Genau hinschauen, dann klappt es auch mit qualifizierten Mitarbeitern

Das Jammern über das Fehlen von Fachkräften, ist in den Firmen ziemlich ausgeprägt. Dass dieser Umstand sehr oft hausgemacht ist, mag vielen Chefs und Personalverantwortlichen nicht in den Sinn kommen. Dabei wäre eine gesunde Selbstreflektion der Schlüssel zum Erfolg. Nicht immer aber meistens,

 

Nicht immer der beste Abschluss macht den besten Mitarbeiter

Wir in Deutschland sind ein Land, das Titelgeilheit großschreibt. Je höher der Abschluss eines Bewerbers ist, desto besser wird dieser von nicht wenigen Unternehmen eingestuft. Manchen kommt es nicht in den Sinn, dass vielleicht ein anderer Bewerber mit einem etwas kleineren, aber dafür passenderen Abschluss und Lebenslauf, besser auf die Stelle passen kann. Meine Empfehlung dazu ist: „Schauen sie bei der Bewerberauswahl genauer hin und sein sie dabei bitte nicht so oberflächlich.“

 

Bewerber wie Kunden behandeln hilft

Eine zukünftige Fach- oder Führungskraft bringt nicht direkt Einnahmen, wie dies bei Kunden der Fall ist. Dennoch sind gute Mitarbeiter Gold wert. Sie sollten ihre Bewerber daher mit dem gleichen Respekt und derselben Wertschätzung behandeln, wie sie das mit ihren Kunden machen. Dazu gehört:

  • Wenn sie einen Bewerber bzw. eine Bewerberin nicht einstellen wollen, schicken sie eine respektvolle Absage
  • Behandeln sie Bewerber in jeder Phase des Bewerbungsprozesses mit Respekt und so, wie auch sie selber behandelt werden wollen
  • Interessieren sie sich für die Menschen dahinter und lernen sie so Motivation und Interessen zu erkennen, was sehr wichtig ist für die Auswahl der richtigen Person.
  • Genau hinschauen und Bewerber als einzigartigen Menschen behandelt, ist eine sehr gute Möglichkeit gute Mitarbeiter zu gewinnen.

 

Passende, seriöse bzw. professionelle Stellenanzeigen

Wenn ihre Bewerber nicht wissen, was sie suchen, dann können sie sich auch nicht richtig bewerben. Noch schlimmer ist es, wenn sie Stellenanzeigen nur kopieren oder völlig unprofessionell verwenden. So bewerben sich bestimmt auch Interessenten – nur nicht jene, die sie auf der ausgeschriebenen Stelle für ihr Unternehmen haben wollen. Sprechen sie mit den Verantwortlichen in dem jeweiligen Bereich und formulieren sie gemeinsam eine Anzeige, die passgenau ist. Nur so können sie auch erwarten, die richtigen Menschen anzusprechen.

Sehen sie eine Stellenanzeige nicht als notwendiges Übel, sondern als Chance. Wenn sie es als Chance sehen, dann können sie nur davon profitieren. Weil auch zufriedene Bewerber ihre Erfahrungen verbreiten und ihr Unternehmen so ins richtige Licht rücken.

 

Oft eine Zumutung – Online-Bewerbungsformulare

Es ist eine schmale Grandwanderung zwischen alle notwendigen Daten sammeln und den Ärger des Bewerbers bzw. der Bewerberin auf sich zu ziehen. Sie sollten diesen doch sehr wichtigen Faktor im Bewerbungsprozess unbedingt testen lassen. So bekommen sie schnell heraus, wo es noch Nachbesserungsbedarf gibt. Auch dabei gilt nämlich, dass zufriedene Bewerber gute Bewerber sind. Wie bereits erwähnt, sollten sie Interessenten für eine Stelle in ihrem Unternehmen genauso behandeln, wie auch ihre Kunden. Dann sind sie auf den richtigen Weg.

 

Genau hinschauen und sich für Menschen interessieren

Die Zeiten, in denen sich die Firmen ihre Bewerber aussuchen können, gehören immer mehr der Vergangenheit an. Zumindest in den qualifizierten Bereichen, die ja meist Schlüsselpositionen im Unternehmen sind, ist das der Fall. Ich kann ihnen daher nur den Rat geben, dass sie bei jedem Bewerber hinschauen müssen, ob es passt. Dazu gehört es nicht nur als Beispiel den Abschluss zu sehen, sondern den Menschen als Ganzes. Oberflächlichkeit ist eben auch bei der Personalsuche- und auswahl kein guter Ratgeber. Dazu gehört natürlich auch ein Interesse für die Jobsuchenden und eben „Genau hinschauen“.

 

Im Großen und Ganzen tut sich was

Es gibt noch so einige Firmen, die die oben beschriebenen Bausteine nicht bedenken und sich über Fachkräftemangel beklagen. Es gibt aber auch sehr viele Unternehmen, die viele Dinge sehr gut machen. Auch die oft so bescholtenen Zeitarbeitsunternehmen, gehen immer besser auf den Menschen dahinter ein. Ich kann nur allen Firmen raten, es nachzumachen. Sie können davon nur profitieren – selbst wenn es nicht heute und morgen ist.

 

 

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Über Josef Altmann

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