5 Tipps für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit

Es gibt viele Menschen in Deutschland, die sicher mehr oder weniger durchdacht selbständig machen. Leider gelingt immer noch sehr vielen davon, der Weg in die neue Existenz als Selbständiger nicht. Es gibt vieles was ein Gründer falsch machen kann. Allerdings gibt es auch einige Faktoren die das Gelingen sehr wahrscheinlich machen. In diesem Artikel werde ich euch zehn Tipps geben, wie die Existenzgründung in aller Regel zu einem Erfolg wird.

1. Lerne Kunden, den Markt und die Konkurrenz kennen

Weißt du eigentlich wer deine Kunden sind? Weißt du wo du diese finden kannst und was du von deinem Produkt, oder deiner Dienstleistung denkst? Die Fakten darüber, sind das mindeste an Informationen, die ein Selbständiger wissen sollte.

Wer seine Kunden nicht kennt und nicht weiß was diese wollen, kann deren Bedürfnisse nicht befriedigen. Aber auch die Konkurrenz ist allgegenwärtig und muss von erfolgreichen Unternehmen im Auge behalten werden. Das Zauberwort heißt Marktforschung.


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Marktforschung reicht von der Befragung möglicher Zielgruppen, bis zur Auswertung von Marktdaten die Kammern und Marktforschungsinstituten bereitstellen. Dabei muss die Marktforschung nicht unbedingt teuer sein. Viele Fakten sind schon mit wenig Kapitaleinsatz zu bekommen. Wenn du dich z.B. selber auf den Marktplatz stellst und dort eine mögliche Zielgruppe befragst, dann brauchst du dafür in der Regel nur Zeit und kein Kapital. Auch einige erste Marktdaten bekommst du fast kostenlos bei den Kammern, aber auch im Internet.

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Im Internet kannst du dazu Suchmaschinen wie Google nutzen. Es gibt aber auch ganz spezielle Tools wie sie im Online Marketing benutzt werden. Diese helfen dir beispielsweise das Suchvolumen in Suchmaschinen zu erfahren. So kannst du herausbekommen wie oft und wo Menschen nach deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Auch für die sozialen Netzwerke gibt es entsprechende Tools.

Je mehr du in die Kenntnis über deine Kunden, dich und deine Mitarbeiter investierst, desto eher wird dein Unternehmen erfolgreich. Mit investieren meine ich hier nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Wenn du selber mehr Zeit investierst, dann kannst du sicherlich auch viel Geld sparen.

2. Plane den Kapitalbedarf so genau wie möglich

Kapital in Form von Geld und Sacheinlagen werden fast von jedem Unternehmen benötigt. Leider ist es nicht mehr ganz so leicht an Fremdkapital zu kommen. Die Banken sind bei der Vergabe von Krediten, trotz Fördermittel, sehr vorsichtig geworden. Daher ist das richtige Planen des Kapitalbedarfs von Anfang an so wichtig.

Die Grundlage dafür ist ein gut durchdachter Businessplan. Damit stellst du nicht nur dein Unternehmen dar, sondern auch deine aktuelle finanzielle Situation und deinen Kapitalbedarf. Je besser dein Businessplan ist, desto mehr beschäftigst du dich mit deinem Unternehmen. Genau das hilft dir dann dabei, deinen Kapitalbedarf so genau wie möglich zu planen.

Zu einer guten Planung gehört auch, dass du etwas Puffer einplanst. Du solltest nie den Fehler damit zu rechnen, dass alles optimal laufen wird. Du solltest immer auch damit rechnen, dass etwas schief gehen kann.

3. Plane genügend Eigenkapital ein

Von den meisten Banken bekommst du für deine Selbständigkeit, ohne ausreichendes Eigenkapital keinen Kredit. Es gibt vor allem bei der Gründung auch Ausnahmen. So gibt es Förderkredite, beispielsweise von der KFW, die das Risiko deiner Hausbank so stark minimieren, dass auch eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich ist.

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Im Grunde sollte die Eigenkapitalgrenze jedoch bei mindesten 20 % des Kapitalbedarfs sein. Je mehr Eigenkapital ins Unternehmen eingebracht werden kann, desto besser ist es. Da Eigenkapital nicht nur das Rating und somit die Zinslast verbessert, sondern auch die eigene Liquidität verbessert. Es gibt sicherlich viele Geschäftsideen, bei denen nicht viel Kapital benötigt wird. Allerdings ist das nicht die Regel. Die meisten Unternehmen brauchen Kredite von der Bank oder anderen Kapitalgebern.

Solltest du nicht genügend oder kein Eigenkapital haben, dann ist ein guter Businessplan noch viel wichtiger als so schon.

4. Baue dir frühzeitig ein Kontaktnetzwerk auf

Für die meisten Selbständigen sind gute Kontakte, besonders in der eigenen Branche, sehr wichtig. Am leichtesten ist es, im Internet auf die Suche nach potentiellen Geschäftspartnern, Kunden und anderen Förderern zu gehen. Aber auch Kammern und Verbände bieten sehr gute Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen. Vergiss nicht, dass keiner alleine auf der Welt ist. Ohne andere Menschen geht es nicht. Dies gilt ganz besonders für Selbständige.

Was es hier auch zu schreiben ist, dass das Internet zwar eine gute Möglichkeit ist, doch reale Kontakte können sie nicht ersetzen. Wenn du Kontakte im Internet aufbaust, dann solltest du unbedingt mit diesen in Verbindung bleiben und auch real treffen.

In Zeiten des Internets möchte man meinen, dass Vereiner, Clubs etc. keine Berechtigung mehr haben. Das ist aber nicht der Fall. Wie gerade schon geschrieben sind persönlich Beziehungen viel intensiver als ein loses Netzwerk im Internet.

Du solltest also auf alle Fälle alle Möglichkeiten die sich dir bieten nutzen.

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5. Qualifizierte Beratung kann Gründer vor existenziellen Fehler bewahren

Eine Gründung ist eine wirklich sehr komplexe Sache. Neben, Businessplan und vielen Behördengängen, muss auch noch das Tagesgeschäft anlaufen und Kontakte gepflegt werden. Wer gründet, sollt so ziemlich in jedem betriebswirtschaftlichen und fachlichen Bereich fit sein. Das in so einer Extremsituation schnell grobe Fehler passieren können, brauch ich eigentlich niemanden zu sagen. Um Fehler weitgehend zu vermeiden, kann eine qualifizierte Beratung, besonders in betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragen sehr hilfreich sein. Außerdem stellen gute Berater in vielerlei Hinsicht einen großen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen dar. Besonders bei einer Gründung kann die Erfahrung von Beratern Gold wert sein.

Artikelbild: Pixabay

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