Studium ohne Kredit finanzieren

Erfahre hier, wie du dein Studium aus finanzieller Sicht meisterst

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Studium ohne Kredit finanzieren
Foto Pixabay
Ein Studium ist, egal ob Fernstudium oder Präsenzstudium, immer mit Kosten verbunden. Selbst staatliche Hochschulen sind mit einem Semesterbeitrag in einem unteren bis mittleren dreistelligen Bereich nicht völlig kostenfrei.
Viele können sich ein Studium nur mit elterlicher Unterstützung leisten oder müssen einen Studienkredit aufnehmen. Doch auch ohne diese beiden Optionen gibt es mit Nebenjob, BAföG und Stipendien gute Möglichkeiten, während des Studiums über die Runden zu kommen. Was es dabei zu beachten gibt, erklärt dieser Beitrag.

Monatliche Kosten kalkulieren

Im ersten Schritt führt kein Weg daran vorbei, eine grobe Vorstellung über die bevorstehenden Kosten während des Studiums zu gewinnen. Nur wenn du weißt, wie viel Geld du monatlich ungefähr verbrauchst, kannst du deine finanziellen Einkünfte realistisch planen.
Die Berechnung der Kosten sollte großzügig ausfallen und möglichst einen Puffer mit einrechnen. Es ist immer besser, wenn am Monatsende noch Geld übrig bleibt. Dieses kann etwa für Urlaube oder unerwartete Ausgaben wie Reparaturen gespart werden.
Die Art des Studiums entscheidet maßgeblich über die anfallenden Kosten. Ein Fernstudium erweist sich oftmals als teurer als ein Präsenzstudium an einer staatlichen Hochschule. Dafür erfordert die digitale Lehre keinen Umzug in eine andere Stadt oder das stetige Pendeln zur Universität, womit insgesamt Kosten gespart werden. Da der Semesterbeitrag nur halbjährlich gezahlt wird, sollten die Kosten entsprechend auf den Monat heruntergerechnet werden.
Je nachdem, ob du zur Miete lebst oder noch im Elternhaus, fallen unterschiedlich hohe Kosten für Miete, Versicherung, Strom, Wasser und sonstige Versorgung an. Fertige die Kalkulation am besten mit einer Person an, die bereits eigene Erfahrungen mit der selbstständigen Lebenshaltung hat, etwa einem Elternteil, älteren Geschwistern oder guten Freunden. Diese haben häufig einen umfassenden Blick für all die Dinge, die du sonst vergessen könntest.

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Den richtigen Nebenjob finden

Die meisten Studenten finanzieren ihr Studium zumindest zu Teilen mit einer Nebentätigkeit. Diese wird oft nur als notwendiger und lästiger Weg gesehen, um sich finanziell über Wasser zu halten. Dabei kannst du mit dem richtigen Nebenjob bereits erste Pluspunkte für deine zukünftige Karriere sammeln.
Wer neu in eine fremde Stadt zieht oder sich das erste Mal auf die Suche nach einem Nebenjob begibt, landet in vielen Fällen zunächst in der Gastronomie. Kellnern ist bei Studenten beliebt, denn Servicepersonal wird so gut wie immer und überall gesucht.
Gerade dann, wenn du kurzfristig einen Job suchst, wirst du hier meistens fündig. Wem der Umgang mit Kunden Freude bereitet, findet in der Gastronomie zudem eine Tätigkeit, die durchaus erfüllend sein kann.

Mit einem Blick auf die Zukunft ist es jedoch ratsamer, einen Job zu suchen, der inhaltlich zumindest etwas mit der späteren beruflichen Laufbahn zu tun hat. Wenn man beispielsweise ein Taxation Fernstudium absolviert, erweist sich der Aushilfsjob in der Steuerkanzlei als deutlich bessere Wahl als die Küchenkraft-Tätigkeit beim Restaurant um die Ecke.

So kannst du einerseits erste Berufserfahrung sammeln, die super in deinem Lebenslauf aussehen wird. Andererseits besteht die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte des Studiums in der Praxis anzuwenden und um Erfahrungswerte zu ergänzen.
Auf der Suche nach einem passenden Nebenjob kann es sich lohnen, einen Blick auf die universitäre Website zu werfen. Häufig finden sich hier interne Stellenportale, die sich direkt an die Studenten der Hochschule wenden. In Universitätsstädten ansässige Unternehmen wissen um den Bedarf an studentischen Arbeitsplätzen und suchen häufig explizit nach spezialisierten Werkstudenten für ihren Betrieb.

Wer bekommt BAföG und Stipendien?

Zusätzliche finanzielle Unterstützung können sich Studenten durch BAföG oder Stipendien erhoffen. Grundsätzlich steht BAföG sowohl Studenten eines Fernstudienganges als auch solchen an Präsenzhochschulen zu. Des Weiteren gelten nachfolgende Regeln als Voraussetzung für eine Förderung:
  • Erststudium in Vollzeit
  • Bei Studienbeginn ist der Student nicht älter als 44 Jahre
  • keine Überschreitung der Regelstudienzeit
BAföG ist eine staatliche Leistung, die zu einem späteren Zeitpunkt zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Ein Grundbetrag, der abhängig ist von individuellen Faktoren, kann durch eine Mietpauschale ergänzt werden, wenn der betreffende Student einen Mietvertrag vorweisen kann.
Zu den Faktoren, die den Grundbetrag bestimmten, zählen etwa das Einkommen der Eltern, eigene Einkünfte und das eigene Vermögen. Unter Umständen müssen auch Lebensversicherungen und Bausparverträge nachgewiesen werden. Der BAföG-Antrag ist für viele mit viel Stress verbunden. Bei Beratungsstellen erhalten Studenten häufig gute Unterstützung.
Viele Studenten glauben, dass Stipendien lediglich für Hochbegabte vorgesehen sind. Dies ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall. Die meisten Stipendien legen tatsächlich großen Wert auf die Studienleistungen und Noten, doch haben auch Studenten ohne einen Schnitt von 1,0 eine sehr gute Chance auf ein Stipendium.

Des Weiteren zählt nämlich oft mehr als Leistung. So berücksichtigt etwa das sogenannte Deutschlandstipendium ehrenamtliches Engagement und besondere soziale Situationen bei der Auswahl von Stipendiaten. Online finden sich zahlreiche Übersichten mit dutzenden weiteren Stipendien. Eine Bewerbung ist in jedem Falle zumindest einen Versuch wert, denn zumeist muss das Geld hier später nicht zurückgezahlt werden.

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