Für manche ist es ein leidiges Übel und andere sehen es als Chance auf einen neuen Job. Die Rede ist von einer Bewerbung. Zu früheren Zeiten, hatten viele Deutsche ihren Job von der Ausbildung weg bis zur Rente.

Das ist für viele Menschen heute nicht mehr so. Es ist die Flexibilität aber auch das Karrierestreben vieler Fach– und Führungskräfte, was Menschen immer wieder in neue Jobs treibt. Betriebe können schließen und neue Technologien lassen Berufe ganz verschieden. Der erste Schritt im Bewerbungsverfahren, ist meist die schriftliche Bewerbung per E-Mail, Formular oder Post. Wer diesen grundlegenden Schritt meistert, wird in aller Regel zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

So ein Vorstellungsgespräch ist eine unheimlich gute Chance für den weiteren beruflichen Weg, kann aber auch im Fiasko enden. Mit diesem Artikel möchte ich dir eine wertvolle Stütze an die Hand geben, mit der du dein Vorstellungsgespräch mit Erfolg meistern kannst.

Die erste Hürde wurde überwunden

Es gibt heute viele Möglichkeiten, um bei einem Unternehmen Aufmerksamkeit zu erregen. Für viele führt die erste Hürde über eine Bewerbungsmappe. Diese ist ausschlaggebend dafür, dass wir überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Auch wenn wir denken, es sind nur die Qualifikationen die entscheiden, muss ich dich enttäuschen.

Achte also unbedingt darauf, dass du mit tollen Unterlagen glänzt. So werden diese dann auch beachtet und die Chance ins Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden steigt. Wenn du dann den entscheidenden Anruf dafür bekommst, kannst du bereits damit anfangen, dich dafür vorzubereiten. Denn eines solltest du wissen: „Vorbereitung ist das A und O dabei“. In den folgenden Zeilen, erfährst du noch sehr viel mehr darüber, wie dein Vorstellungsgespräch zum Erfolg werden kann.

Was sind die 4 größten Fehler im Vorstellungsgespräch

Einer der größten Fehler ist, wenn du zu spät kommst. In manchen Gegenden der Welt ist es völlig ok, wenn du eine halbe Stunde später kommst. In Deutschland und vor allem beim Vorstellungsgespräch ist das allerdings ein großer Fehler, der nicht wieder repariert werden kann. Die einzige Möglichkeit, die du hast, wenn du schon weißt, dass du zu spät kommst, ist ein Anruf. Du solltest unbedingt Bescheid geben und am besten einen sehr wichtigen Grund für die Verhinderung haben. Das heißt wiederrum auch, dass du früh genug zum Gespräch starten solltest. Lieber wartest du eine halbe Stunde vor dem Büro, als zu spät zu kommen.

Der zweite große Fehler ist, wenn du einen schlechten Eindruck hinterlässt. Du solltest schlechte Laune, Gereiztheit, ein arrogantes Verhalten auch gegenüber einfachen Mitarbeitern im Unternehmen vermeiden. Gerade im Vorzimmer des Personalchefs kann dich so ein Verhalten den Job kosten. Du solltest dich vorher auf gute Laune programmieren und während des Gesprächs so oft es geht freundlich lächeln. Ein Lächeln kann nämlich durchaus Türen öffnen, weil es Sympathie in den Raum bringt, die ganz klar ein wichtiger Faktor ist.

Der dritte große Fehler ist meiner Meinung nach der größte Fehler von Allen. Wenn du weißt, dass du dich im Unternehmen xy vorstellst, dann musst du die Chance nutzen und dich vorbereiten. Überlege dir Fragen und auch Antworten, die du auf eventuelle Fragen gibst. Du solltest auch das Unternehmen kennenlernen, indem du im Internet recherchierst usw. Heute sind die gängigen Fragen überall im Internet zu finden. Auch passende Antworten sind da zu finden. Das Fazit dazu ist, dass es ein riesen großer Fehler ist, sich nicht vorzubereiten. Nutze die Möglichkeiten auf alle Fälle, die sich dir dazu bieten.

Ein vierter Fehler, der dir den Job kosten kann ist Desinteresse. Wenn du kein Interesse an den Menschen, dem Unternehmen und dem Vorstellungsgespräch an sich hast, dann merkt das dein Gegenüber. Den Job wirst du so nur bekommen, wenn das Unternehmen sonst keine andere Wahl hat. Also ist es für dich von entscheidender Bedeutung, dass du dich bei einem Unternehmen wirklich nur dann um eine Stelle bewirbst, wenn dich das Ganze auch interessiert. Wenn du das machst, brauchst du auch keine Angst haben Desinteressiert zu wirken, weil es dich ja wirklich ehrlich interessiert.

So meisterst du das Vorstellungsgespräch

Du hast nun 4 Fehler kennengelernt, die dir beim Vorstellungsgespräch einen Strich durch die Rechnung machen können. Nun liegt es dann dir, dass Gespräch zum Erfolg werden zu lassen.

Den ersten Vorteil kannst du dir bereits vor dem Gespräch mit einem Personaler erspielen. Wenn du dich auf das Vorstellungsgespräch so gut es gehst vorbereitest, wirst du viele andere Bewerber dadurch ausstechen. Ich bin selber Unternehmer und wenn sich ein Kandidat vorbereitet hat, zeigt mir das Motivation und Interesse. Das kann sogar viel mehr wiegen als beispielsweise ein höherer Bildungsabschluss.

Den zweiten Vorteil, den du nutzen solltest, ist der Eindruck den du hinterlässt. Du solltest dich darüber informieren, wie du dich für das Gespräch kleiden solltest. Außerdem ist es selbstverständlich, dass du gepflegt zum Gespräch gehst. Wasch dir also deine Haare, dusche, putz dir die Zähne und kürze deine Nägel. Mach eben alles, was dich kompetent und angenehm erscheinen lässt. Dazu gehört auch eine aufrechte Körperhaltung und allgemein das Auftreten. Wenn du dich gut vorbereitet hast, dann hast du in aller Regel auch ein besseres Auftreten, weil du selbstbewusster bist.

Was du unbedingt auch machen solltest ist, dass du Interesse zeigst. Du solltest auch Fragen stellen und zuhören. Mach aber nicht den Fehler und labere zu viel. Du solltest dir bereits in der Vorbereitungsphase überlegen wann du wie reagieren möchtest. Wenn du das nicht machst und einfach drauflosredest, kann es durchaus sein, dass du Dinge sagst, die dich den neuen Job kosten.

Was will dein Gegenüber?

Ein Vorstellungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch. Dein Gegenüber, also der Personaler, ist dein Käufer. Du musst dich so gut es geht verkaufen und das braucht wiederrum die Fähigkeit, sich in die Menschen hineinzuversetzen. Frag dich bereits bei der Vorbereitung, was denn der Personaler will.

Grob gesagt, möchte er einen Menschen einstellen, der den Job bewältigen kann, motiviert ist und ins Team passt. Genau das solltest du auch immer signalisieren. Das kannst du nicht nur durch Fragen machen, sondern auch weitere Dinge, wie ich sie teilweise schon vorgestellt habe. Du kannst beispielsweise durch ein Lächeln Sympathie gewinnen und durch das zeigen von Interesse, wirst du kompetenter und motivierter wahrgenommen. Ebenso kannst und solltest du auch auf deine Erfolge eingehen. Sprich darüber was du kannst und dich auszeichnet, doch versuch dabei nicht arrogant und überheblich zu wirken.

Du solltest auch nicht versuchen zu viel zu spielen. Schau, dass das was du sagst, auch wirklich von Innen kommt. Das schaffst du am besten, wenn du dich nur auf Stellen bewirbst, die auch zu dir passen und auch die, auf die du wirklich Bock hast. Du kannst dich schon verstellen, aber nicht sehr viel und nur bis zu einem gewissen Grad. Versuchst du es, dann wirkt das meist gekünstelt und kommt nicht so gut an. Darum frag dich bereits vorher, was dein Gegenüber will und was du willst. Nur wenn diese beiden Dinge zusammenpassen, macht eine Bewerbung Sinn und ist der Gang zum Vorstellungsgespräch sinnvoll.

Die richtigen Fragen stellen

Wie wichtig Fragen im Vorstellungsgespräch sind, hast du in diesem Artikel ja bereits erfahren. Doch kommt es auch darauf an, dass du kompetente Fragen stellst und beispielsweise nicht sofort nach dem was du bekommst. Beispielsweise ist die Frage nach dem Gehalt, wenn nicht der Personaler fragt, bei einem ersten Gespräch meist sehr kontraproduktiv.

Auch die Frage nach Urlaub etc., bietet sich nicht so gut an. Du solltest dagegen Fragen stellen, die sich auf deine Aufgaben im Unternehmen, das Unternehmen allgemein usw. beziehen. Sie lassen dich motiviert und aufgeschlossen wirken. Sie zeigen einem Personaler, dass du Bock hast und interessiert bist. Wenn du kein spontaner Mensch bist, dann kannst du diese Fragen bereits in der Vorbereitungsphase ausarbeiten.

Das zeigt dann wieder, wie wichtig diese Phase ist. Je besser du dich auch auf die richtigen Fragen vorbereitest, desto wahrscheinlicher ist es, dass du den Job bekommst.

Nicht aufgeben, wenn es nicht klappt

Manchmal da kannst du dich anstrengen so gut du möchtest, es klappt einfach nicht. Vielleicht war ein anderer Bewerber einfach besser. Vielleicht hat aber auch einfach die Sympathie nicht gepasst. Wer kann das schon immer so leicht sagen? Selbst eine Nachfrage beim Unternehmen nach dem Warum, wird nicht immer sinnvoll bzw. zielführend sein. Die Gesetzeslage in Deutschland, kann ein Unternehmen bei der falschen Begründung schnell angreifbar machen. Aber so ist nun mal das Leben. Erfolgreiche Menschen unterscheiden sich von weniger erfolgreichen darin, dass sie nicht aufgeben. Für sie ist ein Rückschlag ein Lehrmeister für das Leben und eine neue Chance. Was ich damit schreiben will ist, dass du trotz möglichen Absagen nicht aufgaben solltest. Wenn du dranbleibst und die Hilfen in diesem Artikel beachtest, dann wirst du früher oder später auch Erfolg haben. Davon bin ich fest überzeugt.


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