Heute hört man immer wieder in ein paar Medien, wie wichtig ein Hochschulstudium für den beruflichen Erfolg ist. Ein Studium soll aus Sicht von ein paar selbsternannten Experten der einzige Weg zu einem glücklichen Leben sein. Ob das wirklich so ist? Also ich glaube das nicht. Ich möchte dir in diesem Artikel meine Gründe dafür schreiben, warum es auch anders geht. Ich möchte dir zeigen, dass auch im kaufmännischen Bereich eine Berufsausbildung der richtige Weg sein kann.

Nicht jeder ist für ein Studium gemacht

Nicht nur viele junge Menschen, sondern auch viele Eltern gehen mit einer großen Selbstverständlichkeit davon aus, dass ein Studium der einzige Weg zu einem glücklichen Leben ist. Nicht wenige drängen ihre Kinder dann sogar.

Ich halte davon nichts. Ja, auch ein Studium kann die richtige Wahl sein und die Karrierechancen sind gut. Aber es kann und muss doch nicht der einzige Weg sein. Auch eine kaufmännische Ausbildung kann als Alternative zum akademischen wirtschaftswissenschaftlichen Studium sinnvoll sein.

Für ein Studium braucht es in der Regel abstraktes Denken und auf die Theorie wird ein viel größerer Wert gelegt, als dies bei einer kaufmännischen Ausbildung der Fall ist. Nun ist es aber so, dass es Menschen gibt, die eher praktisch veranlagt sind. Diese sind meiner Meinung nach in einer Berufsausbildung viel besser aufgehoben.

Was bringt es sich durch etwas zu quälen, was einem nicht liegt und auch nicht zu den eigenen Stärken zählt. Es ist doch viel besser die Dinge sehr gut zu machen die man macht, anstatt Dinge zu tun, die vermeintlich der Königsweg sein, einem aber nicht liegen. 

Ist eine kaufmännische Ausbildung weniger wert?

Dass ein akademischer Grad meist ein höheres Einkommen bringt und auch Voraussetzung für viele höhere Stellen in der Wirtschaft und Verwaltung ist, möchte ich nicht beschreiten. Doch gibt dazu auch einige Dinge zu beachten.

 Vor allem im kaufmännischen Bereich musst du einen extrem guten Abschluss haben, um wirklichan die Topstellen zu kommen. Meist reicht ein guter Abschluss nicht aus und du brauchst zudem gute Kontakte sowie etwas Glück. Auch ein Studium ist heutekeine Garantie für Erfolg. Einen Anspruch wirst du Aufgrund eines Abschlusses nicht ableiten können.

Als Weiteres muss dabei bedacht werden, dass Geld und eine hohe Position in Wirtschaft oder Verwaltung nicht immer glücklich machen. Ist es nicht viel wichtiger zufrieden und glücklich zu sein? Ich denke schon und da kann dann eine Ausbildung einfach die bessere Wahl machen.

Eine kaufmännische Berufsausbildung hat wie eine Ausbildung in jedem anderen Bereich auch viele Vorteile. So hast du mit einer Berufsausbildung schon mal den Vorteil, dass du bereits zu Beginn deiner beruflichen Karriere Erfahrung sammelst. Beim Studium hast du auch Praktika. Diese sind aber vom Praxisbezug her meist nicht mit einer Berufsausbildung zu vergleichen.

Meiner Meinung nach ist also ein Hochschulstudium nur auf den ersten Blick mehr Wert. Eine Ausbildung kann für dich bzw. dein Kind viel höherwertiger sein, weil durch die Zufriedenheit im Job mehr Lebensqualität besteht. Außerdem sind wirin jenen Bereichen, die wir gerne machen, meist viel besser.

Das wirkt sich dann sehr oft auf Gehalt, beruflichen Aufstieg usw. aus. Außerdem kannst du auch mit einer kaufmännischen Berufsausbildung noch sehr viel erreichen, wieich dir in den folgenden Zeilen dieses Blogartikels noch aufzeigen werde.

Auch mit kaufmännischer Ausbildung ist Weiterbildung das A und O

Eine kaufmännische Ausbildung hat Nachteile gegenüber einem Studium aber auch Vorteile. Der Vorteil ist, dass du mehr Praxiserfahrung sammelst, als dies bei einer Berufsausbildung der Fall ist. Das heißt, dass der Theorieteil etwas kürzer kommst und du damit alleine auch nicht unbedingt in höhere Stellen kommst.

Dies Problem kannst du aber lösen, in dem du das lebenslange Lernen als eine Chance für deine berufliche Karriere siehst. Mit einer kaufmännischen Ausbildung und Berufserfahrung hast du diesbezüglich viele Chancen.

Du kannst beispielsweise einen Fachwirt machen und damit beruflich aufsteigen. Meist finden sich Fachwirte in hochspezialisierten Fachbereichen oder Führungspositionen bis zum mittleren Management. Damit steigt in der Regel dein Einkommen, sowie der Verantwortungsbereich und der Aufgabenbereich. Du siehst, dass auch so viel möglich ist.

Neben einem Fachwirt kannst du auch den staatlich geprüften Betriebswirt in unterschiedlichen Fachrichtungen machen oder einen Fachkaufmann wie es der Bilanzbuchhalter einer ist.

Vor allem in mittelständischen Unternehmen sind Berufspraktiker mit Aufstiegsfortbildung gerne gesehen. Du merkst schon, dass du auch mit einer kaufmännischen Ausbildung viel aus dir machen kannst. Genau deshalb ist eine Berufsausbildung eine sehr gute Alternative zum Studium. Das trifft nicht auf jeden Fall zu,aber doch auf die meisten wie ich finde.

Weiterbildung ist das A und O wenn du mit einer kaufmännischen Ausbildung Karriere machen möchtest.

**Auch ohne ein Studium ist Karriere möglich**

Wenn du eine Aufstiegsfortbildung machst, kannst du auch gutes Geld verdienen

Wie gerade geschrieben, gibt es vor allem durch lebenslange Weiterbildung viele Möglichkeiten um auch ohne ein Hochschulstudium Karriere zu machen.

Mit einer kaufmännischen Aufstiegsfortbildung wie dem Fachwirt, Fachkaufmann oder Betriebswirt kannst du Karriere machen und so mehr Geld verdienen.

Als Beispiel möchte ich hier den Wirtschaftsfachwirt IHK aufzeigen. Laut Gehalt.de verdienst du als geprüfter Wirtschaftsfachwirt IHK bis zu 3400 Euro brutto im Monat. In Bayern sind es dabei mit aktuell 2800 Euro brutto mehr im Durchschnitt, als es mit ca. 2500 Euro brutto in Bremen der Fall ist.

Wenn du nun nach deinem Wirtschaftsfachwirt noch den Geprüften Betriebswirt IHK machst, welcher auf dem Fachwirt aufbaut, kannst du noch mehr verdienen. In Bayern verdient ein Betriebswirt IHK im Durchschnitt etwa 3400 Euro brutto im Monat. Auf die ganze Bundesrepublik gesehen verdienst du damit zwischen 2500 Euro und 4400 Euro brutto.

Du siehst schon, dass mit einer kaufmännischen Ausbildung, Erfahrung und lebenslanger Fortbildung sehr viel möglich ist. Damit brauchst du dich hinter dem akademischen Weg sicherlich nicht verstecken.

FAZIT:

 Ein akademisches Studium an einer Hochschule bietet viele Möglichkeiten und für einige Ziele muss es sein. Das gilt aber meiner Meinung nach in den wenigsten Fällen. Sehr oft ist eine kaufmännische Ausbildung in der Tat eine sehr gute Alternative zum Studium.

Die Voraussetzung für den Erfolg, ist wie in vielen anderen Bereichen auch regelmäßige Weiterbildung. Wenn du also eher praktisch veranlagt bist, kann eine Berufsausbildung viel besser zu dir passen, als dies bei einem Hochschulstudium der Fall ist.

Du brauchst dich damit nicht hinter dem akademischen Weg verstecken. Es liegt an dir was du noch daraus machst. Außerdem ist es meiner Meinung nach immer wichtiger zufrieden und glücklich zu sein, als den vermeintlich besseren Weg zu nehmen.

Du solltest dabei unbedingt darauf hören was du wirklich willst. Du solltest deine Talente, deine Ziele, sowie deine Werte und Vorlieben in die Entscheidung für oder gegen eine Ausbildung oder ein Studium einbinden.


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