In diesem neuen Artikel, hier auf karriere-und-bildung.de, soll es um einen ganz besonderen Beruf gehen. Es geht um einen Beruf, der mit sehr viel Verantwortung verbunden wird. Die Rede ist vom Beruf des Arztes. Eines kann ich hier schon mal schreiben: Der Weg zum Beruf Arzt ist nicht leicht. Es gibt viele Hürden zu überwinden. Das heißt, dass es Leidenschaft und auch Mut braucht, diesen Weg zu gehen. Du brauchst für diesen Beruf den Willen es zu schaffen und du musst es gerne tun. Nur so wirst du dein Ziel erreichen und ein erfolgreicher Arzt werden. Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel.

Welche Voraussetzung braucht man um Arzt zu werden?

Der Weg zu diesem Beruf ist nicht leicht. Grob geschrieben, brauchst du dafür ein Staatsexamen, welches du durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Studienfach Humanmedizin erlangst. Nur dann, wenn du dieses Studium schaffst, bekommst du auch die ärztliche Approbation oder die Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes gemäß Bundesärzteordnung.

Nun ist das allerdings leichter geschrieben wie es wirklich ist. In der Regel brauchst du für ein solches Studium Abitur. Wenn du das nicht hast, kannst du unter Umständen auch als Meister oder Gleichgestellter bzw. Gleichgestellte zum Studium zugelassen werden.

Wenn du Abitur hast, dann ist es so, dass du selbst dann nicht einfach überall studieren kannst. Schau einfach nur mal hier bei der Universität Regensburg nach. Wie an den meisten Hochschulen in Deutschland, ist der Studiengang zugangsbeschränkt. Das heißt in aller Regel, dass du schon ein ziemlich gutes Abitur brauchst, um nicht ewig auf einen Studienplatz warten zu müssen. Sind deine Noten nicht sehr gut, kann es sein, dass du Jahre warten musst, bis du einen Platz zum Studium des Arztes zugelassen wirst.

Alternativen dazu

Wenn du also keinen Einser-Durchschnitt im Studium hast, dann kann das ziemlich frustrierend, wenn du Arzt werden willst. Ewig warten ist für viele angehende Ärzte ein Albtraum. Dies haben ausländische Bildungseinrichtungen bzw. Universitäten erkannt. Sie geben talentierten Menschen, die eben nicht nur durch Noten glänzen eine Chance. MedAT ist ein Anbieter in diesem Bereich, der dir eine Chance eröffnen kann. Dabei haben sich verschiedene österreichische Hochschulen zusammengeschlossen. Es wird ein Test gemacht, wie qualifiziert du für ein Medizinstudium bist und auf dieser Grundlage entschieden. Ich finde das durchaus fair und wenn du Interesse dran hast, solltest du es dir auf alle Fälle anschauen.

 

Auf der Website des Anbieters heißt es dazu:

Mittlerweile seit über zehn Jahren im Einsatz, prüfen die Universitäten mit dem Zugangstest deine Fähigkeit, ein Medizinstudium zu absolvieren, und deine Eignung zum Arztberuf.

Wie lange dauert ein Medizinstudium?

Ich habe ja bereits geschrieben, dass der Weg zum Beruf Arzt nicht gerade leicht ist. Wenn du den steinigen Weg hin zum Studium geschafft hast, dann hast du nicht mal die Hälfte hinter dir. Das Studium steht nämlich noch vor dir und das dauert extrem lange. An den meisten Universitäten wirst du dafür mindestens 5 Jahre in der Regel aber bis 7 Jahre brauchen. Nach dem Studium gibt es welche die, dann noch eine Promotion zum Dr. machen und/oder ein Fachstudium abschließen. Für ein solches Studium brauchst du also nicht nur gute Voraussetzungen, sondern auch noch einen langen Atem. Genau deshalb ist die Leidenschaft auch so wichtig.

Auf der Website von praktischArzt (04.03.2018) heißt es dazu:

 

Der Ablauf des Medizinstudiums unterteilt sich grundlegend in drei Teile, die Vorklinik und die Klinik und das praktische Jahr. Die Vorklinik dauert zwei Jahre und soll die theoretischen Grundlagen vermitteln. Der klinische Teil dauert drei Jahre und widmet sich der theoretischen wie auch praktischen Ausbildung in der klinischen Medizin. Im sechsten und letzten Teil des Medizinstudiums wird das praktische Jahr durchgeführt.

Es gibt nicht den Arzt sondern …

Was du bestimmt auch schon weißt ist, dass es nicht den Arzt gibt. Es gibt viele verschiedene Fachrichtungen. Dein Hausarzt ist ein Allgemeinmediziner, der vielleicht noch eine Fachrichtung oder Spezialisierung hast. Wenn du Probleme mit deinen Rücken hast, wirst du in der Regel zu einem Orthopäden gehen. Dieser ist ein Facharzt und hat sich auf einen ganz bestimmten Bereich fokussiert. Davon gibt es sehr viele. Der menschliche Körper ist sehr umfangreich und kompliziert.

Dann gibt es da auch noch die Ärzte die in Krankenhäusern arbeiten, jene die sich auf die Psyche fokussiert haben usw. Du siehst den einen Arzt, der alles kann gibt es eigentlich nicht. Der Hausarzt kennt sich in den meisten Bereichen ein bisschen aus, ist aber auch auf Fachärzte usw. angewiesen, wenn es bei bestimmten gesundheitlichen Problemen in die Tiefe geht.

Du siehst schon, dass der Beruf Arzt viele Gesichter hat und Möglichkeiten mit sich bringt. Es ist ein Beruf der viel Mut und Leidenschaft braucht. Ja, du wirst als Arzt viel verdienen und ein hohes Ansehen haben. Wenn du allerdings vor deinem Studium nur daran denkst, wirst du es in der Regel nicht durchhalten. So ist meine Meinung dazu zumindest.

Was kann ein Arzt verdienen?

Dass ein Arzt unheimlich gut verdienen kann, ist bekannt. Doch wie schaut es da wirklich aus? Leider ist es nicht so leicht zu schreiben. Denn es ist so, dass es ja viele verschiedene Fachrichtungen und Möglichkeiten gibt. Dein Hausarzt ist in der Regel Freiberufler, wenn er nicht in einer Praxis eines Freiberuflers angestellt ist. Sein Einkommen richtet sich nach seiner Leistung. Hat er viele Patienten verdient er viel und wenn nicht, dann nicht so viel. Abgerechnet wird bei Privatpatienten mit Privatkassen und bei gesetzlich-versicherten Patienten mit Krankenkassen wie der AOK.

Neben solchen Kassenleistungen bieten die meisten Ärzte auch sogenannten IGEL-Leistungen an, die Patienten selber zahlen. Dazu zählt derzeit beispielsweise eine DNA-Blutuntersuchung des Stuhlgangs.

Laut ein paar Recherchen meinerseits, liegen die jährlichen Einnahmen von Hausärzten nach Abzug aller Betriebsausgaben bei 140 000 Euro im Jahr. Das heißt so ein Hausarzt kann schon mal 10 000 Euro im Monat verdienen. Fachärzte liegen meiner Erkenntnis nach noch um einige Euros drüber.

Neben diesen freiberuflichen Ärzten gibt es da auch noch jene die in den Krankenhäusern arbeiten. Dabei verdient ein normaler Arzt ca. 60 000 – 70 000 Euro. Als Facharzt kann man dann gut nochmal 20 000 Euro im Jahr mehr verdienen. Steigt man als Arzt im Krankenhaus auf und wird Oberarzt, dann winken über 110 000 Euro und als Chefarzt kann man unglaubliche 250 000 Euro Einkommen übersteigen.

FAZIT:

Du hast in diesem Artikel erfahren, welche Voraussetzungen du brauchst um Arzt zu werden. Du hast erfahren, dass der Weg sehr steinig ist und es viel Hürden zu meistern gibt. Du weißt, dass der lange Weg nur durch Leidenschaft, Mut und Disziplin zu schaffen ist. Wenn du den Weg allerdings meisterst, hast du einen spannenden Beruf der mit einem doch recht ordentlichen Einkommen winkt.

 


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