiterbildung geboten. Als Voraussetzung für die Prüfung sollte eine abgeschlossene Berufsausbildung als Bankkaufmann/Bankkauffrau oder Sparkassenkaufmann/Sparkassenkauffrau vorhanden sein. Die Berufsausbildung ist das Fundament für den beruflichen Aufstieg. Wer keine Bankausbildung absolviert hat, kann auch mit einer anderen kaufmännischen Ausbildung und anschließender Berufserfahrung an der Prüfung zum Bankfachwirt vor der IHK teilnehmen.

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