Feedbackgespräch – das sollten sie wissen

In so ziemlich jedem Unternehmen, gibt es Besprechungen und Gespräche die ein wichtiges Ziel verfolgen. Zu diesen wichtigen Gesprächen, gehört auch das Feedbackgespräche. Es dient dem Unternehmen einerseits, Mitarbeiter auf Fehler und Erfolge hinzuweisen und andererseits diese Mitarbeiter auch zu motivieren. Zumindest in der Regel sollte es das tun. Dem jeweiligen Mitarbeiter selber dient das Feedbackgespräch als wichtiges Instrument der Selbstreflektion aber auch der Karriereplanung. Es ist wichtig zu wissen wo man steht und wo die Reise hingehen soll.

 

Wie bereitet man sich als Mitarbeiter auf ein Feedbackgespräch vor?

Wie bei so vielen im Leben ist es wichtig, sich vorzubereiten. Das gilt auch für das Feedbackgespräch. Der wichtigste Punkt dafür ist, sich den eigenen Zielen bewusst zu machen. Was möchten sie ansprechen? Wo wollen sie beruflich hin? Wo haben Sie Nachholbedarf und brächten eventuell eine Weiterbildung?

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Vorbereitung ist, sich selbst zu reflektieren. Sie sollten wissen wo sie stehen, wo ihre Stärken und Schwächen sind. Die eigenen Ziele und sich selber kennen, gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren – auch beim Feedbackgespräch. Besonders dann, wenn sie ein Ziel verfolgen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist: „Was wollen sie im Gespräch sagen? Was wollen sie rüberbringen?“ Sie sollten vor dem Gespräch wissen worauf sie eingehen wollen. Womöglich wird zu viel von ihnen gefordert, ihnen fehlen wichtige Qualifikationen, die sie durch Weiterbildung erwerben wollen etc. Sie müssen das was sie wollen, auch ins Gespräch einbringen. Genau deshalb ist die Vorbereitung auf ein Feedbackgespräch ja so wichtig.

 

Zuhören und Kritik zulassen

Wenn sie dann im Feedbackgespräch mit einem Fortgesetzten sitzen, sollte sie alles was gesagt wird auf alle Fälle interessieren. Nicht nur ihr eigener Standpunkt ist wichtig, sondern auch jener ihres Vorgesetzten und natürlich des Unternehmens. Sie entnehmen daraus wichtige Informationen für ihre Arbeit sowie für ihre Karriere und die berufliche Zukunft.

Ein weiterer, für viele Mitarbeiter eher unangenehme Faktor, ist die Kritik. Sie werden in aller Regel nicht nur Lob erhalten, sondern auf Fehler und Mängel hingewiesen. Auch wenn es in aller Regel wichtiger ist an den eigenen Stärken zu arbeiten, sollten sie die Kritik an sich ranlassen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, weil kein Mensch gerne kritisiert wird. Sie sollten aber dennoch versuchen es als Chance zu sehen. Als Chance für ihre berufliche Entwicklung.

Ich persönlich würde sogar so weit gehen und wichtige Gesprächsinhalte und Erkenntnisse schriftlich zu fixieren. Manchmal wird in einem solchen Gespräch so viel geredet, dass wichtige Inhalte untergehen können, wenn sie nicht schriftlich fixiert werden. Das zeigt meiner Meinung nach auch ihr Interesse, sich ihrer beruflichen Zukunft zu stellen, was bei Vorgesetzten meistens sehr gut ankommt.

 

Nach dem Gespräch – sich selber reflektieren

Wenn sie Kritik aufnehmen und wahres Interesse am Feedbackgespräch gezeigt haben, dann sollten sie das Ganze noch einmal reflektieren. Werden sie sich in dieser Phase bewusst, was ihre Erkenntnisse aus diesem Gespräch sind und woran sie in Zukunft arbeiten wollen. Ich denke ist auch kein Problem, wenn in dieser Phase nochmal Fragen entstehen und diese nochmal kurz mit dem bzw. der Vorgesetzten ansprechen. Je besser sie diesen Punkt beachten, desto mehr positive Aspekte nehmen sie aus dem Feedbackgespräch für sich selber mit.

 

Über Josef Altmann

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