Karriere als Medizinische Fachangestellte

Das Thema Medizin gehört zu den wichtigsten überhaupt. Denn Menschen werden nun mal krank. Da sind sie dann froh, wenn ihnen geholfen wird. Damit diese wichtige Aufgabe erledigt werden kann, braucht es qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Zu diesen wichtigen Mitarbeitern gehören auch die Medizinischen Fachangestellten. In diesem Artikel soll es genau in diesem Beruf gehen.

Du erfährst, wie du hier Karriere machen kannst. Laut einer Studie von www.kliniken.de aus dem Jahr 2013, ist der Beruf des Medizinischen Fachangestellten bzw. der Medizinischen Fachangestellten auf Platz 2 der meistgesuchten medizinischen Berufe. Auf Platz 1 befindet sich der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers.

Was macht eine Medizinische Fachangestellte

Medizinische Flaschengestelle arbeiten dort wo es um die Gesundheit von Patienten geht. Das heißt in diesem Beruf bist du beispielsweise im Krankenhaus tätig. Als Medizinische Flaschengestelle kannst du aber auch in einer Arztpraxis tätig sein oder in Laboren oder anderen medizinischen Einrichtungen arbeiten.

Dabei bist du dann in erster Linie für die Unterstützung der Ärzte und die Betreuung der Patienten zuständig. Zu deinen Aufgaben gehört es beispielsweise am Empfang zu sitzen. Du bist dann meistens nicht nur für die Patienten, die in die Praxis oder ins Krankenhaus kommen zuständig, sondern auch für jene die telefonisch anrufen. Dabei machst du dann Termine aus und berätst die Kunden soweit es möglich ist.

 Zu den weiteren Aufgaben gehört:

  • Instrumente und Geräte für Behandlungen herrichten und pflegen
  • Das Abnehmen von Blut und das Spritzen von Impfstoffen
  • Beraten der Patienten zum Thema Gesundheitsvorsorge
  • Im Labor Untersuchungen durchführen
  • Unterstützung der Ärzte bei der Untersuchung und Behandlung
  • Veraltende Tätigkeiten
  • Studien vorbereiten etc. – wenn du im Labor tätig bist
  • an Studien mitwirken etc. – wenn du um Labor tätig bist

Was verdient eine Medizinische Fachangestellte

Das Einkommen liegt von verschiedenen Faktoren ab. So spielt u.a. deine Berufserfahrung eine Rolle. Aber auch die große des Unternehmens wo du arbeitest, deine weiteren Qualifikationen und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle. Laut BerufeNet liegt die tarifliche Bruttogrundvergütung zwischen ca. 1930 Euro und 2530 Euro brutto im Monat.

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Als weitere Quelle für das Gehalt, habe ich www.ausbildung.de für dich gefunden. Laut dieser Seite liegt das Einstiegsgehalt bei nicht ganz 1900 Euro brutto im Monat. Nach fünf Jahren liegt dein Einkommen dann im Schnitt bei nicht ganz 2050 Euro brutto im Monat.

Wenn du mehr verdienen möchtest, dann musst du dich für besserbezahlte Stellen qualifizieren. Ein wichtiger Faktor dabei, ist das Thema Weiterbildung. Genau darauf möchte ich jetzt eingehen. Ich zeige dir auf, welche Möglichkeiten es für Medizinische Fachangestellte gibt.

Weiterbildung für deine Karriere

Deine Ausbildung ist die Eintrittskarte zu weiteren möglichen Wegen. Im Grunde gibt es drei Arten wie du dich weiter qualifizieren kannst:

  • Anpassungsweiterbildung
  • Aufstiegsfortbildung
  • Studium

Anpassungsweiterbildung

Durch Anpassungsweiterbildung kannst du deine Qualifikationen ausbauen und so zu einer noch gefragteren Fachkraft werden. So kannst du beispielsweise Fremdsprachenkurse belegen und ausländische Patienten besser beraten. Du kannst aber auch Kurse in der medizinischen Hygiene machen oder im Praxismanagement fit werden. Dabei ist wichtig, dass du deine Ziele kennst. Das heißt du solltest dich vor jeder Weiterbildung fragen, was du damit erreichen möchtest.

Aufstiegsfortbildung – beruflich aufsteigen

 Möchtest du zur Führungskraft bzw. ins Management aufsteigen, dann bietet sich in erster Linie eine Aufstiegsfortbildung an. Mit einer Aufstiegsfortbildung steigt dann in der Regel dein Verantwortungsbereich. Du wirst so in der Regel auch mehr verdienen.

Als Medizinische Fachangestellte kannst du folgenden Aufstiegsfortbildungen machen:

Eine der wohl bekanntesten Fortbildungen ist jene zum Fachwirt. Mit dieser Fortbildung erwirbst du dann einen anerkannten Fortbildungsabschluss. Damit kannst du dann sogar sowohl an einer Fachhochschule aus auch an einer Universität studieren. So besteht sogar die Möglichkeit ohne Abitur Medizin studieren.

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Weiterbildung per Fernstudium


Ein großer Vorteil einer solchen Aufstiegsfortbildung ist, dass du dafür Aufstiegs-Bafög beantragen kannst. Das ist ein staatliches Fördermittel. Dabei bekommst du einen Teil der Fortbildungskosten als Zuschuss und den anderen Teil als zinsgünstiges Darlehen.

Wenn du staatlich geprüfte Betriebswirtin oder Fachwirtin werden möchtest, dann brauchst du neben deiner Ausbildung in der Regel auch ein bis drei Jahre Berufserfahrung. Diese Berufserfahrung kannst du aber auch während der Fortbildung sammeln, weil du diese erst zu der Prüfung nachweisen musst.

Die Fortbildung selber kannst du je nach Interesse und Angebot sowohl per Fernstudium als auch in Teilzeit- oder Vollzeitkursen machen. Beim Fernstudium musst du bedenken, dass du dich dafür sehr gut selber motivieren können musst. Du brauchst Disziplin und musst dein Ziel im Blick haben. Nur wenn du weißt warum du das machst, wirst du es auch durchhalten.

Studium auch ohne Abitur möglich

 Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Medizinische Fachangestellte hast du viele weitere Möglichkeiten. Neben Anpassungsweiterbildungen oder eine Aufstiegsfortbildung, kannst du auch ein Hochschulstudium absolvieren. Dies ist in den meisten Bundesländern und an den meisten Fachhochschulen mit deiner Ausbildung und etwa 4 Jahren Berufserfahrung möglich. Du kannst so fachlich studieren, was sogar ohne Fachhochschulreife oder Abitur möglich ist.

Ob sich das lohnt hängt von deinen Zielen ab. Wenn du nach deiner Ausbildung noch eine Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt oder Fachwirt abgeschlossen hast, dann kannst du sogar uneingeschränkt und auch an einer Universität studieren. So könntest du sogar ein Medizinstudium aufnehmen und Arzt werden.

Was du dabei beachten solltest ist, dass du Brückenkurse machst. Denn die Anforderungen beim Medizinstudium an Grundlagen wie Mathe etc., sind sehr viel höher als bei einer Ausbildung oder Weiterbildung. Wenn du dich jedoch gut vorbereitest, kannst du durch deine Ausbildung und Erfahrung sicherlich punkten.

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Karriere braucht gute Kommunikationsfähigkeit

Dass Weiterbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, weißt du jetzt. Jedoch gibt es noch viele weitere Dinge, welche deine Karriere beeinflussen. Ja, es ist auch etwas Glück was du brauchst. Doch wenn du die richtigen Dinge richtig machst, dann wird dein Erfolg sehr viel wahrscheinlicher.

Ein Erfolgsfaktor ist die Kommunikationsfähigkeit. Je weiter du die Karriereleiter hinaufsteigen möchtest, desto wichtiger ist eine gute Kommunikation. Diese lernst du aber nicht nur in Kurse. Du musst das was du lernst auch anwenden.

Du musst in gehobenen Positionen nicht nur mit Kunden reden, sondern du musst auch Mitarbeiter führen. Das braucht eine gute Kommunikationsfähigkeit.

Karriere hat immer auch einen Preis

Wenn du beruflich aufsteigst, dann hat das oft viele Vorteile. Du bekommst mehr Verantwortung. Auch dein Einkommen steigt in der Regel und du bekommst mehr Anerkennung.

Doch eine Karriere in der Regel auch einen Preis. So musst du in gehobenen Positionen meist mehr arbeiten. Überstunden werden wahrscheinlicher. Außerdem bist du nicht nur für die Erfolge verantwortlich. Du musst deine Mitarbeiter im Griff haben und deren Fehler wirken sich dann oft auch auf dich aus, weil du die Verantwortung dafür hast. Das muss dir von Anfang an bewusst sein. Ich möchte dir das Thema Karriere nicht ausreden. Du hast als Medizinische Fachangestellte tolle Möglichkeiten. Doch dir muss halt auch bewusst sein, dass es nicht nur Sonnenschein gibt.

Fazit:

Als Medizinische Fachangestelle hast du viele Karrieremöglichkeiten. Du kannst vor allem in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen ins Management aufsteigen. Die Voraussetzung dafür ist Weiterbildung. Es gibt aber auch weitere Faktoren wie eine gute Kommunikationsfähigkeit. Je weitere du die Karriereleiter hinaufsteigst, desto wichtiger wird das.

Foto: Pixabay

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