Schon öfter wurde in diesem Blog über Aus- und Fortbildungen berichtet, in diesem Artikel geht es nun um die Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Diese ist unerlässlich, wenn man sich für eine Tätigkeit als Steuerberater interessiert, aber nicht den Weg über ein Studium gehen möchte oder kann.
Aufgaben des Steuerfachangestellten
Zu den Hauptaufgaben eines auszubildenden Steuerfachangestellten gehört es, einem Steuerberater bei der Beratung der Kunden zur Hand zu gehen. Diese Aufgabe beinhaltet sowohl die steuerliche als auch die betriebswirtschaftliche Beratung der Kunden. Ein Steuerfachangestellter vergibt Termine und holt für den Mandanten Informationen beim Finanzamt oder der Krankenkasse ein. Darüber hinaus muss ein Steuerfachangestellter Steuerbescheide prüfen und Steuererklärungen bearbeiten.
Viele seiner Aufgaben erledigt ein Steuerfachangestellter am PC. Hier wird zum einen die allgemeine Büroarbeit, wie Briefe schreiben, als auch die steuerlichen Belange des Mandanten erledigt.
Ausbildungsstätten
Die überwiegende Zahl der Auszubildenden geht ihrer Arbeit bei einem Steuerberater, z.B. in einer Kanzlei oder auch größeren Steuerberatungsgesellschaft nach. Wer aber nicht bei einem Steuerberater tätig sein möchte, der kann seine Arbeit auch bei Firmen in der Finanzbuchhaltung verrichten. Hier werden unter anderem Kontierungen der verschiedenen Buchungen, der Jahresabschluss als auch Lohn – und Gehaltslisten bearbeitet.
Zugangsvoraussetzungen
Wer sich für den Beruf des Steuerfachangestellten interessiert, der sollte über einen qualifizierten Schulabschluss (Fachhochschulreife, Abitur, Mittlere Reife) verfügen. Neben der Ausbildungszeit im Betrieb (z.B. der StB-Kanzlei) muss die Berufsschule besucht werden. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre.
Eine weitere wichtige Voraussetzung zur erfolgreichen Berufsausübung: Da man im Beruf ständig mit neuen Menschen in Kontakt kommt, sollte man stets freundlich und höflich bleiben und auch bei schwierigen Problemstellungen lösungsorientiert arbeiten können. Zudem gehört natürlich ein Interesse an der Arbeit mit Zahlen dazu,
Was kommt nach der Ausbildung?
Wer seine Ausbildung zum Steuerfachangestellten erfolgreich abgeschlossen hat kann sich später zum geprüften Fachwirt für Steuern oder zum geprüften Kanzleimanager weiterbilden lassen. Wer zwischen sieben und zehn Jahren als Steuerfachangestellter gearbeitet hat kann die Prüfung zum Steuerberater, Controller oder Finanzbuchhalter ablegen. Die weitere Karrierestufe wäre dann die Weiterbildung zum Wirtschaftsprüfer.
Wo finde ich weitere Informationen?
http://www.beruf-steuerberater.de/ausbildung-steuerfachangestellter/
http://www.beruf-wirtschaftspruefer.de
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